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Corona-Krise beweist die Überlegenheit von Planwirtschaft und Sozialismus

Gießen | 2012 haben staatlich beauftragte Epidemiologen und Virologen in einer umfangreichen Studie dargelegt, wie ein in Asien neu aufgetretenes Coronavirus eine weltweite Pandemie auslösen kann, wie Deutschland betroffen wäre und wie man sich darauf vorbereiten kann. Die Studie verschwand in den Schubladen der zuständigen Ministerien, nur in der Fachliteratur wurde ab und zu darauf verwiesen.

Ende 2019 trat so ein Virus tatsächlich in der Volksrepublik China auf, die Regierung informierte die Weltöffentlichkeit ausführlich, veröffentlichte das entschlüsselte Genom und Möglichkeiten zum Nachweis. Hier und in fast allen Industrieländern wurde kaum darauf reagiert.

Durch regen Reiseverkehr konnte sich das Virus weltweit verbreiten. Die ersten Infektionen in Deutschland wurden von Gesundheitsminister Spahn verharmlost, irgendwelche Vorbereitungen wurden nicht getroffen.
Als sich die Krankheitsfälle häuften, konnten die Marktkräfte richtig loslegen - wer Schutzmaterialien wie Kleidung und Masken auf Lager hatte, konnte sie mit 2000% Aufschlag verkaufen.

Schnell wurde klar, dass bei ungebremstem Fortgang der
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Infektionsketten die in den letzten Jahrzehnten stark reduzierten Klinikkapazitäten nicht ausreichen werden. Deswegen wird mit drastischen Maßnahmen versucht, die Krankheitsfälle an die Kapazität anzupassen. Obwohl klar ist, dass sowohl der Markt, also das kapitalistische System, als auch die Regierung versagt hat, steigt die Zustimmung für die Regierungsparteien.

In China gab es auch drastische Maßnahmen, aber mit einem anderen Ziel - die Ausbreitung des Virus sollte nicht verlangsamt, sondern gestoppt werden. Deswegen wurden in der betroffenen Region um Wuhan möglichst viele Menschen getestet, um die Virusträger zu erkennen, es wurden alle Produktionsbetriebe bei Weiterzahlung der Löhne geschlossen (in einer staatlich gelenkten Wirtschaft ist das möglich), es gab genug Schutzmaterial für alle und die Zahl der Klinikbetten wurde durch schnell errichtete Notkliniken an die Zahl der Kranken angepasst.

Dadurch ist es dort gelungen, die Epidemie innerhalb von 3 Monaten zu stoppen und auf die Region um Wuhan (ca. 60 Mill. Einwohner) zu begrenzen. In den westlichen Ländern kann von Begrenzung keine Rede sein.

In den USA, dem Staat mit dem teuersten „Gesundheitssystem“ weltweit, wütet die Seuche am heftigsten. In Deutschland scheint sich die Lage zu stabilisieren, aber es gibt immer noch viele neue Infektionen. Leider erfährt man nicht, zu welchem Personenkreis die Angesteckten gehören – sind es die, die zu Hause bleiben und kaum noch soziale Kontakte haben, stecken sich die Menschen innerhalb ihrer Wohnungen an oder sind es überwiegend die, die noch zur Arbeit müssen und dort sowie in den öffentlichen Verkehrsmitteln kaum die empfohlenen Abstandsregeln einhalten können.

Was können wir aus dieser Krise lernen? Das nächste Virus kommt bestimmt. Wenn wir dann ein System und eine Regierung hätten, die nicht dem Profit verpflichtet sind, wären wir besser dran.
Gernot Linhart
(aus: Gießener Echo Extra zu Corona v. 8.3.)

Kommentare zum Beitrag

Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 09.04.2020 um 16:45 Uhr
Wäre es dem chinesischem Regime tatsächlich gelungen, das Virus einzudämmen, hätte es sich nicht weltweit ausgebreitet.

Zudem sind die chineschen Zahlen sicherlich mit Vorsicht zu genießen: Methodik, unabhängige Kontrolle und Zensur.

Auch ist es mit Menschenrechten, Pressefreiheit sowie individuellen Freiheiten in China alles andere als gut bestellt.

Schaut man sich die Nachbarländer an, so gibt es dort ebenfalls diverse Beispiele, wie man ohne Planwirtschaft und Sozialismus einer Pandemie begegnen kann: Singapur oder Südkorea.

Außerdem ist es wenig hilfreich Dinge aus der Retrosperspektive zu bewerten, weil zum damaligen Zeitpunkt die Faktenlage (teilweise) eine andere war als heute, morgen oder übermorgen. Man kann daraus nur Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen.

Und ob spontane Produktionserhöhungen oder Anpassungen von Produktionen sowie notwendige Innovationen (Testverfahren, Imstopfentwicklung, ...) mit planwirtschaftlichen Methoden erreichbar sind, darf sicherlich mehr als bezweifelt werden.

Dies alles bedeutet natürlich nicht, dass die teilweise durchaus berechtigte Kritik am Umgang mit der Corona-Krise falsch wäre. Aber die postulierte "Standardlösung" hilft niemanden weiter und hält nicht mal einem oberflächlichen Faktencheck stand.
Kurt Wirth
2.832
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 09.04.2020 um 20:13 Uhr
Dem Text des Beitrags stimme ich uneingeschränkt zu. Zum Titel siehe die Diskussion unter dem Beitrag:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/133139/dkp-giessen-zur-corona-krise/
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.04.2020 um 22:27 Uhr
Sicherlich ist eine sozialistische Planwirtschaft der Anarchie der kapitalistischen Produktionsweise haushoch überlegen, das sollte unstrittig sein. Aber was hat das mit China zu tun? = Nichts!
Den ersten Einwand von Herrn Praschak sollte man ( der Beitragseinsteller? ) widerlegen wenn man glaubhaft sein will.
Und unter dem anderen Beitrag ( siehe Hinweis von Kurt Wirth ) wurde auch schon von mir nachgefragt "warum verweist man nicht auf z.B. das positive Beispiel von Südkorea"? = keine Antwort!

Herr Praschak, schauen Sie sich doch das Chaos der kapitalistischen Länder an ( einschließlich China! ), da geht es nicht um den Schutz der Menschen, da geht es darum was bringt den meisten Profit, wer bezahlt am besten für z.B. Mundschutzmasken...

