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Röntgen-Jahr 2020

Denkmal im Theaterpark
Denkmal im Theaterpark
Gießen | Vor 125 Jahren entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen an der Universität Würzburg eine neue Art von Strahlen. Das Doppel-Jubiläum wird von der Universität und der Stadt Würzburg im Jahr 2020 gefeiert: 125 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen und 175 Jahre Geburtstag von Wilhelm Conrad Röntgen. Der Physikprofessor stieß am Abend des 8. November 1895 in seinem Labor auf eine neue Art von Strahlen. Dafür wurde er 1901 mit dem weltweit ersten Nobelpreis ausgezeichnet. In der Uni am Sanderring entstand eine Sonderausstellung des Universitätsarchivs: „Durchleuchtet! Augenblicke, Einblicke, Durchblicke“. Sie ist kostenfrei zugänglich und wird bis 8. November 2020 zu sehen sein. Die Sonderschau thematisiert wissenschaftliche Aspekte zu Röntgens Entdeckung, macht aber auch den Forscher selbst als Rektor, Ehemann, Freund, Jäger, Wanderer und Kartenspieler greifbarer.
Wenn man sich in Gießen auf die Suche nach Spuren des berühmten Physikers macht, stößt man auf das Denkmal im Theaterpark, die Gedenktafel an seinem Wohnhaus Südanlage 17, sein Grab auf dem Alten Friedhof und die nach ihm benannte Röntgenstraße.
Röntgen lehrte von
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Röntgen (3)Gießen (2592)
1879 bis 1888 Physik an der hiesigen Universität. Daran erinnert auch der Röntgenpreis, der seit 1960 durch die Justus-Liebig-Universität verliehen wird. Röntgen ist 34 Jahre alt, als er mit seiner gesamten Familie von Straßburg nach Gießen zieht. Er übernimmt den Lehrstuhl von Heinrich Buff, der damals einer der profiliertesten Physiker ganz Deutschlands ist.
Durch seine Berufung auf diese ordentliche Professur erhielt Röntgen in seiner wissenschaftlichen Laufbahn zum ersten Mal ein festes Gehalt.
Röntgen veröffentlichte 60 wissenschaftliche Arbeiten, rund ein Drittel davon verfasste er in Gießen. Schließlich ernannte Prinzregent Luitpold Röntgen am 31. August 1888 zum Nachfolger von Friedrich Kohlrausch in Würzburg. Ab1900 war Röntgen dann an der Universität München als Professor für Physik tätig, wo er 1923 starb. Beigesetzt wurde er auf dem Alten Friedhof in Gießen in der Familiengrabstätte, die er 1880 nach dem Tod seiner Mutter erworben hatte. Das Röntgen-Denkmal im Theaterpark wurde 1962 errichtet (Entwurf und Gestaltung: Erich F. Reuter).
Wilhelm Conrad Röntgen verzichtete seinerzeit darauf, die neue Art von Strahlen patentieren zu lassen. Er wollte, dass seine Entdeckung der Menschheit uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Denkmal im Theaterpark
Leider nur noch schwer zu entziffern - die Info-Tafel beim Denkmal im Theaterpark
Südanlage 17
Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus
Grab der Familie Röntgen auf dem Alten Friedhof
Grab der Familie Röntgen auf dem Alten Friedhof
Lageplan Alter Friedfhol (Grab Nr. 43)
Hinweistafel auf dem Alten Friedhof

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