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Gießen | Bisher habe ich immer im anonymen etwas getan, da dieses Thema in der heutigen Zeit sehr wichtig ist, mache ich eine Ausnahme.
Hinter dem Stadtkirchenturm in Gießen sieht man täglich obdachlose Mitmenschen. Auch wenn sie meist nur sehr wenig Geld haben, konnten sie bis vor kurzem nach der Coronaschutzverordnung auch mit einem Schal vor Nase und Mund einen Laden betreten. Nach den neuen Regeln darf man es nur noch mit der medizinischen oder FFP 2 Maske. Aber woher sollen oben genannte Menschen diesen Schutz bekommen. Da dort nie Menschenmassen anzutreffen sind, war ich heute dort und habe den Männern ein paar medizinische Masken gebracht.
Mit meinen Zeilen möchte ich Leser, welche auch Masken abgeben können bitten, auch einmal hinter den Stadtkirchenturm zu schauen, ob ihr Mitbringsel gebraucht wird.
Die Männer hatten als ich kam überhaupt keine Berührungsängste, vielleicht auch weil ich sie mit Respekt behandelt habe, und sie nicht einfach duzte.
Es ist nicht viel was ich gegeben habe, jedoch in Coronazeiten wichtiger denn je.

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.496
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.01.2021 um 18:30 Uhr
Diese medizinischen Masken sind nicht für den Eigenschutz geeignet. Sie liegen nicht richtig an. Dafür kostet das Stück auch nur 50 Cent.
Christine Stapf
8.367
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 26.01.2021 um 18:49 Uhr
Sorry Herr Herold, Sie haben mal wieder nicht verstanden was der kleine Bericht sagen möchte !!
Nicole Freeman
11.087
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 26.01.2021 um 19:24 Uhr
sorry peter. die ffp2 masken mit der ce und der 4 stelligen prüfnummer liegen dicht an. aber hier geht es darum, dass obdachlose wieder einmal durch die maschen fallen. wo soll denn die post von der krankenkasse hin? Sind diese Menschen überhaupt noch Krankenversichert? Sie müssen oft selbst für die Masken aufkommen, aber wie? Der Selbstkostenbeitrag von 2,- ist nicht der Preis für die Maske. Einige Länder verteilen über die Tafel. Das ist nur ein kleiner, aber wichtiger Beitrag. Danke Christine
Florian Schmidt
4.987
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 26.01.2021 um 19:26 Uhr
Frau Stapf, sie sind eine Gutmenschin. Sie müssen auch sehen dass diese Obdachlosen im Moment eine Menge sparen. Sie besuchen keine Theater oder andere Kulturbetriebe, keine Restaurants oder Kneipen. Von diesem Geld ist der Mehraufwand für Masken locker zu stemmen. Das gilt gleichsam für Hart4 Empfänger. Und im Moment sind wir das gefühlt ja irgendwo alle. Das kommt übrigens leider nicht von mir, sondern von Marian Wendt, cDU. Der hat nämlich gesagt das wir die Ersparnise für Kulturelle Teilhabe dem Mehrbedarf etwa für Masken gegenrechnen müssen.
Christine Stapf
8.367
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 26.01.2021 um 19:55 Uhr
Nicole ich weiß nicht ob Obdachlose zur Tafel kommen, in den Leimenkauter Weg, würde ihnen ein Gießenpass für die Busfahrt etwas nützen, und wo sollten sie die Lebensmittel, ich glaube die Ausgabe ist für eine Woche, lagern.

Herr Schmidt bei diesem CDU Mann schwingt in seinen Worten für meine Wahrnehmung VERACHTUNG mit. Herr Wendt hat noch nicht mitbekommen, dass nicht alle in unserem Land das Geld für Theater usw. haben. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man über diesen Mann lachen.
Florian Schmidt
4.987
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 26.01.2021 um 20:00 Uhr
Frau Stapf, und dabei sollte doch jeder Bürger gerade diese Demut erfahren können.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Christine Stapf

von:  Christine Stapf

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Christine Stapf
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