Sorry, ich kann`s nicht mehr hören "die westlichen Länder...", irgendwie scheint die DKP stehen geblieben zu sein und hat aus welchem Grund auch immer bis heute nicht mitbekommen dass es nicht nur westliche kapitalistische und imperialistische Länder gibt...
Bernd Zeun
11.535
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 01:01 Uhr
Ich weiß mal wieder nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Bei Planwirtschaft fällt mir immer Walter Ulbrichts Spruch vom Überholen ohne einzuholen ein. Hat ja wunderbar geklappt. Zur Bewältigung der Coronakrise hätte man in der DDR wohl erst mal genügend politische Häftlinge an den Westen verkaufen müssen, um das nötige Geld dafür zu haben. Vergessen ist wohl auch, dass die so geschätzten Arbeiter für westdeutsche Versandhäuser oder Märkte wie IKEA gearbeitet haben und die eigene Bevölkerung mit der B-Ware beliefert wurde, wenn sie denn überhaupt was bekam. Nirgendwo war der Umweltschutz vernachlässigter als in der Planwirtschaft. In der Sowjetunion sind Millionen verhungert als Folge planwirtschaftlicher Agrarpolitik. Bei der Katastrophe von Tschernobyl wurden Tausende in die kontaminierten Gebiete ohne Schutzkleidung zu Aufräumarbeiten geschickt. Und wenn China jetzt als Beispiel für vorbildlichen Umgang mit der Epidemie dargestellt wird, möchte ich daran erinnern, dass es erst mal die Bedingungen geliefert hat, dass sie überhaupt ausgebrochen ist.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.04.2020 um 07:57 Uhr
Lieber Bernd, manchmal frage ich mich wo du deine Infos ( wenn man sarkastisch sein will könnte man sagen "Weisheiten" ) her hast:
- also in der Sowjetunion sind Millionen verhungert aufgrund der sozialistischen Planwirtschaft? - und die große Hungersnot war nicht Folge der kriegerischen Handlungen von 14 Aggressoren und eines jahrelangen Bürgerkriegs gegen diejenigen die den Sozialismus stürzen wollten? Das ist lupenreine Übernahme antikommunistischer bürgerlicher Geschichtsfälschung!
- es ist immer und immer wieder das Gleiche: die großen Errungenschaften im Sozialismus - gerade auch durch die Planwirtschaft - gleichzusetzen mit den Maßnahmen die durchgeführt wurden ( persönlicher materieller Anreiz, Akkordlohn, Betrieb vor Volkswirtschaft... Wirtschaft vor Politik... ) nachdem der Kapitalismus wieder restauriert wurde.
- gerade, z.B. in China, konnte die Hungersnot, ausgelöst durch Naturkatastrophen ( 1960/61 ) durch eine planwirtschaftliche Agrarpolitik in relativ kurzer Zeit überwunden werden.... das Bewusstsein und die ( freiwillige ) Mobilisierung der Massen spielte hier eine herausragende Rolle... in der kapitalistischen Profitwirtschaft, auch mit all ihren negativen Folgen in der Agrarpolitik, undenkbar...
Kurt Wirth
2.832
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 08:41 Uhr
Ironie der Geschichte und des globalen Kapitalismus:
Der erste bekannte Coronafall in Deutschland war nicht etwa einer von Skifahrern aus Ischgl, sondern der eines Mitarbeiters des Autozulieferes Webasto im bayrischen Kreis Starnberg. Die Firma baut hauptsächlich Schiebedächer für Autos und hat zwei Werke in Wuhan. Der Mitarbeiter wurde von einer Kollegin aus Wuhan angesteckt, die im bayrischen Stammwerk ein Seminar abhielt. Deren Infektion wurde erst nach ihrer Rückkehr nach Wuhan festgestellt.

In der Folge infizierten sich 7 weitere Mitarbeiter sowie 4 Familienangehörige. Die erste Infektion wurde am 27.Januar festgestellt, Ende Februar waren alle wieder coronafrei. Das Werk war längere Zeit komplett geschlossen.
Michael Beltz
7.711
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 12:33 Uhr
Richtig, Südkorea sollte erwähnt werden.
Wiederholung: China wurde von uns nicht als sozialistisch bezeichnet.
Man kann die Sowjetunion gerne kritisieren, jeder hat das Recht dazu. Mit Stalin und nach Stalin.
Aber zu behaupten in der SU sind Millionen wegen der Planwirtschaft verhungert, ist schon makaber. Stefan hat das beantwortet.
360
Frauke Weber aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 18:30 Uhr
Es ist doch eine Tatsache, dass es hier noch immer einen riesigen Mangel an Schutzkleidung und medizinisschem Gerät und Personal gibt. Die Aufforderung, jeder solle sich seinen Mundschutz selber basteln, ist doch beschämend für ein hochindustrialisiertes Land wie die BRD. Statt diesen Skandal zu thematisieren, wird hier China - oder noch lächerlicher die DDR - angeschwärzt.
Wo stünden wir denn ohne die Hilfe Chinas? Per Luftbrücke werden täglich 24 Tonnen medizinische Hilfe von dort in die BRD geliefert. China leistet auch personelle medizinische Unterstützung auch in den am schlimmsten betroffenen Ländern wie Italien. Ebenso helfen Russland und Kuba.
Und hier wird gemäkelt.
759
D. Theiß aus Lich schrieb am 10.04.2020 um 18:59 Uhr
Frau Weber sie haben leider etwas vergessen, wenn ich mich recht entsinne kam der Virus aus Wuhan und das ist nicht Europa und auch nicht Amerika, sondern das ist China. oder ist mir da etwa ein Fehler unterlaufen? Es hat schon manchem geholfen dass man erst überlegt. Ohne China hätten wir den Dreck nicht.
360
Frauke Weber aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 19:53 Uhr
und wäre unser Gesundheitswesen nicht total - um des Profites willen - kaputtgespart worden (vor Kurzem wurde noch ein großer Bettenabbau diskutiert) und wären die Warnungen - wie im Artikel eingangs geschildert - nicht in den Wind geschrieben worden, dann hätten auch wir gute Voraussetzungen die Epidemie schnell in den Griff zu bekommen, wie es in Wuhan auch gelungen ist.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.04.2020 um 20:21 Uhr
Sorry Frau Weber, aber mit Ihnen kann man nicht diskutieren. Sie gehen wieder auf nichts ein, widerlegen ( falls Sie das könnten ) keinen einzigen Einwand, kein einziges Argument... und nur weil in Deutschland oder anderen Ländern das Gesundheitwesen kaputtgespart wurde darf man andere nicht kritisieren? Kann mich nur wiederholen = nehmen Sie endlich die Scheuklappen ab...
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 10.04.2020 um 21:51 Uhr
@Preis von Schutzausrüstung
Es ist sicherlich moralisch verwerflich, dass Angebot und Nachfrage die Preise explodieren lassen.

Aber ein Vorratsmangel kann sowohl in einem planwirtschaftlichen als auch einem marktwirtschaftlichen System passieren, wenn eben die Planungen falsch liegen. Das marktwirtschaftliche kann aber per se schneller reagieren, da es der Freiheit vieler obliegt entsprechende Produkte herzustellen. Bei einem zentralistischen ist es nur eine Instanz inkl. ihrer Bürokratie.

