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Gäste aus dem Landkreis Gießen auf der Amöneburg, die Stadt auf dem Basaltkegel

re. Gästeführer Martin Kewald-Stapf
re. Gästeführer Martin Kewald-Stapf
Gießen | Bei der heutigen öffentlichen Stadtführung in 365 m Höhe auf der Amöneburg kamen vier Interessierte aus dem Landkreis Gießen. Eine Tochter machte sich mit ihren Eltern aus Watzenborn-Steinberg auf den Weg, aus Rabenau kam noch ein junger Mann, und alle wollten sie auf den Spuren von Bonifatius wandeln, welcher 721 auf den Berg kam. Ihr Gästeführer, Martin Kewald-Stapf führt in diesem Jahr bereits seit 30 Jahren über den Ort auf den Berg, welcher im nächsten Jahr sein 1300jähriges Bestehen feiern wird. 21.09.1762 war die Schlacht an der Brücker Mühle. Die alliierten Truppen, es waren die Braunschweiger, Hannoveraner, Hessen und Engländer, wollten die Franzosen aufhalten. Heute erinnert noch der Friedensstein rechts neben der Brücker Mühle auf dem Grundstück des ehemaligen Brücker Wirtshauses. Dies ist ein kleiner Teil dessen was der Besucher erfährt, auf dem Mauerrundweg gibt es außer einer wunderbaren Aussicht geschichtliches rund um die Amöneburg.
Die Geschichte war ein Grund für Martin Kewald-Stapf 1990 über den Landkreis des Marburg-Biedenkopf-Kreises die Gästeführerausbildung zu absolvieren. Sein Ur-Ur-Ur-Großvater hieß ebenfalls Martin Kewald und kam im März 1784 nach Amöneburg als Lehrer der Mädchenschule, welche im heutigen Museum untergebracht war. Er erhielt jährlich aus der Stadtkasse 6 Gulden 56 Kreuzer, aus der städtischen Armenkasse 28 Gulden und 18 Albus. (eine silberne Groschenmünze des Spätmittelalters, ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts) Martin Kewald starb am 25.05.1802 im Alter von 66 Jahren. Die Lehrerstelle wurde dann von seinem Sohn Konrad Kewald übernommen.

Mit Genehmigung der Gäste veröffentliche ich obige Aufnahme.

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von:  Christine Stapf

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Interessensgebiet: Gießen
Christine Stapf
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