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Eine Wanderung im Gladenbacher Bergland

Der Blick von oben in den alten Rachelhäuser Steinbruch
Der Blick von oben in den alten Rachelhäuser Steinbruch
Gießen | Immer mal wieder führt uns ein Weg in dieses Bergland um den Rachelshäuser Steinbruch. Diesmal ging es vom Landratskreuz aus, über den inzwischen gut ausgebauten breiten Weg an den Gladenbacher Windrädern vorbei. In diesem Bereich verlaufen die Wanderwege vom Gladenbacher-Berglandring und vom Lahn-Dill-Bergland-Pfad! Dabei sind mir insgesamt so einige Wildvögel aufgefallen, speziell der Fichtenkreuzschnabel, ein Kolkrabe und viele Buchfinken.

Oberhalb vom Rachelhäuser Steinbruch führte uns der Weg in die Richtung Holzhausen zum Hünstein hin. Vorbei an den alten Mittelhessischen Landheegen die dort mit einer Infotafel erklärt werden. Weiter ging es durch den schönen Mischwald mit noch jungen Buchenbäumen, dort konnte man das Fressen der Buchfinken an dem Buchensamen hören.

Wenn dieser Weg in Richtung Holzhausen bewandert wird, dann kann man dort in dem Mischwald so richtig Waldbaden! Die Eindrücke und Ruhe der Natur auf sich wirken lassen, dass ist im Moment mit der herbstlichen Waldluft ein tolles Erlebnis. Es beugt verschiedenen Stressfaktoren entgegen und lindert Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Aggressivität, usw.! Es fördert das Immunsystem, welches durch das Waldbaden positiv beeinflusst wird, damit kann sich der Mensch auf die Ruhephasen im Winter vorbereiten.
Das Waldbaden ist im Moment auch in den Medien ein Thema, es hat aber auch mit der Corona Zeit zu tun, man fühlt sich inzwischen immer mehr eingeengt!

Der Blick von oben in den alten Rachelhäuser Steinbruch
Der Weg an einem Windrad vorbei
In dessen Nähe auf einer Baumspitze ein Fichtenkreuzschnabel
1
Baumpilze am Wegesrand
Kranke Nadelbäume und die Windkraftanlage
3
Leider war der Kolkrabe sehr weit weg in der Tannenspitze
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Die Info Tafel über diese Landheege in diesem Bereich
In diesem Bereich sind die Wälle freigelegt und erklärt
Die Kennzeichnung der Wanderwege in diesem Bergland Bereich
Der Blick in die Richtung Holzhausen, mit einem Mischwald davor
Da sieht es noch etwas anders aus, mit diesen abgestorbenen Fichtenbäumen
2
Die herbstlichen Farben einer noch jungen Rotbuche

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Kommentare zum Beitrag

Friedel Steinmueller
3.971
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 25.10.2020 um 09:33 Uhr
Interessanter Bericht!
Diese Gegend kenne ich so noch nicht im Detail. Wäre auch mal was für mich und einigen Bekannten diese Gegend zu erkunden.

Die Fichtenbestände sterben vielerorts mit rasanter Geschwindigkeit ab.
An Standorten, die vor zwei oder drei Jahren noch weitgehend unbehelligt waren, oder wo man die beginnenden Schäden erst bei genauem Hinschauen erkennen konnte, sieht es nun katastrophal aus.
Die Extremhitze der letzten drei Sommer und dazu noch die enorme Trockenheit haben den Wäldern enorme Schäden bereitet. Und es dürfte sich erst in den nächsten Jahren das volle Schadensausmas herausbilden.
Wolfgang Heuser
8.517
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 25.10.2020 um 18:33 Uhr
In normalen Zeiten würde ich mich anbieten, dort eine Führung zu übernehmen, aber im Moment ist das nicht so eine gute Idee. Bei uns im Verein hatten wir in diesem Jahr auch alle Veranstaltungen abgesagt und haben mit den Corona Bestimmungen so unsere Probleme!
Jutta Skroch
13.727
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 26.10.2020 um 04:10 Uhr
Es ist ja schon einige Jährchen her, als uns Wolfgang mal durch die Gladenbacher Klippen geführt hat. Wenn die Coronazeiten vorbei sind, kann ich euch nur empfehlen mal mit Wolfgang zu wandern. Wir beide (Walter und ich) können es leider gar nicht mehr.
Wolfgang Heuser
8.517
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 26.10.2020 um 09:27 Uhr
Danke Jutta zu dem Kommentar!

Ich fand das damals in den Gladenbacher Klippen auch sehr schön. Inzwischen hat sich in diesem Klippen-Bereich einiges zum Nachteil verändert, da ist vieles von den Fichten und Kiefernbäumen abgestorben. Auch viele andere Laubbäume sind dort von der Trockenheit betroffen, das hatte ich in einem anderen Beitrag schon mal berichtet!
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/133742/der-wald-und-klippenbereich-am-hainpark-in-gladenbach/

In dem Hilsberg Bereich hatte es auch sehr viel Windbruch gegeben und eine ganze Reihe Windräder sind dort installiert worden. Aber diese Landschaft hat sich dort insgesamt verändert, wenn man das, wie wir über Jahre so verfolgt!
Friedel Steinmueller
3.971
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 26.10.2020 um 13:10 Uhr
@Herr Häuser!
Danke für den Link!
Dieser Artikel vom 25. Mai war mir wohl entgangen.
Eine Wanderung zusammen im Gladbacher Land? Da hätte ich großes Interesse. Aber wir müssen noch Geduld aufbringen, da uns das Virus noch lange beschäftigen wird mit massiven Einschränkungen.
Wolfgang Heuser
8.517
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 27.10.2020 um 11:09 Uhr
Danke Friedel Steinmüller zu dem Interesse und Kommentar!

Das Angebot wie ich es in dem ersten Kommentar besteht, im nächsten Frühjahr, sofern wir gesund bleiben und die Einschränkungen wieder aufgehoben werden!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Wolfgang Heuser

von:  Wolfgang Heuser

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Wolfgang Heuser
8.517
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