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Schüler Demo auf Berliner Platz

Gießen | Rund 700 Teilnehmer machten am heutigen Dienstag ihrem Unmut bei einer Schüler-Demo auf dem Berliner Platz in Gießen Luft. Bericht folgt ...

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Klaus Lowitz
6.571
Klaus Lowitz aus Reiskirchen schrieb am 16.06.2009 um 14:44 Uhr
Sieht eher nach Spaß als nach Demo aus ;-)
Nicolas L. Fromm
501
Nicolas L. Fromm aus Gießen schrieb am 16.06.2009 um 14:57 Uhr
Das war auch mein Eindruck ;-)
Matthias A. Paul
157
Matthias A. Paul aus Gießen schrieb am 16.06.2009 um 20:18 Uhr
Ich bezweifle auch, dass wirklich jeder wusste worum es dabei geht. Ich will nicht alle über einen Kamm scheren - dennoch sei die Anmerkung erlaubt, dass etliche Schüler überhaupt erst einmal die Schule besuchen sollten. Man hört doch immer wieder von der großen Zahl der Schulschwänzer.
Tara Bornschein
7.282
Tara Bornschein aus Reiskirchen schrieb am 17.06.2009 um 08:17 Uhr
Scheinen eher Aufnahmen von einem Musik-Event zu sein ;-)
Matthias A. Paul
157
Matthias A. Paul aus Gießen schrieb am 17.06.2009 um 10:19 Uhr
Ganz groß Herr Schmidt! Dass sie mir an dieser Stelle Dummheit unterstellen zeugt nicht gerade von der Klugheit ihrer Person. Eine schöne Woche noch!
750
D. Theiß aus Lich schrieb am 17.06.2009 um 15:40 Uhr
Menschen wie der Herr Schmidt, die leider Jugendarbeit im Sport leisten und so voller Hass gegen alle anders denkende sind, denen gehört einfach die Lizenz im Sport abgenommen, wenn solche Menschen mit derart Radikalen Ansichten, Kinder oder Jugendliche unter ihren Fittichen haben, da möchte ich einmal Zeuge sein wenn ein Kind bzw. Jugendlicher widerspricht.
Herr Schmidt, was machen sie dann?
Werden Sie das Kind oder den Jugendlichen erschlagen oder erschießen, oder was machen sie mit einem Elternteil das Ihre Arbeit und den Umgang mit den jungen Menschen kritisiert.
In diesem Sinne weiter so. alles wer anders denkend ist gehört ausradiert! Oder???
Matthias A. Paul
157
Matthias A. Paul aus Gießen schrieb am 17.06.2009 um 18:39 Uhr
Achtung: Weitere Beiträge unter diesem Thread werden gelöscht, sollte die Diskussion nicht mehr unseren Leitlinien entsprechen. Laut unserer Vorgabe und unserem Verhaltenskodex soll giessener-zeitung.de von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit und einem charmanten Umgang miteinander geprägt sein. Um diesen Anspruch einzulösen, ist jeder Nutzer gefordert, seine Veröffentlichungen (ob Beitrag oder Kommentar) auf diese Kriterien und die Wahrung des Verhaltenskodexes hin zu prüfen.

