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Der Bergwerkswald

Gießen | Urlaub in ferne Länder nicht möglich? Eine gute Gelegenheit, bei schönstem Frühlingswetter die nähere Umgebung zu erkunden. Im Bergwerkswald-Gebiet zwischen Gießen und Linden gibt es auf knapp 90 Hektar genug Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen und Abstand zu halten. Das Gelände, das 1955 aufgrund seines geologischen Aufbaus und der botanischen Vielfalt unter Naturschutz gestellt wurde, kann gut zu Fuß oder per Rad erkundet werden. Das abwechslungsreiche Waldgebiet, in dem umgestürzte oder abgeholzte Bäume liegen bleiben dürfen um Wohnung und Nahrungsquelle für zahllose Kleintiere zu werden, wird durch viele kleine Bachläufe und Teiche bereichert. Die Teiche und Tümpel sind teilweise aus Bombenkratern entstanden und bieten heute einen Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Der Untergrund des Bergwerkswaldes besteht vorwiegend aus Massenkalk-Gestein, der vor über 300 Millionen Jahren abgelagert wurde. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte bildeten sich in Mulden und Taschen der Kalkoberflächen Eisen- und Manganerzlager. Deshalb entstanden in diesem Gebiet zahlreiche Bergwerke, die dem Wald seinen Namen gaben.
Heute findet man in der Siedlung Oberhof (Linden) noch Häuser aus der Zeit des Bergbaus, zum Beispiel die Villa des Bergwerksdirektors. Von 1843 bis 1952 wurden hier Erz und Ton abgebaut.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Mey
11.058
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 04.04.2020 um 23:14 Uhr
Dort kann man schön spazieren gehen und viel entdecken!
Vielleicht kapieren die Menschen endlich mal wie schön unsere Heimat ist und daß man auch mal auf Urlaubsreisen verzichten kann!
Nicole Freeman
11.086
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 05.04.2020 um 08:15 Uhr
das kann man nur hoffen. wir brauchen doch im prinzip keine kreuzfahrtschiffe und flugreisen. wir wohnen doch da wo andere urlaub machen ;-)
Kurt Wirth
3.470
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.04.2020 um 09:23 Uhr
Als ich 1972 nach Gießen zog, hatte man mich warnend darauf eingestimmt: "Wer Gießen kennt, dem gefällt es überall!"
Aber Spaß beiseite: Seinerzeit (da war allerdings Fahrradfahren total out und es wurden in Deutschland auch kaum welche produziert) war ich baß erstaunt, wie relativ menschenleer die Gegend um Gießen am Wochenende war, im Vergleich zu anderen Gegenden Deutschlands, die ich bis dahin kannte.
Heike Bitzer
903
Heike Bitzer aus Gießen schrieb am 05.04.2020 um 12:46 Uhr
Ich bin ein echter Gießener Schlammbeißer und war schon als Kind unendliche Male im Bergwerkswald,war von den vielen Tümpeln und dem teilweise unwegsamen Gelände fasziniert. Bin singend vom Asterweg bis zum Schiffenberg mit Oma gelaufen, bin auf Bäume im Philosophenwald geklettert, habe die Lahn rauf- und runter per Rad und zu Fuß erkundet sowie den gesamten Unkreis. Ich finde es einfach toll in und um Gießen herum. Man findet immer doch mal wieder etwas, was man noch nicht entdeckt hat. Also alle mal los, schön auf Abstand achten und Augen auf in alle Richtungen. Man glaubt nicht, was es alles doch noch zu entdecken gibt und bleibt alle gesund! In der Natur ist Freiheit und positive Energie, die wir jetzt alle besonders genießen und tanken sollten.
Thekla Schulz-Nigmann
1.600
Thekla Schulz-Nigmann aus Gießen schrieb am 05.04.2020 um 13:58 Uhr
Vielen Dank für die freundlichen Kommentare und Anregungen. Ich habe noch ein paar "Waldbilder" hinzugefügt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Thekla Schulz-Nigmann

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