Hier wäre eine vorausschauende Reaktion von staatlichen Organen im Dezember bzw. Januar wünschenswert gewesen. Das eine oder andere Unternehmen hat dies gemacht und verdient nun an der Krise, weil es dies antizipiert hat. Die trugen aber auch das wirtschaftliche Risiko dafür.

Sicherlich wäre hier eine generelle Vorratshaltung seitens des Staates gut, wie es ja von diversen Kommentatoren der Pandemie-Studie gefordert wurde, um eben nicht für einen gewissen Zeitraum Spielball des Marktes zu werden. Finnland hat dies wohl gemacht, weil es seine Bestände für den Kalten Krieg nicht aufgelöst hat, wie andere westeuropäischen Länder. Aber auch dies hat natürlich einen Preis.

@Selberbasteln
Damit soll Schutzausrüstung primär für den medizinischen Bereich verfügbar gehalten werden. Außerdem ist es auch eine Beschäftigung gegen den Lagerkoller.

@Kaputtsparen
Andere würden wohl behaupten, es wurde versucht aus staatlicher Mangelwirtschaft auf privatwirtschaftliche Effizienz zu trimmen. Gibt dabei sicherlich Licht und Schatten. Eine Pandemie ist da halt nicht vorgesehen und muss durch einen Ordnungsrahmen des Staates. Ist aber sicherlich ein eigenständiges Thema.

@Hilfslieferungen
Am Anfang der chinesischen Epidemie hat auch Deutschland China geholfen. Das sollte die Weltgemeinschaft eigentlich immer tun. Zu hinterfragen sind die Nutzbarkeit der Hilfsgüter und das Kalkül hinter der Hilfe.

@Hungersnöte
Da ist sicherlich auch eine differenziertere Betrachtung notwendig:
https://www.amoszweig.com/2019/08/16/kapitalismus-ist-genauso-schlimm-wie-sozialismus-wiederlegt/
http://www.sehepunkte.de/2013/03/22395.html

@Thema
Abschließend bleibt noch zu sagen, dass kein Argument vorgetragen wurde, was die Eingangsbehauptung oder gar dessen "Beweis" belegen würde.
Fakt dürfte eher sein, dass im asiatischen Raum Maßnahmen, die in die persönlichen Grundrechte eingreifen, ganz anders "funktionieren" als in der "westlichen" Hemisphäre.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 10.04.2020 um 23:14 Uhr
@ Herr Praschak ( auch auf die Gefahr hin dass keine weiteren konkreten Antworten von anderen kommen ):
- das kapitalistische System kann per se schneller und effektiver reagieren? = dann schauen Sie sich mal die Realität an. Warum die sozialistische Planwirtschaft gleichzusetzen sei mit Bürokratie und einseitig Zentralismus, das bleibt wohl ihr Geheimnis? Das Prinzip "Demokratischer Zentralismus" bedeutet immer von "oben nach unten UND von unten nach oben", das heißt die Demokratie ist keineswegs ausgeschaltet, sie ist sogar unbedingt erforderlich für effektive Pläne...
- eine Pandemie ist da wohl nicht vorgesehen? Stimmt, es zählt allein der Profit, was gemacht wurde ist menschenverachtend denn die Pandemie ist nicht vom Himmel gefallen, sie war lange vorhersehbar! Klar wenn man der kapitalistischen Logik folgt, dann hat die Privatisierung "Licht und Schatten", denn für diese ist allein die Rentabilität ausschlaggebend, die Gesundheit ist wie alles andere nur eine Ware... der Mensch, der Patient, der Beschäftigte? = unterliegen alle diesem Prinzip.
- Hungersnöte? da haben Sie jetzt aber den "Richtigen" zu Wort kommen lassen, ich könnte Ihnen zig Literatur empfehlen, die belegt, wer für diese Hungersnöte in erster Linie verantwortlich war, wer sie wie bekämpft hatte, warum gerade die kleinen und mittleren Bauern diese Initiativen ( z.B. "Der große Sprung nach vorn" ) mit Begeisterung mitgetragen haben usw. usf., aber für einen eingefleischten Verteidiger des Kapitalismus wie Sie ist das wahrscheinlich alles nur Propaganda.
- der Beweis für die Eingangsbehauptung? Nun, Ihre Behauptung dass die kapitalistische Produktionsweise überlegen ist, ist auch lediglich nur eine Behauptung die Sie nicht bewiesen haben.
Was würde ein sozialistisches Land tun? Es würde sofort alle Schutzmaßnahmen umsetzen, alle Betriebe schließen die nicht für die lebenswichtige Produktion und Versorgung von Nöten sind oder aber, wo möglich, würde die Produktion umgestellt um die Infektionsgefahr zu vermindern. Darüber hinaus würden die wirtschaftlichen Folgen von der ganzen Gesellschaft aufgefangen werden, niemand müsste um seine Existenz fürchten. Und es gäbe weder einzelne Profiteure noch irgendwelche Patentrechte auf Medikamente, die medizinischen Erfolge / Ergebnisse würden allen zu gute kommen.... u.a. waren die Leistungen des Gesundheitswesens in der sozialistischen Sowjetunion kostenlos, die Zahl der Ärzte, Krankenhäuser und Erholungsheime wurden im Interesse der Gesundheit der Massen in kurzer Zeit vervielfacht...
Bernd Zeun
11.535
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 00:59 Uhr
Stefan, ich meinte nicht die Hungersnot von 1921 sondern die von 1931/32, die auf die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft und Zwangsumsiedlungen der Kulaken, bzw. der, die dazu erklärt wurden, folgte. Und, Herr Beltz, makaber ist, dass trotz Hunger im Land wegen der unzulänglichen Ernteerträge, Getreide ins Ausland verkauft wurde, weil Geld für die gewünschte Industrialisierung gebraucht wurde.
Auch in den Folgejahren kam es zu Missernten und die Landwirtschaft nie richtig auf die Beine, weil den lamarckistischen unsinnigen Lehren Lyssenkos gefolgt wurde (er wollte z.B. Weizen durch entsprechende Kulturmethoden in Roggen umwandeln), während anerkannten Genetikern wie Wawilow die Misserfolge in die Schuhe geschoben wurden und sie zum Teil wg. angeblicher Sabotage zum Tode verurteilt oder im Gefängnis landeten und die Genetik als bourgeoise Pseudowissenschaft diffamiert wurde.

Warst du, Stefan oder Herr Beltz, überhaupt mal mal in der ehemaligen DDR? Ich habe sie als Kind bis zum 11. Lebensjahr erlebt und von 1969 bis 1990 war ich jedes Jahr auf Verwandtenbesuch dort. Mir muss keiner was von den Errungenschaften der Planwirtschaft erzählen. Wenn jetzt zum Beispiel wegen der Coronakrise Lieferengpässe bestehen, war das in der DDR mehr oder weniger Dauerproblem. Da war zwar kein Arbeiter entlassen worden, aber man saß oft genug untätig in den Fabriken, weil Material fehlte.

