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Für wenige Rupien wird alles gegeben

Gießen | In einem Landkreis von Indien wurde vielen Tausend jungen Frauen die Gebärmutter entfernt, damit diese Tagelöhnerinnen leistungsfähiger sind. Diese OP soll gewährleisten, dass es keine Ausfälle wegen der Menstruation der Frauen gibt. Toilette und Hygieneartikel gibt es nicht auf dem Feld, es dienen schmutzige Lappen, die in Pfützen wieder ausgewaschen werden. Infektionen gab es dann auf diesem Weg nicht selten. Die Entfernung des Uterus sollte körperliche, monatliche Beschwerden verhindern, auch schwanger könne man nicht mehr werden, was auch zu Arbeitsausfällen sorgte. Der Arbeitgeber der Frauen leiht das Geld, überredet die Frau zu dieser OP, an der sich dann Ärzte in privaten Kliniken eine goldene Nase verdienen. Die Frauen sollen nach dieser Maßnahme über viele Jahre arbeitsfähig sein, so die Überlegungen. Körperlich ist es eine Tortour, da die Frauen kaum Gelegenheit haben sich von dem großen Eingriff zu erholen. Sind in unserem Land Frauen nach dieser OP erst einmal für sechs Wochen arbeitsunfähig, muss die Tagelöhnerin nach wenigen Tagen wieder auf das Feld, da sie das Geld braucht. Was den Frauen so positiv
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verkauft wird, bringt mit der Zeit große körperliche Probleme, denn die Nebenwirkungen sind vielfältig. Nicht selten treten Depressionen auf, da sie einige Jahrzehnte zu früh in die Wechseljahre kommen. Dadurch kommt es nicht selten zum Knochenschwund, der Osteoporose. Die Knochen werden immer brüchiger, nicht selten verschiebt sich das gesamte Knochengerüst. Es war umsonst sich Geld zu leihen, der OP zuzustimmen, denn mit all den Nebenwirkungen sehen sich der Großteil der Frauen nicht mehr in der Lage so Leistungsfähig zu sein, den ganzen Tag Kraft für die schwere Zuckerrohrernte aufzubringen. Nicht selten werden diese Frauen dann ausgetauscht, und durch Jüngere ersetzt, denen dann auch eine OP empfohlen wird, und das unmenschliche Karussell dreht sich dann weiter.
Als ich hörte, wie man die Frauen missbraucht, liefen mir nur so die Schauer über den Rücken.

Damit man einmal eine Vorstellung über den Wert hat, hier habe ich es gegoogelt und kopiert.
1 Indische Rupie entspricht = 0,012 Euro

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Kommentare zum Beitrag

Florian Schmidt
4.903
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 11.06.2020 um 13:26 Uhr
In einem Land in dem es immer wieder zu Massenvergewaltigungen kommt vielleicht kein wirtschaftlich schlechter Schachzug.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Christine Stapf

von:  Christine Stapf

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Interessensgebiet: Gießen
Christine Stapf
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