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Gießener Stadttheater freut sich auf neue Intendantin Simone Sterr ab Spielzeit 2022/23

V.l.: Landrätin Anita Schneider, OB Dietlind Grabe-Bolz, Simone Sterr, Ministerin Angela Dorn.
V.l.: Landrätin Anita Schneider, OB Dietlind Grabe-Bolz, Simone Sterr, Ministerin Angela Dorn.
Gießen | Nach 20 Jahren Intendanz wird Cathérine Miville das Stadttheater Gießen im Sommer 2022 verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger, der die erfolgreiche Leistung und die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt Gießen und Stadttheater fortsetzt, war nicht einfach, weil die 72 eingegangenen Bewerbungen aus Deutschland, aÖsterreich und der Schweiz und sogar eine aus Tel Aviv sehr überzeugend waren. Als Gesellschafterinnen der Stadttheater Gießen GmbH stellten Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider in einem Pressegespräch die drei Runden des transparenten, offenen Findungsverfahrens kurz vor, das nach über einem halben Jahr am 30. Juni 2020 zur Auswahl von Simone Sterr als kommende Intendantin im Team mit Ann-Christine Mecke, die die Sparte Musiktheater leiten wird, geführt hat.
Grabe-Bolz und Schneider zeigten sich sehr überzeugt von dieser Entscheidung und betonten, dass die weibliche Seite an der Führungsspitze weiter verstärkt wird. Auch die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn freute sich, dass nach dem sehr erfolgreichen weiblichen Führungsduo des Landestheaters Marburg nun zwei weitere starke Frauen an der Spitze eines der vom Land mitgetragenen hessischen Theater sind.
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Simone Sterr, die derzeit geschäftsführende Dramaturgin und Leiterin des Schauspiels am Theater Bremen ist, und die Dramaturgin für Musiktheater an der Staatsoper Wien, Ann-Christine Mecke, mussten für den Findungsprozess u.a. konkrete Spielpläne für die ersten zwei Jahre Intendanz entwerfen. Auf dieser Grundlage konnte Sterr die Schwerpunkte ihrer zukünftigen Arbeit am Stadttheater Gießen darstellen: die Zuwendung zum Ensemble in allen Sparten und die feste Bindung von Solisten, eine Internationalisierung für ein offenes und vielstimmiges Theater mit unterschiedlichen Blickwinkeln, die Vernetzung von Menschen und Themen für eine Auflösung von Spartenschubladen, die Innovation auf der Bühne aber auch hinter den Kulissen für moderne flache Hierarchien. Im Programm wird es feste Reihen und Feste geben, weil Theater auch Party bedeutet. Außerdem beabsichtigt sie, das Kinder- und Jugendtheater besonders zu pflegen, weil auch die Jüngsten das Recht haben, ihre Welt auf der Bühne verdichtet zu sehen, und sie sollen nicht für „Rekrutierung von Publikum und zukünftigen Abonnenten“ gehalten werden.
Vor Sterr und Mecke stehen jetzt zwei Jahre Übergangszeit für eine umfassende Vorbereitung, bevor sie ihre Herausforderung am Stadttheater Gießen annehmen.

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von:  Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion

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Alessandra Riva - Mitarbeiterin der GZ-Redaktion
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