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Vom FSJ direkt in die Ausbildung: Lebenshilfe Gießen bildet erstmals Tischler aus

Tischler-Azubi Joel Harms und Schreinermeister sowie zukünftiger Ausbilder Andreas Gruppe freuen sich auf die gemeinsamen Tätigkeiten in der Schreinerei der Gießener Reha-Werkstatt (Standort Mitte).
Tischler-Azubi Joel Harms und Schreinermeister sowie zukünftiger Ausbilder Andreas Gruppe freuen sich auf die gemeinsamen Tätigkeiten in der Schreinerei der Gießener Reha-Werkstatt (Standort Mitte).
Gießen | Pohlheim/Giessen (-). Die Lebenshilfe Gießen gilt in der Region als beliebter und vielfältiger Ausbildungsbetrieb. Auch in diesem Sommer starteten rund 25 junge Menschen ihre Berufslaufbahn oder den praktischen Teil ihrer Berufsausbildung bei dem gemeinnützigen Unternehmen.

Neben den bereits existierenden Angeboten für angehende Heilerzieher*innen, Sozialassistent*innen, Erzieher*innen sowie Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation, freut sich die Lebenshilfe 2020 erstmals eine Ausbildung zum Tischler anbieten zu können. Mit dieser begann Joel Harms zum 1. August in der Schreinerei der Reha-Werkstatt Gießen Mitte, einer Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit chronisch-psychischen Erkrankungen im Erdkauter Weg.

„Wir freuen uns, dass wir unser Ausbildungsangebot nunmehr auf den handwerklichen Bereich ausweiten können und mit Herrn Harms einen motivierten Mitarbeiter in unseren Reihen begrüßen oder vielmehr halten dürfen, der die Lebenshilfe bereits aus seiner direkt vorausgegangenen Zeit als FSJler gut kennt. Dass das Freiwillige Soziale Jahr - neben dem Erfahrungsschatz, den es bietet - wichtige Brücken in die Berufswelt schlagen kann, wird durch solch positive Beispiele eindrucksvoll unterstrichen“, betont Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald. Jährlich absolvieren etwa 60 Personen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Lebenshilfe Gießen.

Für die Ausbildung des neuen sowie der zukünftigen Tischler*innen ist Andreas Grupe, Schreinermeister der Reha-Werkstatt, zuständig. „Herrn Grupes Engagement ist es auch zu verdanken, dass wir dieses Angebot – das binnen weniger Monate konzipiert sowie mit der Handwerkskammer Wiesbaden abgestimmt wurde – nun auch tatsächlich ermöglichen konnten“, lobt Marlon Diaz, Werkstattleitung der Reha-Standorte Mitte sowie West (Robert-Bosch-Straße).

Jörg Langschied, Lebenshilfe-Bereichsleitung Arbeit und Bildung, stellt ferner in Aussicht, dass für die Zukunft eine sogenannte „Tandem-Ausbildung“ - die Azubis mit und ohne Behinderung gemeinsam absolvieren und bei der sich diese gegenseitig unterstützen, motivieren und voneinander lernen können – vorstellbar sei. Eine pädagogische Begleitung in den Berufsschulen könnte die Lebenshilfe Gießen bereitstellen.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten und dem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Lebenshilfe Gießen erhalten Interessierte bei Herrn Detlef Senft (Telefon: 06404-804 272 / E-Mail: d.senft@lebenshilfe-giessen.de).

Hinsichtlich des Portfolios (u.a. Schreinerei, Werbetechnik, Bürodienstleistungen, Industriemontage) der Reha-Werkstatt Gießen Mitte erteilt Herr Thomas Michalke (Telefon: 0641-975 0947 / E-Mail: t.michalke@reha-mitte.de) Auskünfte.

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