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Was am Wegesrand so alles blüht, wenn man es lässt!

Abgestorbene Fichten und Wildpflanzen darunter
Abgestorbene Fichten und Wildpflanzen darunter
Gießen | Es ist ein schwieriges Thema, was ist Unkraut und was sind Wildkräuter, wie ich es immer wieder im Gespräch so feststellen muss. Bei unserer letzten Fahrradtour durchs Salzbödetal bis zur Rauchmühle, fiel mir das ein oder andere auf. Ein Storch stand einsam und verlassen in der Wiese beim Ortsteil Etzelmühle. Da hatte ich meine Kamera nicht zur Hand und hoffte auf ein Foto beim Rückweg. Im abgestorbenen Fichtenwald blühte, der Fingerhut mit dem Springkraut und die Fläche dort ändert sich.

Gegenüber vom Klärwerk Etzelmühle gab es eine unberührte Fläche, dort konnten sich verschieden Wildblumen entwickeln. Unter anderem gab es dort sehr große Büschel vom Natterkopf, Kamille und eine schöne gelbe Blütenpflanze. Da wir diese Wildpflanze so noch nicht gesehen haben, konnten wir sie nicht eindeutig bestimmen! Auf dem Rückweg nach Damm konnten wir einen zweiten Storch im Anflug sehen und Schwups waren sie beide weg. Die alte Kopfweide musste natürlich noch ein mal in den Augenschein genommen werden. Da hatte ich schon einmal ein Bild mit dem Smartphone gemacht: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/133969/alt-und-verknorzt-ist-dieser-baumrest/

Abgestorbene Fichten und Wildpflanzen darunter
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Ganz toll in der Blüte ist dieser Fingerhut
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So eine Fläche kann sich durch das einfallende Licht zum Vorteil ändern
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Das Springkraut an dem Wasserlauf der Salzböde, am 15. Juli aufgenommen
Das Indische Springkraut am Wasserlauf
Ein sehr üppig wachsender Verbund von Wildpflanzen, da steht solche Färber-Hundskamille mit dabei, eine schöne Blühfläche ist das!
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Eine sehr große Ansammlung von diesen Natterkopf Pflanzen
Eine Blütenpflanze die man sonst so nicht sieht, evtl. das Ochsenauge? Es ist die Färber-Hundskamille eine alte Färberpflanze.
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Am Wegesrand bei dem Zaunpfahl konnte ich diese Blütenpflanze aufnehmen.
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Der wilde Thymian am Fahrradweg bei der Dammer Staustufe
Irgendwie gibt sie ein gespenstisches Bild ab, diese alte Kopfweide im Unterholz
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Es gibt aber noch zwei andere alte Kopfweiden dazu
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Alt und verknorzt ist dieser Baumrest!

Kommentare zum Beitrag

Otmar Busse
928
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 14.07.2020 um 09:10 Uhr
Diese Bilderserie ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Natur, wenn man sie lässt, den Wandel von Flächen für neues Leben nutzt.
1. Bild in der zweiten Reihe zeigt eine wunderbare Vielfalt.
Sehr schön dokumentiert.
Wolfgang Heuser
8.361
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 15.07.2020 um 08:19 Uhr
Hallo Otmar, vielen Dank zu dem Kommentar!

Ich denke auch, sich Gedanken um solche Dinge zu machen, aber auch für solch ein Vielfalt einzustehen macht Sinn! Da ich durch meine Tätigkeit mit unterschiedlichen Personen und Strömungen ins Gespräch komme, versuche ich selber mir immer wieder ein Bild von solchen Dingen zu machen! Auch Disteln oder andere ,,Wildkräuter" haben ihren Wert und Sinn in der Natur, das muss man nur durch die richtige Brille sehen.
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Wolfgang Heuser
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