Noch was zum Corona-Virus. Dass China Ursprungsland war, war eigentlich Zufall, es war nicht der erste Virus der vom Tier auf den Mensch übersprang und es wird nicht der letzte gewesen sein (Zustände, wie man sie auf chinesischen Märkten sehen kann, gibt es an vielen Orten der Welt). Das liegt am Vordringen in Lebensräume, die früher allenfalls von Kleingruppen des Menschen bewohnt waren, die kaum Kontakt miteinander hatten. Ein Virenbefall endete damit auch schnell. Die Besiedlungsdichte in den Ballungsräumen in Verbindung mit der globalen Mobilität ist natürlich ideal für die Verbreitung von Viren (oder auch Bakterien).
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2020 um 10:03 Uhr
Bernd, ich müsste jetzt mit einem "Roman" antworten, das ist hier nicht leistbar...
- ja, es wurden - vor allem historisch bedingte - Fehler gemacht, unbestritten. Aber warum erwähnst du mit keinem Wort die Rahmenbedingungen in dieser Zeit? = Widerstand der Kulaken ( massenhafte Vernichtung von Getreide, von Tötung hunderttausender Viehbestände... ) Sabotageakte der Rechten und Trotzkisten usw. usf. Der größte Fehler dieser Zeit war, hauptsächlich administrativ gegen die Feinde des Sozialismus vorzugehen statt die Massen ( Bauern und Arbeiter ) zu mobilisieren, und auch gegen aufkommende Tendenzen der Verbürokratisierung im Parteiapparat... daraus lernten später vor
allem die chinesischen Kommunisten.
http://www.amazon.de/machen-anders-Moskau-sowjetischen-Polit%C3%B6konomie/dp/3499119404/

- es sollte schon erwähnt werden wie in dieser Zeit der Weltwirtschaftskrise die Situation - vor allem für die Massen - in den kapitalistischen Ländern aussah! Soweit zur "überlegenen" kapitalistischen Produktionsweise...

- auch wenn ich große Sympathie für das ehemals sozialistische China habe, so spreche / schreibe ich doch nicht chinesisch? So kommt es mir jedoch öfter hier vor: DDR = sozialistisch, basta! Es gab doch wohl eine Entwicklung, auch in der ehemaligen DDR, oder nicht? Große Errungenschaften in einer dramatischen Nachkriegszeit ( Denazifizierung, Demilitarisierung, Dezentralisierung der Monopole, Demokratisierung, Wiederaufbau auf sozialistischer Grundlage... ). Aber dabei blieb es nicht, leider: Verbürokratisierung, Entwicklung der Schwerindustrie auf Kosten der Konsumgüterindustrie ( ungenügende Versorgung der Bevölkerung ), administrative Maßnahmen statt Überzeugungsarbeit, Beschönigen und Vertuschen z.B. nach den Ereignissen des 17. Juni ( angeblich alles nur Provokateure ), fehlende Kontrolle der Parteiorgane durch die Massen usw. usf.
Und konkret wurden Prinzipien ( um zum eigentlichen Thema zu kommen ) der sozialistischen Planwirtschaft abgebaut(!): die Höhe des Gewinns einzelner Betriebe wurde ausschlaggebend, davon hing dann die Höhe der Prämien ab und die Summe der Mittel bestimmt für Investitionen = die zentrale Planung fand in der Praxis nicht mehr statt und wichtige Teile des "Plans" wurden nicht mehr erfüllt....!
- ich wollte ja keinen Roman schreiben, deshalb jetzt genung, man muss(!) die Entwicklung hin zum bürokratischen Kapitalismus analysieren ( auch in der DDR ) wenn man tatsächlich die Arbeiterklasse für den Sozialismus gewinnen will... der so genannte real existierende Sozialismus wird sie sicherlich nicht für den echten Sozialismus begeistern können. Kann ich das nicht nur theoretisch sondern auch praktisch ( war ja deine Frage ) beurteilen? Nun, die Hälfte meiner Verwandtschaft kommt aus der ehemaligen DDR, oder lebt noch dort, ich war selbst auch in der DDR... und vor allem habe ich ca. 2 Jahre direkt nach der Wiedervereinigung in verschiedenen Städten in Thüringen gearbeitet und konnte mit sehr vielen Menschen über ihre Erfahrungen reden. Und die Älteren konnten sehr wohl und sehr genau unterscheiden zwischen den ersten erfolgreichen sozialistischen Aufbaujahren der DDR und dem Wandel... und so nebenbei, die meisten erwarteten sich auch nichts vom BRD-Kapitalismus und der so genannten Marktwirtschaft...
aber gut, es gäbe noch viel mehr dazu anzumerken, aus meiner Sicht eine hervorragende Analyse zur Entwicklung der DDR:
http://www.neuerweg.de/bucher/ddr-aktuell-1-wie-der-sozialismus-verraten-wurde/
360
Frauke Weber aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 10:29 Uhr
Werter Herr Walter, in Ihrem vorletzten Beitrag haben Sie im letzten Absatz gut beschrieben, wie man im einem sozialistischen Land mit einer Pan-/Epidemie umgeht. Genau das hat China gemacht.
Aber weder ich noch Michael Belz noch China selbst behautptet, dass es ein sozialistisches Land sei.
China will in 30 (kann auch mehr oder weniger sein) Jahren so weit sein, dass es mit Aufbau des Sozialismus beginnen kann.
Das sollte man schon mal zu Kenntnis nehmen.
Kurt Wirth
2.832
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 14:05 Uhr
Und wie ist das jetzt, Frau Weber und Michael, in Zusammenhang mit der Überschrift des Beitrags zu bringen? Wenn China kein sozialistisches Land ist? Da ist irgendwas nicht ganz logisch.
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 14:08 Uhr
@Herr Walther
Gleich vorweg, ich bin sicherlich kein „eingefleischten Verteidiger des Kapitalismus“. Selbst unsere soziale Marktwirtschaft ist weder perfekt noch frei von Mängel oder Raum für Veränderungen oder Verbesserungen.

Dennoch halte ich ein freiheitliches System, wie vielen, dynamischen Teilnehmenden für flexibler, anpassbarer als ein unfreies und zentralistisches - was automatisch eine Verwaltungsstruktur, z.B. ein Staat erfordert und somit sehr wohl auch Bürokratie.

Am Ende sind dann aber auch die handelnden Personen mit entscheidend.

Eine Pandemie ist kein Versagen des Markts sondern des ordnungspolitischen Rahmens!
Es gab Länder, die haben sich besser vorbereitet als andere.

Das nun viele Unternehmen in die Produktion von Schutzausrüstung einsteigen, zeigt ja, dass eine Anpassung ohne zentrale Weisung funktioniert. Es braucht aber in jedem System Zeit dafür. Gerade auch wenn globale Lieferketten unterbrochen sind!