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750
D. Theiß aus Lich schrieb am 17.06.2009 um 19:25 Uhr
Herr Schmidt, das Niveau das Sie hier an den Tag legen lässt sehr zu wünschen übrig, die persönliche Angriffe die Sie hier loswerden entspricht einem geistigen Index eines ....., aber ich kann für mich entscheiden ob ich noch etwas von Ihnen beantworten werde und das werde ich mit Sicherheit nicht. ich Pflege keine Unterhaltung oder Diskussion mit Menschen die sich nicht Artgerecht Unterhalten können.
Eine Anmerkung sei noch erlaubt, Sie waren Personalchef, aber bei aller Gutgläubigkeit meinerseits und auch sicherlich von den anderen Lesern, das nimmt Ihnen hier auf dieser Plattform nach ihren Verbalausrastern sicherlich keiner mehr ab.
Marcel Schlosser
1.225
Marcel Schlosser aus Grünberg schrieb am 17.06.2009 um 22:37 Uhr
Wer kann mir sagen, das was die Schüler dort machten, wussten was sie tun? Sie wurden nur vom Unterricht abgehalten, was ich für unmöglich halte, da meist gerade vor den Sommerferien viele Klausuren geschrieben werden und dann fehlen sie. Das macht auch einen schlechten Eindruck, wenn eine Fehlstunde mehr im Zeugnis steht.
Genau was bekommen Schüler übehaupt eingetragen???
Frei? Unterricht? Krank? Fehlstunde? Wahrscheinlich wird das jeder Lehrer oder Schule anders handhaben.
Georg Gigler
704
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 17.06.2009 um 23:05 Uhr
@ Hr. Schmidt Ich bin entsetzt über ihre Entgleisungen und Behauptungen. Ihren Ausführungen entnehme ich beinahe nur negativ belegte Kapitalismusworte. Haben Sie eigentlich schon einmal des heutigen Tages gedacht: 1 7. JUNI !!! Wenigstens an einem solchen Tag sollte man erst über andere Weltanschauungen nachdenken bzw. ihre Auswirkungen hinterfragen!
Christian Momberger
10.955
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.06.2009 um 18:36 Uhr
Ich möchte mich nun auch mal in die Diskussion einschalten und zitiere zunächst Herrn Schmidt:

> Zweitens wird das Mittel Generalstreik doch in Frankreich und Italien desöfteren gegen von Politikern im Auftrag des Kapitals durchgesetzte Ungerechtigkeiten eingesetzt und zwar sehr erfolgreich. Warum also nicht auch bei uns in Deutschland? Sind wir diesbezüglich eine Insel? Eine Gefährdung des Strassenverkehrs lag nicht vor, denn der Verkehr wurde weit vorher umgeleitet und Demos hätten auch weit weniger Wirkung, wenn sie nicht irgendwelche Beeinträchtigungen des normales Ablaufes mit sich bringen. [...] Sollen mündige und intelligente Bürger zu den ganzen Schweinereien der vom Kapital gesponsorten Politiker Ja und Amen sagen? Das machen Dumme, Intelligente tun das nicht, denn nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. [...] Es ist auch nicht unglaublich, sondern normal, dass der Wahlkampf begonnen hat. Wenn jemand das Wesen Demokratie nicht begreift, dann eventuell Leute wie Sie, denn unter Demokratie ist nicht zu verstehen, dass der mündige Bürger zu jeder Schweinerei der vom Kapital gesponsorten Politiker Ja und Amen zu sagen hat und Streiks oder ziviler Ungehorsam sind nun mal probate Mittel, sich gegen die Seilschaften aus Kapital-Politik-Justiz zu wehren.
Ich kann Sport und Politik ganz gut trennen, was man von Kapitalistenfreunden in der Regel nicht sagen kann, denn die versuchen schon auf Kinder und Jugendliche negativen Einfluss zu nehmen und diese zu Duckmäusern zu erziehen. [...] Es hat auch nix mit Hass zu tun, wenn Leute den ausufernden Kapitalismus angreifen. Angepasste Typen [...] sind einfach wie tote Fische, beide schwimmen mit dem Strom. Nicht die Menschen, die den Kapitalismus und seine verheerenden Folgen bekämpfen, sind radikal, sondern radikal snd eher die Befürworter des Kapitalismus, dessen Folgen nun leider alle Arbeitnehmer auszubaden haben.

