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Stadtradeln - Start heute

Gießen | Eigentlich wollte ich heute von der großen Auftaktveranstaltung berichten, mit der die Stadt Gießen die Stadtradel-Kampagne 2020 eröffnet. Aber in diesem Jahr ist alles anders. Trotzdem haben sich über 100 Teams angemeldet und wollen vom 16. Mai bis zum 5. Juni kräftig in die Pedalen treten. Ob sie jetzt etwas für ihre Fitness tun, Geld sparen oder die Umwelt schonen wollen: es gibt viele Gründe, mal das Fahrrad zu benutzen und das Auto stehen zu lassen. Mitmachen können alle, die in Gießen wohnen, arbeiten, eine (Hoch)Schule besuchen oder Mitglied in einem Gießener Verein sind. Also: Gleich anmelden!
Weitere Informationen unter: https://www.stadtradeln.de/giessen

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Kommentare zum Beitrag

Elke Jandrasits
1.319
Elke Jandrasits aus Buseck schrieb am 16.05.2020 um 18:56 Uhr
Schon erledigt und die ersten Kilometer eingetragen!

Es geht aber in erster Linie um den Spaß und nicht so sehr um die längsten Strecken. Auch wer nur gelegentlich das Rad nimmt kann mitmachen!

Neu in diesem Jahr: Man kann innerhalb der Teams Unterteams bilden, also z. B. bei einer Schule Klassenteams oder Abteilungsteams in einem Unternehmen.
Jörg Bergstedt
613
Jörg Bergstedt aus Gießen schrieb am 17.05.2020 um 12:44 Uhr
Ein Blick in Städte mit hohem Radverkehrsanteil macht völlig klar, was dort der Grund ist, warum so viele das Rad dem Auto vorziehen – gute Bedingungen fürs Fahrradfahren. Im Mittelpunkt steht ein gutes Netz an echten Fahrradstraßen, dazu noch eine gute Infrastruktur an Abstellanlagen, Leihrädern und mehr. Doch was steht hierzulande im Mittelpunkt? Appelle an die Einzelnen, doch bitte Rad zu fahren. Ein typisches Beispiel ist die Kampagne „Stadtradeln“. Die findet jeweils für einen bestimmten Zeitraum in vielen Orten und Regionen statt. Doch eine Verbesserung der Radfahrbedingungen ist damit nicht verbunden. Stattdessen ist Stadtradeln vor allem der Versuch, über Konkurrenz und Wettbewerb Menschen zu animieren, TROTZ widriger Bedingungen Fahrrad zu fahren und damit der Stadt eine Basis für die Behauptung angeblicher Fahrradfreundlichkeit zu geben. Eigentlich müsste die Forderung nach Verbesserung der Radverkehrssituation die Voraussetzung für die Teilnahme sein. Genau das wäre der „ Job“ politische Gruppen: Nicht einfach teilnehmen und damit das Werben um Radfahren ohne Verbesserung der Bedingungen zu adeln, sondern zum Beispiel die eigene Teilnahme an Forderungen oder gar Bedingungen knüpfen, in der Phase des Stadtradelns Aktionen für bessere Fahrradstraßen und andere Verbesserungen durchführen, die Auftakt- und weitere Veranstaltungen dafür nutzen, in verschiedenen Teams mitradeln und dort dafür werben, Forderungen zu stellen. Sonst ist das Stadtradeln ein einmaliger Event ohne weitere Auswirkungen außer bei Greenwashing einer verfehlten Verkehrspolitik. Politische Arbeit bedeutet, Bedingungen zu verbessern und das einzufordern statt Menschen zu Handlungen zu bringen, obwohl die Bedingungen schlecht sind.
119
Julius Epstein aus Gießen schrieb am 18.05.2020 um 08:57 Uhr
Das Stadtradeln ist ein spielerischer Wettbewerb, an dem sich ganz viele Menschen beteiligen und Spaß am Radeln haben. viele entdecken das Radfahren wieder neu und bleiben dabei, fahren verstärkt mit dem Rad. Und wer zum Radfahrer wird, wird sich auch für bessere Bedingungen für den Radverkehr einsetzen.
Die Bedingungen für das Radfahren verbessert man nicht, indem man rum schwadroniert, sondern dadurch, dass man Rad fährt und andere dazu ermuntert.
Nebenbei bemerkt: in Gießen gibt es viele Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr, aber wenn man mal durch Wetzlar oder Marburg fährt, merkt man, dass es in Gießen doch wesentlich besser für Radfahrerinnen und Radfahrer ist.
Jörg Bergstedt
613
Jörg Bergstedt aus Gießen schrieb am 18.05.2020 um 09:49 Uhr
Das sind alles Annahmen ohne jeglichen Beleg. Als Aktivist für eine Verkehrswende kann ich das auch nicht bestätigen, dass Menschen, bloß weil sie radeln, sich auch für Verbesserungen einsetzen. Das ist reines Wunschdenken. Auch dass das Stadtradeln auch zum anschließenden vermehrten Radeln führt, ist durch nichts bestätigt. In Gießen gibt es 16% Fahrradanteil. Das ist dramatisch wenig. Und bessert sich nicht. Bitte die rosarote Brille absetzen und für echte Verbesserungen kämpfen! Das andere Städte noch schlechter sind, ist auch nichts anderes als billige Propaganda für die Stadt Gießen. Alle drei genannten Städte sind vor allem eines: Katastrophale Verkehrsverhältnisse!
119
Julius Epstein aus Gießen schrieb am 19.05.2020 um 11:07 Uhr
Ich setzte mich sehr wohl auf allen Ebenen für eine Verkehrswende ein. Deswegen verdamme ich aber trotzdem nicht das Stadtradeln, und nehme den Leuten auch nicht den Spaß daran. Ich habe auch keine rosarote Brille bezüglich der Verkehrsverhältnisse in Gießen auf. ich habe aber auch keine tiefschwarze auf, die mich für die tatsächlichen Verhältnisse blind macht. Deswegen sehe ich auch, dass ich keineswegs gar nichts bessert. Es tut sich viel mehr jährlich einiges. Und die Verhältnisse in Gießen sind auch nicht katastrophal. Man kann in Gießen gut Radfahren.
Dass es dennoch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt, ist ja wohl unumstritten.
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von:  Thekla Schulz-Nigmann

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Thekla Schulz-Nigmann
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