Ihre theoretischen sozialistischen Schutzmaßnahmen decken sich aber mit den unterschiedlichen Maßnahmen fast aller betroffenen Länder, oder nicht?
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2020 um 15:27 Uhr
@ Herr Praschak
ganz kurz: nein, und das wissen Sie doch selbst ganz genau, die unterschiedlichen Maßnahmen decken sich keineswegs mit dem wie ein sozialistisches Land vorgehen würde. Um nur ein Beispiel zu nennen: wie sieht es mit den Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten aus, vor allem die in den Industriebetrieben die noch produzieren? Lachhaft! Und warum wurde, auch in Deutschland, in vielen Betrieben vorübergehend erst dann die Produktion heruntergefahren als die Arbeiter massivst protestierten oder aber die Produktion aufgrund unterbrochener Lieferketten nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte?

Marktwirtschaft = Freiheit? Freiheit für wen, das ist in jedem Staat die Frage... ach, und im heutigen staatsmonopolistischen Kapitalismus ( der Begriff soziale Marktwirtschaft ist reine Irreführung und Täuschung ) gibt es keinen Staat der im Auftrag der Monopole Geld einnimmt und verteilt und keine dazugehörende Bürokratie u.a. ein aufgeblähter Beamtenapparat?

@ Frau Weber
Ihre Aussagen werden immer diffuser: also, was ist China denn nun nach Ihrer ( DKP? ) - Ansicht? Kapitalistisch oder sozialistisch? Wann war denn China sozialistisch, wenn es das heute nicht mehr ist? Oder war es Ihrer Meinung nach noch nie sozialistisch? usw. Jetzt staune ich: nun, in 30 oder mehr Jahren wird China ( wieder? ) sozialistisch sein - wer soll es dahin führen, etwa die derzeitigen kapitalistischen oder was auch immer Machthaber, oder muss es dafür zu einer neuen Revolution kommen...? Fragen über Fragen, warum? Weil Sie anscheinend völlig die Wahrnehmung für die Realität verloren haben oder weil Sie alles was von China kommt ( oder sogar von Russland ) immer noch mit den gleichen Augen ansehen wie vor Jahrzehnten?
Nein solchen Unsinn muss man nicht zur Kenntnis nehmen, das ist Betrug an der Arbeiterklasse und allen Unterdrückten, das ist reiner Revisionismus.
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 17:52 Uhr
@Herr Walther
Beispielsweise Italien und Spanien haben alle «nicht lebensnotwendigen» Unternehmen geschlossen.
Haben Sie Belege für ihre "Proteste" oder unzureichende Schutzmaßnahmen?

Ja, Marktwirtschaft ist ein freiheitliches Konzept. Ich könnte direkt eine Firma gründen und z.B. Schutzausrüstung produzieren.

Warum sollte der Begriff soziale Marktwirtschaft eine Täuschung sein?
Wer sollen die Monopole sein?

Natürlich hat jedes Staatsgebilde eine Verwaltung inkl. Bürokratie. Es macht aber einen Unterschied, ob ich eine zenztrale, allumfassende benötigte, von der alles abhängt oder?

@Sozialismus
https://de.wikipedia.org/wiki/Realsozialismus#Bestehende_realsozialistische_Gesellschaften

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus_chinesischer_Pr%C3%A4gung

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Marktwirtschaft
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2020 um 19:34 Uhr
sorry, die Links schaue ich mir jetzt nicht an, ich schütte Sie auch nicht mit alternativen Infos, Literaturhinweisen, Links usw. zu, ich bleibe beim Meinungsaustausch - bei der Diskussion:

- ob es Belege für die Proteste gibt, meinen Sie das ernst? Es gibt zahlreiche Belege, in Frankreich drohten Gewerkschaften sogar mit sofortigem Streik falls die Produktion nicht heruntergefahren wird. Aber man muss nicht bis nach Italien oder Spanien schauen, auch da setzten die Arbeiter in vielen Fabriken erst den Stopp der Produktion durch... in Deutschland z.B. bei Thyssen Krupp sollte die Produktion weiterlaufen, Pausenversammlungen wurden organisiert, es gab keine Desinfektionsmittel um die Arbeitsgeräte bei Schichtwechsel zu reinigen usw. usf., aber selbst so weit muss man nicht schauen: bei Bosch Thermotechnik in Wetzlar stiess die Forderung "Produktionsstopp" des Betriebsrates bei der Geschäftsführung auf taube Ohren, erst als die Produktion wegen fehlender Teile nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte wurde dies umgesetzt...

ja, Sie können eine Firma gründen... aber warum gehen dann unter dem Diktat der Monopole am laufenden Band kleine und mittlere Betrieb pleite? Und der Staat? = er subventioniert die Großkonzerne, das ist doch so offensichtlich für ( eigentlich ) jeden! Soll das ein weiterer Witz sein "wer sind die Monopole"? Großkonzerne die sich diese so genannte soziale Marktwirtschaft völlig untergeordnet haben, diejenigen die die Macht ausüben, das allein herrschende Finanzkapital... es gibt schon lange keine "Freie Marktwirtschaft" mehr, ohne die Hilfe ihres kapitalistischen Staats könnte kein Großkonzern als Monopol agieren...

es scheint, Sie beziehen Ihre Informationen ausschließlich aus den bürgerlichen Medien, tja da passen Arbeiterproteste und Streiks nicht ins Bild "wir sitzen ja alle in einem Boot, wir haben alle das gleiche Risiko..". Nun, die einen im Homeoffice und die anderen halt am Band in der Fabrik...
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 21:35 Uhr
Ja, ich meine dies schon ernst mit Belegen. Es sollte ja ein leichtes sein, mal den einen oder anderen Link in die Diskussion einzustreuen. Ansonsten bleiben manche Aussagen eben Glaubensfragen.

Gerade in Frankreich kann ich mir Streikandrohungen diesbezüglich sehr gut vorstellen. Dort gibt es ja eine etwas andere Protestkultur als hierzulande. Hier wird es aber - schätzungsweise - eher die Ausnahme statt die Regel sein. Deswegen kann man daraus sicher kein pauschales "massives" Protestieren ableiten.

u.a. Twitter und die GZ sind sicherlich nicht die klassichen "bürgerlichen" Medien, oder?

Zu der Monopolfrage hätte ich mir schon konkretere Antworten gewünscht. Zumal Deutschland eher KMU als Konzern geprägt ist:
https://www.bvmw.de/themen/mittelstand/zahlen-fakten/

Auch zu Gründungen, Abmeldungen und Insolvenzen gibt es Statistik:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Unternehmen/Gewerbemeldungen-Insolvenzen/_inhalt.html

An welchen Dingen machen Sie eine "Unterordnung durch Großkonzerne" fest?
Welche Subventionen meinen Sie genau? Und wie soll dies alles eine "unfreie Marktwirtschaft" begründen?