Und nun meine Antworten:
Also bzgl. der oben zitierten Absätze kann ich Herrn Schmidt im Großen und Ganzen zustimmen. Ich denke wir bräuchten in Deutschland in der Tat den politischen Generalstreik. Und wenn die Menschen nicht massiv auf die Straße gehen werden, dann wird es für die "kleinen Leute" in diesem Lande noch ganz schön Dunkel werden. Irgendwer muss ja die 500 Mrd. für die Banken finanzieren und wer wird das wohl sein. ;-) Sicherlich nicht das Kapital bzw. die Banken selbst, in dem sie ihre zukünftigen Gewinne (vollständig) an den Staat abführen. Die Krise ist noch lange nicht vorbei, das Tal noch nicht erreicht und nach der Bundestagswahl wird es los gehen mit dem größten Sozialkahlschlag und -raub in der Nachkriegsgeschichte. Es sei denn, es ändert sich was in diesem Lande und die Menschen setzen sich zur Wehr. Und es bedarf kreativer Protestformen, die Aufmerksamkeit, Wirkung und Einfluss erzeugen und dazu zählt auch eine Sitzblockade wie die im Artikel dargestellt, solange sie friedlich bleibt. Und das war sie wohl ja, wenn man den unterschiedlichen Berichten glauben darf. Zudem sei an Art. 20 Abs. 4 GG erinnert. Und der Wahlkampf hat in der Tat schon vor Monaten begonnen, das sollte jeder wissen. Mich wundert daher nichts mehr. Und auch dem Argument mit dem Duckmäusertum kann ich nur zustimmen! Genau das ist nämlich auch der Grund, warum die Räumung durch die Polizei so massiv erfolgte. Ziel ist es, dass beim nächsten Protest "gegen das System" 50% weniger Leute mit machen, weil sie Angst haben, ihnen könnte was passieren (Attacke durch die Polizei, Anzeige, d.h. Kriminalisierung der eigenen Person/ Aktion, etc.). Aber Demokratie heißt nun mal übersetzt Volksherrschaft und nicht Herrschaft einiger weniger, z.B. der Großkapitalisten. Und was den Hinweis auf dem 17.06.1953 anbelangt, so finde ich ihm im Gegensatz zu Herrn Schmidt nicht völlig unpassend. Nur ziehe ich andere Schlüsse. Nämlich die, das Demokratie Volksherrschaft bedeutet und Art. 20 Abs. 4 aus gutem Grunde dem Volk ein Widerstandsrecht einräumt. Wer es also begrüßt, dass die Menschen in der DDR sich damals aufgelehnt haben, der sollte es ebenfalls begrüßen, dass sich die Menschen auch im Westen ihre demokratischen Rechte nicht nehmen lassen, anstatt den Protest der Schüler zu verurteilen. Gerne würde ich einmal von Herr Theiß wissen, auf welche Weise er glaubt, dass es zu den nötigen Bildungsreformen kommt bzw. wie man die Politik dazu bringen kann, diese anzugehen. Von alleine wird sich nichts bewegen. Und es ist wohl unbestritten, das unser Bildungssystem verändert/verbessert werden muss.
Georg Gigler
704
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 18.06.2009 um 21:27 Uhr
Eines unserer wichtigsten Güter ist wohl unbestritten die Freiheit. Der Wert des Menschen kommt in der Freiheit zum Ausdruck(siehe aktuelle Situation im Iran)! Eine abgekapselte, isolierte Bevölkerung kann nicht der richtige Weg sein. Die Freiheit garantierte unseren "üppigen" Lebensstil, teilweise geiselte sie uns damit auch, wenn ich an das zwanghafte Verhalten von Menschen denke, die ihre Urlaubsreise, ihre Autos etc. nach ihrer Umgebung richten und mehr ausgeben, als vorhanden ist, um einen erlangten Status nicht zu verlieren. Das es beim Benutzen von Freiheit zu Ausuferungen kam und kommt, ist natürlich bedauerlich. Bei etwaigen Verfehlungen sind demnach Grenzen zu setzen bzw. Regularien einzuführen. Die meisten von uns jammern m.E. dennoch auf einem hohen Niveau. Doch zurück zum Ursprung unseres eigentlichen Themas: Den Schülern müsste mehr Wissen über Zusammenhänge vermittelt werden. Wenn ich sehe, wie z.B. mit Schulinventar umgegangen wird, sehe ich es als Pflicht von Lehrkräften wie Erziehungsberechtigten an, auf die Kosten hinzuweisen, die durch unnötigen Vandalismus entstehen. Die Einsicht, daß unsere Steuergelder letztlich für abgerissene Türgriffe, zerstörte Toiletten, in Brand gesteckte Briefkästen, bemalte Buswartehäuschen, herausgerissene Sitze im Bus etc. herhalten müssen, fehlt meistens völlig. Diese eingesparten Kosten direkt in die Bildung investiert... ,wäre schon eine Menge gewonnen. Wenn dann noch umsichtige Politiker ihren Etat vernünftig und besonnen einsetzen, könnte viel Geld, welches im Bildungswesen versickert, in Ausbildung und Einstellung von Pädagogen verwendet werden. Wenn dann noch erreicht werden könnte, daß diejenigen, die Lernschwierigkeiten haben, gefördert werden, um ihnen bessere Zukunftschancen zu ermöglichen, wäre ein weiterer Schritt in die richtige Richtung vollzogen. Aber auch hierbei ist ein Mitwirken der Betroffenen vonnöten. Eine "Null-Bock"-Mentalität hilft uns da nicht weiter. Als letzten Punkt kann ich natürlich auch verstehen, daß sich Autofahrer genötigt fühlen, wenn Schüler Straßenkreuzungen besetzen und diese nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizeikräfte(auch von uns bezahlt!) nicht verlassen wollen. Konsequenzen daraus sind dann von den beteiligten Schülern zu tragen. Die meisten beteiligten Schüler haben sich allerdings wohl am meisten gefreut, dem Unterricht fernbleiben zu können. (Ohne dabei (bildungs-)politische Wünsche zu hegen.)
Christian Momberger
10.955
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.06.2009 um 21:45 Uhr
Also ich kann Ihnen Herr Giegler,

