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Fünf Millionen Euro für ein modernes Zuhause - Spatenstich für neue Lebenshilfe-Wohnstätte in Lang-Göns

V.l.n.r.: Werner Boller, Jan Hillgärtner (Stellv. Bereichsleitung, Lebenshilfe Gießen), Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), Bernd Acker (ACP Projektmanagement), Marius Reusch (Bürgermeister Langgöns) sowie Thomas Raab (Raab + Schmale).
V.l.n.r.: Werner Boller, Jan Hillgärtner (Stellv. Bereichsleitung, Lebenshilfe Gießen), Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), Bernd Acker (ACP Projektmanagement), Marius Reusch (Bürgermeister Langgöns) sowie Thomas Raab (Raab + Schmale).
Gießen | Pohlheim/Lang-Göns (-). Die Tiefbauarbeiten sind bereits im vollen Gange, nun erfolgte auch der offizielle Startschuss: Die Lebenshilfe Gießen lud zum Spatenstich für ihre neue Wohnstätte für Menschen mit Behinderung in Lang-Göns. Hierbei begrüßten Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen) und Jan Hillgärtner (Stellv. Bereichsleitung Wohnen, Lebenshilfe Gießen) den Langgönser Bürgermeister Marius Reusch, Architekt Thomas Raab (Raab + Schmale), Projektsteuerer Bernd Acker (ACP Projektmanagement) sowie Werner Boller, der mit seinem Unternehmen Werner Boller KG für den Tiefbau auf dem Gelände „Am Wingert 5“ zuständig ist.

„Es war ein langer und mehrjähriger Planungsprozess, wir hatten ursprünglich - vor circa fünf Jahren - mit Renovierungen und einem Umbau geliebäugelt, uns später jedoch für diesen Neubau unserer Wohnstätte entschieden. Wir sind dankbar und froh, dass es geklappt hat. Wir freuen uns nun auf die Bauphase und auf ein schönes und modernes Wohngebäude für die Bewohner*innen und bedanken uns bei allen beteiligten Akteuren für die hervorragende Zusammenarbeit“, erklärte Dirk Oßwald.

Auf dem Baustellengelände stand bis zum vergangenen Jahr das bisherige Wohnstätten-Gebäude der Lebenshilfe, das eine ganztägige Betreuung sowie zwölf Plätze innerhalb dreier Wohngruppen bot. Da zuletzt die Beschaffenheit des alten Hauses, das das gemeinnützige Unternehmen 1994 erworben hatte, den zeitgemäßen Maßstäben sowie der Gewährleistung einer vollumfänglichen Barrierefreiheit widersprach, entschied sich die Lebenshilfe Gießen für den Abriss und den Neubau. Dessen Gesamtkosten werden auf rund 5 Millionen Euro beziffert. Teile der Refinanzierung erfolgen perspektivisch – über die Pflegesätze - durch den Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) und durch den Landkreis Gießen. Ferner wird das Bauprojekt durch Zuschüsse der Aktion Mensch, der Stiftung Wohnhilfe sowie des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration subventioniert.

Bürgermeister Marius Reusch begrüßte den Beginn der Bauarbeiten: „Wir freuen uns sehr, dass die Lebenshilfe Gießen in diesen Standort investiert und in Lang-Göns bleiben möchte und hier auf die Zukunft dieser Wohnstätte setzt. Ich denke, es ist auch für den Ort Lang-Göns eine Bereicherung und der Standort am Wingert auch für diese Nutzung sehr geeignet. Ich freue mich daher, dass es jetzt losgeht.“

Bernd Acker und Thomas Raab betonten die gute Kooperation aller Beteiligten, ferner wies Projektsteuerer Acker auf den historischen Hintergrund des Baugrundstücks hin, auf dem ursprünglich eine aus den 1970er Jahren stammende Fabrikantenvilla stand.

Skizze der neuen Lebenshilfe-Wohnstätte in Lang-Göns. Die beiden Wohnebenen des Gebäudes werden barrierefrei mit einem Aufzug verbunden sein. (Quelle: raab.schmale planungsgesellschaft mbH)
Skizze der neuen Lebenshilfe-Wohnstätte in Lang-Göns. Die beiden Wohnebenen des Gebäudes werden barrierefrei mit einem Aufzug verbunden sein. (Quelle: raab.schmale planungsgesellschaft mbH)
Das neue Gebäude, das ebenfalls in drei Wohngruppen aufgegliedert sein wird, soll insgesamt 18 Bewohner*innen mit Behinderung ein neues und vor allem barrierefreies sowie komfortables Zuhause bieten. Von jeder Gruppe aus wird es ein Zugang in den Garten des rund 7.400 Quadratmeter umfassenden Grundstücks geben. Das Haus mit zwei Wohnebenen wird eine Gesamtnutzfläche von circa 1.400 Quadratmetern bereithalten.

„Während der Abriss- und Bauphase sind die Bewohner*innen dieser Wohnstätte in einem angemieteten Objekt in Gießen untergebracht. Sie freuen sich natürlich ebenfalls, dass die Bauarbeiten nun richtig beginnen – und sie voraussichtlich Ende 2022 wieder nach Lang-Göns zurückkehren können“, so Jan Hillgärtner.

V.l.n.r.: Werner Boller, Jan Hillgärtner (Stellv. Bereichsleitung, Lebenshilfe Gießen), Dirk Oßwald (Vorstand Lebenshilfe Gießen), Bernd Acker (ACP Projektmanagement), Marius Reusch (Bürgermeister Langgöns) sowie Thomas Raab (Raab + Schmale).
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Skizze der neuen Lebenshilfe-Wohnstätte in Lang-Göns. Die beiden Wohnebenen des Gebäudes werden barrierefrei mit einem Aufzug verbunden sein. (Quelle: raab.schmale planungsgesellschaft mbH)
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