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Im Oytal bei Oberstdorf

von Kurt Wirtham 25.07.2020478 mal gelesen14 Kommentare
am Oybach
am Oybach
Gießen | Los gings vom Parkplatz an der Nebelhornbahn bzw. Eisstadion. Die Nebelhornbahn ist dieses Jahr nicht in Betrieb: sie wird neu gebaut und die Beförderungsleistung von 600 Personen stündlich auf 1.200 erhöht, für 45 Mio Euro. Der Baubeginn wurde wegen Corona um 6 Monate vorgezogen. Im Juni 2021 soll alles wieder in Betrieb sein.

Zuerst eine halbe Stunde der Trettach entlang, dann dem einmündenden Oybach bergauf folgend, gelangt man auf den Fahrweg von Oberstdorf aus zum Oytalhaus. Da sind wir am Morgen ein paar der Handvoll Gäste, die einen Platz auf der Terrasse zugewiesen bekommen (Corona!), um im Vorbeigehen einen Kaffee zu schlürfen. Ein Stück weiter zweigen die ersten Wanderer zum "Gleitweg" Richtung Seealpsee und Nebelhorn ab. Der ist als "nur für Geübte" und mit "alpine Gefahr" ausgeschildert. Dann erreichen wir, immer noch durch die Ebene wandernd, zur Gutenalpe am Talschluß. Hier gäbe es auch Bewirtung.

Nun geht es mit beträchtlicher Steigung auf dem (teils geschotterten, teils asphaltierten) Alpweg bergauf zur Käseralpe. Auf halbem Weg kühlt uns der Stuibenfall mit seinem leichten Wasserschleier ab. Immer wieder überholen uns Mountainbiker, die meisten mit E-Bikes. Auch auf der Käseralpe herrscht strenges Corona-Reglement und wir halten uns nicht allzu lange auf, da das Wetter nach Regen aussieht.

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Es geht den gleichen Weg zurück, vor dem Oytalhaus ereilt und der Regen. Man könnte von hier sowohl mit einem Stellwagen (Pferdekutsche), als auch mit Mietrollern (keine Elektroroller) nach Oberstdorf zurück gelangen. Aber wir wandern durch den dann aber auch bald nachlassenden Regen. Vor der "Erdinger-Arena" (den früheren Schattenberg-Sprungschanzen, bekannt durch die Vier-Schanzentourneen) gehen wir vom unschön steil abfallenden Fahrweg links ab, wieder durch den schattigen Wald zur Trettach und sind bald am Parkplatz.

(Bilder von der Käseralpe siehe im früheren Beitrag:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/131102/herbstliche-bergtour-nebelhorn-laufbacher-eck-himmeleck-oytal-oberstdorf/ )

am Oybach
der Oybach
zwischen Oytalhaus und Gutenalpe
kurz vor der Gutenalpe. Im Hintergrund "Großer Wilder" und "Kleiner Wilder"
der Stuibenfall (stuiben kommt mundartlich von stauben)
1
im Hintergrund das Himmelhorn mit dem Rädlergrat
1
gelber Enzian
Das ist vielleicht der Alpen-Steinbrech?
Glockenblümchen?
1
verwackelt!
3

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.926
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.07.2020 um 12:18 Uhr
Man sieht es sind aktuelle und nicht gescannte Aufnahmen. Schöne Bilder.
Kurt Wirth
2.987
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 26.07.2020 um 15:48 Uhr
Es gibt geübte Bürgerreporter, welche die Daten des Bildes (Aufnahmezeitpunkt, Kameramodell etc. feststellen können. Durch irgendeinen Zufall ist es mir auch schon gelungen. Jetzt aber nicht mehr.
H. Peter Herold
28.926
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.07.2020 um 18:39 Uhr
Lieber Kurt,
das ist mir alles zu aufwändig. Ich stelle Bilder rein, vom Handy oder der Kamera, dazu etwas Text damit man weiß was ich gesehen habe.
Leider kann ich nicht mehr solche Aktivitäten unternehmen wie früher. Aber das trifft jeden mal.
Jutta Skroch
13.680
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 27.07.2020 um 19:31 Uhr
Kurt Wirth, das funktioniert mit dem Programm Exif Viewer, sofern die Exif Daten nicht vom Einsteller gelöscht wurden. Als wir noch etwas fitter waren, haben wir das Oytal mal gesucht, aber damals leider nicht gefunden. Heute geht gar nichts mehr, deshalb habe ich mich auch sehr über die Fotos gefreut.
Kurt Wirth
2.987
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 28.07.2020 um 13:20 Uhr
Vielen Dank für die Aufklärung. Bei meinen des öfteren hier eingestellten gescannten Dias macht das Nachschauen nach einem Datum/Uhrzeit ohnehin keinen Sinn. Da ist die Werkseinstellung von meinem Scanner drin, die ich auch nicht laufend ändern will.

Falls Sie das Oytal mit dem Auto gesucht haben sollten: wie die meisten Oberstdorfer Täler (Trettachtal, Stillachtal, Rappenalptal) ist auch das Oytal nicht für den öffentlichen Verkehr zugänglich. Der Ort selbst übrigens auch nicht - es sei denn, man hat da "gebucht" oder man will nur zu die Talstationen von Nebelhornbahn und Fellhornbahn.
Jutta Skroch
13.680
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 30.07.2020 um 22:35 Uhr
Wir hatten das Tal damals in Oberstdorf in der Nähe der Sprungschanzen gesucht.
Kurt Wirth
2.987
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 31.07.2020 um 07:39 Uhr
Das war eigentlich nicht verkehrt. Der (zwar für allgemeinen Pkw-Verkehr gesperrte) Fahrweg zum Oytalhaus und den diversen Alpen geht direkt an den Schanzen (heute Erdinger-Arena genannt) ziemlich steil bergauf. Nach den Schanzen wird es flacher. Der Fußweg geht an der Oybelehalle vorbei entlang der Trettach und an der Einmündung des Oybachs dann diesem entlang.
Jutta Skroch
13.680
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 31.07.2020 um 15:09 Uhr
Steil bergauf, oh je, das hätten wir auch damals nicht geschafft.
Hallo Lieber Leser
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von:  Kurt Wirth

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Kurt Wirth
2.987
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