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Mitgliederversammlung fällt Corona-Pandemie zum Opfer

Gießen | Aufgrund der Corona-Pandemie hat der Regatta-Verein Gießen 1954 e.V. (RVG) die für den 31.10.2020 geplante Mitgliederversammlung abgesagt. Damit fällt eine weitere Veranstaltung des RVG dem Sars-CoV-2-Virus zum Opfer.

Die jährliche Mitgliederversammlung des Regatta-Vereins Gießen 1954 e.V. wird in der Regel satzungsgemäß zum Ende des Geschäftsjahres im Oktober abgehalten. Der Veranstaltungsort wechselt dabei turnusgemäß zwischen den Bootshäusern der einzelnen Mitgliedsvereine. Diesjährig geplant bei den Rudersportkameraden des Wassersportverein Hellas Gießen 1920 e.V.

Auch wenn die Räumlichkeiten es zugelassen hätten, die zu erwartenden Mitglieder aufzunehmen, so hat der Vorstand doch beschlossen, die Mitgliederversammlung abzusagen. Grund sind die im Landkreis Gießen steigenden Infektionszahlen und die Tatsache, dass ein nicht unerheblicher Teil der Mitglieder vom Alter her in der “Risikogruppe” liegt.

“Wie schon die Absage der 108. Internationalen Gießener Pfingstregatta fiel uns auch dieses Mal die Entscheidung schwer”, so der Vorstandsvorsitzende des Regatta-Vereins Gießen e.V., Hartmut Sorg. Die Situation lasse aber persönliche Begegnungen nicht zu. Auch eine virtuelle Versammlung sei für viele ältere Mitglieder nicht realisierbar, so Sorg weiter.

Der Vorstand des Regatta-Vereins Gießen 1954 e.V. hofft, die Mitgliederversammlung im nächsten Frühjahr stattfinden lassen zu können, sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. Bis dahin wünscht der Vorstand allen Mitgliedern, Freunden und Förderern des Vereins alles Gute und viel Gesundheit.

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Kommentare zum Beitrag

Ralf Praschak
951
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 11:47 Uhr
Videokonferenz und Briefwahl sind keine Option?
H. Peter Herold
29.221
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 16:59 Uhr
Das zieht sich durch bis zu den Parteien, bis zur Kanzlerposition. Nennt sich anscheinend Lockdown. Könnte man auch in Deutsch ausdrücken. Sind doch Deutsche in Deutschland.
Christian Momberger
11.293
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 20:25 Uhr
Naja, beim RVG wären in diesem Jahr keine Wahlen gewesen und die allermeisten Teilnehmer außerhalb des Vorstandes wären der Altersgruppe 65+ zuzurechnen gewesen. Daher denke ich wäre digital auch nicht ganz so einfach geworden, dass wirklich alle die wollten hätten teilnehmen können.

Die DLRG Gießen hat übrigens auch gerade beschlossen, Ihre Versammlung abzusagen. Die wäre für den 01.11.2020 geplant gewesen.

Dass man Kontakte wo möglich reduziert, ist mehr als richtig und nötig angesichts der aktuellen Lage.
H. Peter Herold
29.221
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 21:18 Uhr
Ja sage ich auch, aber mir fehlt da ein gewisses Augenmaß. Jetzt schlägt die Politik in ihrer Hilflosigkeit einfach im sich.
Christian Momberger
11.293
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 21:36 Uhr
Naja, die Zahlen müssen runter und da muss man Kontakte beschränken. Natürlich sollte man alles immer kritisch betrachten/beleuchten aber ich denke viele andere Möglichkeiten gab und gibt es leider nicht, wie die jetzt beschlossenen Maßnahmen um kurzfristig was zu erreichen.
H. Peter Herold
29.221
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 22:46 Uhr
So wie ich es bisher erlebt habe, kamen dei wenigsten Ansteckungen aus dem seriösen Gewerbe. Die meisten wurden bei persönlichen Veranstaltungen Geburtstage, Hochzeiten und Trauerfeiern ausgelöst, bei denen keine Masken
getragen wurden und keine Abstände eingehalten wurden.
Im Hotel und Gastdtättengewerbe wurde auf Maske und Abstand geachtet.
Das wird gerade von Laschet auch so im Fernsehen bestätigt. Er gab indirekt eine Hilflosigkeit zu.
Christian Momberger
11.293
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 22:56 Uhr
Da ist sicherlich was dran. Aber wir müssen halt schauen, wie wir Kontakte reduzieren, damit die Ausbreitung verlangsamt und umgekehrt werden kann.
Stefan Walther
4.889
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.10.2020 um 22:56 Uhr
Warum "vergesst" ihr immer alle die Situation in den Betrieben, schon so gefangen in der Argumentation "die privaten Kontakte müssen reduziert werden"? Was war ( ist? ) denn mit den so genannten Hotspots z.B. in der Fleischindustrie? Was ist mit den unerträglichen engen Unterkünften vieler ausländischer Arbeiter oder denen der Flüchtlinge?
Wenn schon notwendiger Gesundheitsschutz dann auch konsequent und nicht unter dem Motto "die Wirtschaft muss brummen - die privaten Kontakte müssen eingeschränkt werden"
Christian Momberger
11.293
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.10.2020 um 23:04 Uhr
Völlig richtig Stefan! Ich kann Dir da nur zustimmen. Die sollten wir nicht ausklammern, die Punkte und Gruppen.
H. Peter Herold
29.221
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 29.10.2020 um 07:50 Uhr
Du sagst es Stefan.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Christian Momberger

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