Wie sind denn beispielsweise Alibaba oder Huawei nach Ihrer Meinung zu betrachten? Immerhin hat China auch eine sozialistische Historie.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 11.04.2020 um 22:32 Uhr
2 Hinweise hatte ich bereits eingestellt ( zu China und DDR ), man muss sich natürlich auch damit beschäftigen und darauf eingehen... und nicht nur einige Artikel lesen, eine gründliche Analyse findet man auch heutzutage meist nur in ausführlicherer Form, immer noch in Büchern, z.B. zur Monopolfrage:

http://www.amazon.de/staatsmonopolistische-Kapitalismus-BRD-Willi-Dickhut/dp/3880210411/

es ist keine Glaubensfrage es ist eine Frage der Information abseits von dpa-Meldungen. Neuestes Beispiel: Siemens in Berlin verstösst eindeutig sogar gegen die Kontaktbestimmungen des Berliner Senats...

ich will nicht ablenken, aber ich frage mich schon "wo bleiben die Antworten und Erklärungen zu den hier von mehreren Seiten angeführten Kritiken, z.B. was die Überschrift des Beitrags betrifft?" oder auch zur konkreten Entwicklung in der DDR, vor allem von den "China und DDR - Verteidigern". Oder wurden die Anmerkungen einfach so akzeptiert, das wäre aber überraschend :-) Wieder die Gefahr eines Zwiegesprächs, für meine Person warte ich jetzt mal ab was die anderen zu erwidern haben, da müsste doch mit Sicherheit einiges an Gegenargumenten kommen!?
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 11.04.2020 um 23:10 Uhr
@Zwiegespräch
Entschuldigen Sie bitte meine Zwiegesprächsrückfragen :)

Aber Sie wollen allen ernstes ein Buch aus den 80er Jahren, dass sich mit den Verhältnissen der 70er Jahre aus der Perspektive eines MLPD-Kult-Sozialisten beschäftigt, für die Begebenheiten des Jahres 2020 anführen?

Bundesbahn und Bundespost sind Geschichte. Ausbau des Dienstleistungssektors. Automatisierung und Digitalisierung haben die Welt verändert.

Wir haben nun eine EU die u.a. aktiv gegen Monopole vorgeht. Beispiel Zusammenschluß von Siemens und Alstom als vermeintlicher Wettbewerber zu CRRC.

Somit bleiben Sie uns wohl ein aktuelles Beispiel eines wirtschaftlichen Monopols schuldig?

Mit Glaubensfrage, meinte ich nur sekundär den dahinter liegenden Sachverhalt. Primär ging es mir darum, dass man "Behauptungen" ohne Belege entweder glauben schenken oder sie bezweifeln kann.

Ich schätze, dass es relativ "leicht" ist die derzeitigen Kontaktbestimmungen zu verletzen. Hat aber wenig mit dem Thema zu tun, oder?

@Allgemein
Warum spalten sich linke gesellschaftliche Strömungen anscheinend immer wieder? Auch in Willi Dickhut Biographie findet sich dies wieder.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 12.04.2020 um 09:44 Uhr
Herr Praschak, natürlich begrüße ich es sehr, dass Sie als einer der sehr wenigen hier auf konkrete Fragen und Anmerkungen auch konkret eingehen, auch wenn ich Ihre Meinung meist nicht teile, das ist dabei aber zweitrangig... die meisten schmeissen ein paar oberflächliche Brocken hin und wenn es dann Nachfragen gibt? = dann kommt nix konkretes bzw. gar nichts mehr... aber die Gefahr bei Zwiegesprächen ist, dass man evt. ziemlich allein ist und andere ggf. nervt oder langweilt...

aber klar, Sie bekommen auch jetzt nochmal eine Antwort von mir, das gebietet allein der Respekt und ein normaler Umgang im Meinungsaustausch!? :-)

- auf die Beurteilung "Kult-Sozialist" gehe ich nicht ein, zeugt lediglich davon, dass Sie sich noch nie mit den Inhalten auseinandergesetzt haben...
- natürlich kann man auch "ältere" Literatur empfehlen ( nebenbei: im Link wurde auf ein neueres Buch hingewiesen ) wenn es allgemeingültige / grundsätzliche Erkenntnisse darlegt. Im Gegenteil, man kann / muss sogar auf noch viel frühere Analysen zurückgreifen um den Gesamtzusammenhang verstehen zu können, viele behaupten "Marx und sein Kapital sind heute aktueller denn je". Oder auch:
http://www.amazon.de/Imperialismus-h%C3%B6chstes-Stadium-Kapitalismus-Gemeinverst%C3%A4ndlicher/dp/3922431747/
was man jedoch nicht tun darf: diese Analysen als Dogma anzusehen, man muss die allgemeinen Grundsätze kennen und anerkennen unter Beachtung der besonderen Umstände in einer bestimmten Zeit...

wieso hat die Verletzung der Kontaktbestimmungen wenig mit dem Thema zu tun? Sie haben mich doch selbst gefragt wo die Unterschiede liegen würden zum Vorgehen eines sozialistischen Landes.

@ Allgemein
- gut, dann wieder mal 2 Links :-)
http://maoistdazibao.wordpress.com/2016/01/12/kampf-der-zwei-linien-in-der-kommunistischen-partei/
http://maoistdazibao.wordpress.com/2016/04/28/mao-tsetung-das-buergerliche-hauptquartier-bombardieren/

was soll damit ausgesagt werden: nicht nur in China gab und gibt es die unterschiedlichsten linken Strömungen, selbst innerhalb der kommunistischen Parteien. Es wurde und wird immer einen Kampf um die richtige Linie geben, die Organisationen stehen ja nicht außerhalb der Gesellschaft... und die Praxis? = sie hat sowohl in Russland / Sowjetunion als auch in den anderen ehemals sozialistischen Ländern gezeigt, dass dieser Kampf absolut notwendig war und nur dadurch der Kapitalismus erfolgreich überwunden werden konnte... heißt das nun in erster Linie "Spaltung" oder aber Zusammenschluß einer tatsächlichen Einheit? Das beweist wie immer die Praxis!
Martin Wagner
2.652
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 12.04.2020 um 15:26 Uhr
Habe erst jetzt diesen Artikel gefunden. 25 Kommentare - nicht schlecht.

Ich wundere mich nur, dass seit 2 Tagen der Artikeleinsteller keinen Kommentar abgegeben hat.