ich kann Ihnen fast überhaupt nicht zustimmen!
Ich gebe Ihnen recht, der Vandalismus ist nicht ok. Aber die Beträge die für das Ersetzen dieser Dinge ausgegeben werden sind absolut Peanuts im Vergleich zu den Unsummen die in die Rüstung gesteckt und für die Wirtschaft (Steuersenkungen für Großverdiener und Großunternehmen, Subventionen) ausgegeben werden. Die Bildung ist ohne weiteres finanzierbar, wenn man denn möchte! Am Geld liegt es definitiv nicht.
Georg Gigler
704
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 18.06.2009 um 22:32 Uhr
Es geht mir zunächst um das Verstehen von bestimmten Zusammenhängen. Wenn mir als Staat niemand etwas Böses will, muß ich nicht in Rüstung investieren. Solange es aber genügend Irre auf der Welt gibt, die nicht friedfertig zu ihren Mitmenschen sind, komme ich um ein Mindestmaß an Selbstverteidigung nicht herum. Die Ausgaben sind seit dem Ende des Kalten Krieges zudem beträchtlich heruntergefahren worden, ...und wären noch geringer, wenn nicht die Auslandseinsätze der Bundeswehr ein erhebliches Ausgabenpotential darstellen würden. Wobei man natürlich die Menschen in den entsprechenden Regionen auch ihrem Schicksal überlassen könnte...
Für Unternehmer wie für Arbeitnehmer ist es zunächst bedeutend, ob sich investierte Gelder bzw. erbrachte Arbeitsleistungen lohnen. Ist dem nicht so, beginnt das System zu wanken. Daher ist es oftmals wichtiger, das System zu stabilisieren, als es umstürzen zu lassen. Das hierbei ebenso Verfehlungen gemacht werden, habe ich in obigem Kommentar bereits erläutert. Wenn sich aber Leistung für die Beteiligten lohnt, hat Deutschland
gute Karten, auf hohem Niveau im globalen Dorf mitzuspielen. Die derzeitige Situation wird schlechter geredet, als sie tatsächlich ist.
Christian Momberger
10.955
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.06.2009 um 23:20 Uhr
Also da muss ich ganz klar Widersprechen! Die globalen Rüstungsausgaben sind gegenüber 1990 nicht gesunken und steigen aktuell wieder an. Auch in Deutschland. Und die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind (fast alle) falsch! Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt. Und mit Waffen wir man niemals Frieden schaffen können, auch nicht in Afghanistan. Es ist gut, das wir anderen Ländern helfen, aber nicht so! Afghanistan braucht den Wiederaufbau eines suveränen Staates mit eigener Wirtschaft und keine militärische Besatzung. Letzteres ist aktuell der Fall. Man könnte weltweit und auch in Deutschland Milliarden in der Rüstung einsparen!! Das geht ohne Problem! Und es würde allen Menschen dienen! Entscheidend sind zivile, nichtmilitärische Konfliktlösungsstrategien.

