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Reisebericht von der Fahrt zu unserem Partnertierheim in Polen

Gießen | Wir der Tierschutzverein TSV Samtpfötchen haben in der letzten Mai Woche unsere Partnertierheim in Polen besucht. Natürlich haben wir ihm Sach- und Geldspenden mitgebracht
Das Tierheim bei Szamotuly, in Polen, ist eines der guten Tierheime. Die Zwinger sind teilweise recht groß und geräumig, aber wenn sie übervoll sind, was eigentlich der Normalzustand ist, dann kommen die Tiere schon auch mal in Käfige. Wanda, so heißt die Frau die sich fast als einzige die sich um die Tiere kümmert, versucht allerdings, alle einmal rauszulassen - bis auf die bissigen, die müssen drin bleiben. Zur Zeit sind dort ca. 140 Hunde untergebracht in allen Schattierungen und Größen. Der Lärm ist teilweise ohrenbetäubend, wenn man zu den Zwingern und Gehegen geht. Alle wollen Aufmerksamkeit, alle wollen gestreichelt werden, alle wollen raus.
Es gibt eigentlich nur einen festen Helfer und das ist ein Gefängnisinsasse, der hier seine Arbeit ableisten muss. Wanda hat eine junge Helferin, die freiwillig ein paar Stunden ableistet und sich oft auch um den Schreibkram kümmert. Wanda kann das alles nicht alleine schaffen. Sie betreut zusätzlich
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zu diesem Tierheim noch ein zweites, wo sich zur Zeit ca. 80 Hunde befinden. Das haben wir allerdings nicht gesehen, weil es ca. 100 km weit weg ist. Wanda kocht für alle Hunde das Futter. Es besteht hauptsächlich aus Fleisch und Fleischabfällen vom Metzger und Graupen und gelegentlich auch aus Trockenfutter, was dann einfach mit dazu geworfen wird. Sie kann die Hunde nicht von Trockenfutter alleine ernähren, weil das viel zu teuer wäre. Sie hätte dann nicht genug für alle Tiere und sie müssten hungern. Zusätzlich zu den vielen Hunden gibt es auf dem Gelände auch noch ein paar Katzen (in separaten Räumen), ein Pony und einen Taubenschlag. Diese Frau opfert sich für ihre Tiere auf, tut alles, damit es ihnen gut geht, verzichtet auf ein eigenes Leben. Sie lebt auf dem Tierheimgelände in einem Wohnwagen und schläft eigentlich nur 3 Stunden pro Nacht, weil sie es sonst mit der ganzen Arbeit nicht schafft.
Auf der Rückfahrt haben wir vom Tierheim drei Hunde mit nach Deutschland genommen.

Sollten Sie unsere Aktivitäten dort bzw. das Tierheim mit einer Sach- oder Geldspende unterstützen wollen, wären wir Ihnen sehr dankbar. Bei einer Geldspende geben Sie bitte folgenden Verwendungszweck an:

Spende zur Unterstützung des Tierheim Przyborowko/Szamotuly“

Spendenkonto/Kontoverbindung:

TSV-Samtpfötchen
Volksbank Nidda-Schotten
BLZ 507 613 33
Konto: 73047900


http://www.tsv-samtpfoetchen-und-co.de

 
 
 
 
Hier werden die Hunde gefüttert
Hier werden die Hunde... 
Hier wird das Fressen der Hunde gekocht
Hier wird das Fressen... 

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Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
36.180
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 10.06.2009 um 19:23 Uhr
Hallo, liebe Frau Frank - Kucera, Sie haben mir ja schon einiges berichtet über Ihr Patentierheim.
Das Elend der Tiere in Süd- und Osteuropa ist unermesslich groß.
Auch den Menschen in Osteuropa geht es nicht gut. Da kann man noch nachfühlen, dass für die Versorgung der Tiere keine Mittel vorhanden sind.
Umso bewundernswerter, was vor Ort von wenigen Menschen geleistet wird.
Tierschützer und Privatpersonen werden die Verelendung der Strassentiere jedoch nicht aufhalten können.
Hier ist die EU gefordert, die dem hunderttausenfachen Töten der Tiere Einhalt gebietet durch groß angelegte Kastrationsaktionen.
Es werden in der EU große Summen Geldes für fragliche Dinge ausgegeben.
Tiere sind unsere Mitgeschöpfe, wir Menschen haben sie abhängig von uns gemacht und damit hilflos. Es ist Menschenpflicht zu helfen. Europaweit!
Richtig, auch in Deutschland gibt es noch viel zu tun! Aber wir haben flächendeckend Tierheime- das regelmäßige Töten unzähliger Tiere gibt es bei uns zum Glück nicht mehr. Also helfen wir nun auch unseren europäischen Nachbarn den Tieren Schutz zu geben.
Ich finde es ganz toll, was Sie gemacht haben, liebe Gabi- nämlich Mut gegeben und das Gefühl, nicht alleine zu sein in der Sorge um die Tiere.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Gabriele Frank-Kucera

von:  Gabriele Frank-Kucera

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