Michael - hast Du keine Lust oder bist du erkrankt?
47
Jonas Seiler aus Staufenberg schrieb am 13.04.2020 um 00:21 Uhr
Herr Praschak, fairerweise muss man dazu sagen, es wird Ihnen wohl niemand ein Beispiel für ein "Monopol" im wörtlichen Sinne geben können. Es gibt schlicht kein vollständig konkurenzfreies Unternehmen. In dem Sinne ist der Begriff, so wie ihn Marxisten typischerweise verwenden, vielleicht rein technisch nicht ganz richtig und vielleicht besser zu ersetzen mit "Oligopol", aber mehr als eine Spitzfindigkeit ist das nicht wirklich.

Was Beispiele betrifft, auch wenn diese etwas oberflächlich sind:

-In Deutschland kann man die Hersteller der Autos die man typischerweise so auf der Straße sieht vermutlich an zwei Händen abzählen

-Wenn man bei einer beliebigen Person auf der Welt(!) in den PC oder Laptop schaut ist so ziemlich garantiert, dass man darin CPU/GPU von Intel, Nvidia oder AMD findet; bei Handys sind es vergleichsweise noch ein paar mehr und andere

-Die meisten der Marken im Supermarkt sind auf 10 globale Lebensmittelkonzerne aufgeteilt, die deutschen Konzerne (wie Müller) nicht einmal berücksichtigt; 30 Supermarktketten füllen den Markt in Deutschland aus, die größten 4, das sind Edeka, Rewe, die Schwarz Gruppe (Lidl) und Aldi, machen über 60% des Marktes aus.
Michael Beltz
7.711
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 13.04.2020 um 12:30 Uhr
Monopol: Stefan hat schon dazu erklärt. Monopole sind unter kapitalistischen Bedingungen marktbeherrschende Industrien/Banken, denen ihre Regierung dazu dient, kleine Betriebe zu zerstören und maximale Profite einzuheimsen.

Aber lieber noch mal zu Kurt am 11.04.
Die Überschrift lässt tatsächlich den Schluss zu dass, China als sozialistisches Land gesehen wird. Da gibt es psychologische Zusammenhänge. Einerseit Hoffnungen andererseits die US/NATO Drohungen mit Defender, die z.B. bei mir Sympatien für China erwecken. Die täglichen Hilfslieferungen (Luftbrücke) tun ihr Übriges.- Also: China ist kein sozialistisches Land!!!

Herr Praschak, vor langer Zeit erschienene Bücher haben gelegentlich auch heute noch Bedeutung. Für Christen die Bibel oder auch der Antisemit Luther; Goethe, Schiller Lessing gelten als Weltliteratur. Ich beziehe mich gerne auf Marx, Engels, Lenin und Stalin, auch wenn Stalin noch heute in meiner Partei verpönt ist. Thomas Mann, der den Antikommunismus als Grundthorheit unserer Eoche betrachtet hat, hat Stalin einbezogen. Die Geschichtsforschung wird, nachdem in Moskau langsam Archive geöffnet werden, mal die Rolle des Chruschtschow klären.

Das war letzt schon beinahe ein anderes Thema, ich wollte nur mal meine Position darstellen wobei ich feststelle, man kann immer noch eine wenig lernen.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.04.2020 um 13:24 Uhr
Richtig Michael, jede(r) kann und muss immer neu dazu lernen, ein Leben lang!
So habe ich auch jetzt wieder etwas dazu gelernt aus einem DKP Extra zur Corona-Krise: es soll Unterstützung aus dem "sozialistischen" China gefordert werden, tut mir leid, meine Verwirrung wird immer größer...
Es geht hier nicht um psychologische Zusammenhänge, es geht um die Beurteilung eines Gesellschaftssystems und
selbstverstänlich auch um die Beurteilung des Überbaus... soll man mit einem ( nicht jetzt speziell China ) kapitalistischen und/oder imperialistischen Land Sympathie haben nur weil es evt. das "schwächere" Land ist? Das hätte mit proletarischem Internationalismus nicht das Geringste zu tun = in jedem kapitalistischen Land gilt: der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 13.04.2020 um 15:28 Uhr
@Bücher
Ja, es gibt durchaus langlebige, allgemeingültige Werke.
Aber eines was sich auf die Analyse einer konkreten Zeit bezieht, hat es da einfach schwerer.

@Staatskapitalismus
Würde ich heute am ehesten mit China in Verbindung bringen.
Einfaches Beispiel ist der Sachverhalt einer ICP-Lizenz.
Wobei Trump dies mit "America first" wirtschaftspolitisch auch teilweise bedient.

@Wettbewerb
@Herr Seiler
Ihre Beispiele zeigen ja den Wettbewerb auf oder stehen die genannten Firmen nicht in Konkurrenz?

Selbst wenn Firmen wie Intel oder AMD 99% des x86-CPU-Marktes abdecken, so bilden sie kein Oligopol. Alleine deren Rivalität zwingt sie zu Innovationen. Beide haben zudem eine bewegte Geschichte. Momentan hat AMD mal wieder das Momentum, da Intel Probleme mit der 10nm Technologie hat, während AMD schon bei 7nm ist, etc.
Aber es gab früher auch andere Wettbewerber (NEC, Cyrix, VIA, ...) und zukünftig kommen wieder andere (ARM oder OpenRISC).

Bei Smartphones ist die Lage noch vielfältiger. Was gestern gut war, ist heute out und morgen vergessen, z.B. Nokia oder Siemens.

Bei Autos gab es in Vergangenheit immer wieder Kartellverstöße, was am ehesten Richtung Oligopol geht. Aber alleine der Erfolg von Tesla wird die Branche verändern.

Im Bereich der Software für Arztpraxen gibt es z.B. ein defacto Oligopol. Hier würden aber entsprechende ordnungspolitische Rahmen, wie offene, standardisierte Schnittstellen, einfache Wechsel der Systeme, etc. schon für eine Abhilfe sorgen können.

Linux als Beispiel hat selbst Microsoft gezwungen sich zu verändern, ist eine entfernte Grundlage von Android und Verwandt mit Mac OS X (BSD).

Ein Monopol war z.B. Standard Oil, was aber selbst in den USA zerschlagen wurde.

@Kult-Sozialist
Der Kultstatus wurde u.a. bei Wikipedia aufgeführt.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 13.04.2020 um 22:07 Uhr
@ Bücher
das widerspricht nicht meiner Aussage = allgemeingültige und grundsätzliche Erkenntnisse verbunden mit Analysen die nur für eine bestimmte Zeit zutreffend sind. Vielleicht, wenn Sie mal nichts anderes zu tun haben ( Corona-Zeit ist ja auch lese-Zeit ), kann ja nicht schaden sich auch mal zu etwas zu "zwingen" was man normaler Weise nicht lesen würde? :-)

@ Staatskapitalismus
ja, das trifft es auch meiner Ansicht nach ziemlich gut

@ Wettbewerb
wenn, nur mal als 1 Beispiel, 4 große Energiekonzerne ( die nebenei auch von staatlicher Seite gestützt werden ) sich den "Kuchen" fast vollständig aufteilen, dann mag es zwar vordergründig auch Konkurrenz untereinander geben, das ändert aber nichts an deren Monopolstellung... bei den Großbanken ist es ähnlich wie auch in verschiedenen Bereichen von Pharma- Maschinenbau- Auto- Stahlindustrie usw.
Sie werden vor allem zu Innovation gezwungen? Nun, wenn Innovation bedeutet "Rationalisierung, Abstossung von nicht profitablen Geschäftszweigen, Entlassung von tausenden Leiharbeitern ( unabhängig von Corona ), Fusionen und Werkschließungen, Erhöhung der Produktionsrate auf Kosten der Arbeiter.... ), ja wenn Sie das unter "Innovationen" verstehen, dann kann ich Ihnen zustimmen.