Und was die Förderung der Wirtschaft anbelangt, so sage ich ja nicht, dass ich gegen jedwede Subventionen bin. Aber in den letzten Jahrzehnten und insbesondere Jahren wurden der Wirtschaft (und hier v.a. den Großkonzernen und nicht den klein- und mittelständischen Unternehmen) Milliarden in der Rachen geworfen in dem die Steuern immer weiter gesenkt wurden. Hätten wir eine Steuerverteilung zwischen den einzelnen Steuerarten (Unternehmenssteuern, Lohn- und Einkommenssteuer, Verbrauchssteuern) wie 1980, hätten wir über 100 Mrd. € mehr in der Staatskasse. Und das Geld, welches den Unternehmen geschenkt wurde, wurde nicht in den Erhalt oder gar zusätzliche Arbeitsplätze investiert, sondern in Rationalisierung (Arbeitsplatzabbau), höhere Dividende für Aktionäre und Produktionsverlagerung ins Ausland. Und warum muss Ihrer Ansicht nach das System in der iaktuelledn Form so erhnaltäen wetrden wie ess ist? Also ich finde, es muss sich dringend was Ändern und wir müssen weg von der ungezügelten Profitgier und dem ständigen Schielen auf die aktuellen Quartalszahlen der Konzerne. Hier mal ein sehr guter Vortrag, der die Ursachen der aktuellen Kriese sehr gut beschreibt:
http://www.business-reframing.de/www/cms/single_de_59

Es ist ja Richtig, dass Leistung belohnt werden sollte. Aber wie definieren wir Leistung. Ist es eine große Leistung, wenn die Zahl der Beschäftigten in einem Unternehmen um 10% gesenkt wurde und (nur dadurch) der Gewinn um 20% gestiegen ist und sich die Aktionäre deshalb über eine größere Dividende freuen können? Oder ist es eher eine große Leistung, wenn ein Unternehmen langfristig solide geführt wird und kontinuierlich Beschäftigung aufbaut oder diese zu mindestens hält. Und es eben lang- und mittelfristige Strategien für das Unternehmen gibt. Und es ist nicht eine große Leistung etwas für die Gesellschaft und das Allgemeinwohl zu tun, statt sich nur selbst zu Bereichern. Es kann nicht sein, dass die Gewinne seitens der Unternehmen privatisiert werden und die Verluste sozialisiert. Das ist aber aktuell der Fall!
Für mich ist die aktuelle Krise eine systemimanente, systemische Krise die sich mit den Beschlossenen oder angedachten Rezepten nicht lösen lässt!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Nicolas L. Fromm

von:  Nicolas L. Fromm

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Nicolas L. Fromm
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