@ Wikipedia
habe das schon öfter hier angemerkt: wer denkt Wikipedia sei ein unabhängiges Forum, der unterliegt einem großen Irrtum, hätte nicht gedacht dass Sie sich dort Ihre Infos herholen und darauf beziehen würden Herr Praschak, aber gut kann jeder machen wie er es für richtig hält...
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 13.04.2020 um 22:46 Uhr
@Lesen
Ich habe leider gefühlt weniger Zeit als vor der Krise durch die veränderten Umstände, u.a. für ein E-Learning-System für Azubis.

@Wettbewerb
Meine Anmerkungen bezogen sich nur auf die genannten (IT-)Firmen, da ich da ein wenig bewandert bin.
Ein Grad der Innovation ist dies:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz

Dies ist sicherlich nicht auf andere Branchen übertragbar - siehe deutsche Autoindustrie.

Die Energiebranche z.B. ist sicherlich speziell. Aber auch dies ließe sich durch Selbstversorgung plus lokale Zusammenschlüsse und Investition in einen gemeinschaftlich genutzten Speicher aufbrechen. In dem Bereich sind auch das eine oder andere StartUp mit innovativen Ideen zugange, die durchaus das Potential für einen gesellschaftlichen Wandel haben.

@Wikipedia
Ich beziehe nicht nur dort Informationen, sondern probiere immer mehrere Quellen zu nutzen. Aber ich ziehe die Wikipedia jedem Verlagsangebot vor, die uns per Lobbyismus die unsägliche EU-Urheberrechtsreform eingebrockt haben. Außerdem entspringt es dem gleichen Community-Gedanken (Open-Bewegung), wie Linux, Firefox, etc.
Oder ist OpenSource oder OpenKnowledge nicht kompatibel zur sozialistischen Gedankenwelt?
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 14.04.2020 um 10:31 Uhr
Ein Kommentar bei der Zeit zum Thema:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/corona-krise-pandemie-gesundheitssystem-regierung-eindaemmung
Michael Beltz
7.711
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 15.04.2020 um 15:15 Uhr
Stefan, die Hilfe aus dem "sozialistischen" China wurde auf einem Flugblatt gefordert, das nicht von der DKP Gießen stammt Wir haben dieses eingestellt, da es zumindest interessant erscheint.
Stefan Walther
4.745
Stefan Walther aus Linden schrieb am 15.04.2020 um 18:17 Uhr
Michael, ja sicher es stammt nicht von Gießen ( hätte ich das erwähnen sollen, dann Entschuldigung ), aber es verwirrt zumindest mich, oder gibt es da keine einheitliche Beurteilung zu China innerhalb der DKP? Es steht mir nicht zu mich in innerparteiliche Angelegenheiten einzumischen, aber ich verfolge schon, wenn möglich, die verschiedensten Stellungnahmen und Einschätzungen unterschiedlicher Organisationen und Parteien... da habe ich bisher selten widersprüchliche Aussagen mitbekommen, ob nun aus meiner Sicht richtig oder falsch, egal, aber man wusste schon wie die Gesamtorganisation urteilt...
Michael Beltz
7.711
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 16.04.2020 um 18:37 Uhr
Kurze Antwort: Die Führung der DKP hat dazu einen klaren Standunkt, da bei uns jedoch der demokratische Zentralismus nicht überall akzetiert wird, gibt es solche Beispiele. Das kann man bedauern oder für fortschrittlich halten.
Kleine, sich als kommunistisch fühlende Organisationen haben den dem. Zentralismus verinnerlicht.
Günter Seibert
997
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 17.04.2020 um 15:55 Uhr
Nur das China nach neusten Erkenntnissen falsche Zahlen verbreitet hat, das wird geleugnet . Ist ja typisch für die stalinistischen Betonköpfe ,die immer noch Glauben in der DDR hätte der real existierende Sozialismus geherrscht . Für die ist Gorbatschow bis auf den heutigen Tag am Niedergang der DDR Schuld obwohl diese schon viel früher am Ende war . Nichts gelernt , von Reformen noch nie etwas gehört , na sowas, hilft nur noch eins auf dem Wildtiermarkt in Wuhan einkaufen gehen , den der hat wieder geöffnet !!!

https://www.spiegel.de/politik/ausland/wuhan-heiko-maas-nennt-korrigierte-zahl-der-corona-toten-besorgniserregend-a-f8e4fe2c-917a-4f11-a542-7a0085e38053
Günter Seibert
997
Günter Seibert aus Gießen schrieb am 17.04.2020 um 16:15 Uhr
Seit Corona kochen ALLE !!! ihre politischen Süppchen ; Die Betonung liegt auf ALLE.
Wichtig ist , das die Menschen ,die es betrifft im Mittelpunkt stehen und für die so schnell wie möglich ein Impfstoff entwickelt wird und in Umlauf kommt. Da müssen sich nun mal alle Parteien und die Wirtschaft hinten anstellen bis man die Krise bewältigt hat . Priorität hat momentan nur eins , ein Mittel gegen Corona .
Ralf Praschak
890
Ralf Praschak aus Gießen schrieb am 17.04.2020 um 16:36 Uhr
Die Krise hat aber viele Facetten, die es zu bewältigen gilt, oder?

Hier mal ein Vergleich zu Entwicklungszeiten von Impfstoffen:
https://www.avac.org/sites/default/files/infographics/vaccines_btn_time.png
47
Jonas Seiler aus Staufenberg schrieb am 18.04.2020 um 02:15 Uhr
Herr Seibert, hätte es sie auch nur im geringsten interessiert, dann hätten Sie gar nicht umhin kommen können zu bemerken, dass einige die Sie hier "Stalinisten" nennen überhaupt kein positives Bild von der späteren (ab 1956) DDR oder dem modernen China haben.

Kritik am Beitrag könnten sie doch auch sachlich formulieren, oder nicht? Das wäre zumindest weiterführend, gerade weil es auch durchaus Berechtigt ist die offiziellen Angaben der chinesischen Regierung zu hinterfragen.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Michael Beltz

von:  Michael Beltz

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Michael Beltz
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