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Frühe Osterhasen und Regenbogen an den Fenstern - Team der Lebenshilfe-Kita in Watzenborn-Steinberg denkt auch in Zeiten von Corona an seine Kinder

Regenbogen wie diese sind nun auch in den Fenstern einiger Watzenborn-Steinberger Kita-Kinder zu sehen.
Regenbogen wie diese sind nun auch in den Fenstern einiger Watzenborn-Steinberger Kita-Kinder zu sehen.
Gießen | Pohlheim (-). Auch die Kita der Lebenshilfe Gießen in der Germaniastraße in Watzenborn-Steinberg ist von den Coronavirus-Auswirkungen betroffen, aktuell kann lediglich noch eine Notfallbetreuung angeboten werden. Das Betreuerteam denkt dennoch an seine Kinder und hat sich nun schöne Ideen einfallen lassen, um den nun zuhause bleibenden Kids positive Signale zu senden.

Bei einem Einfall blieben die ErzieherInnen allerdings komplett anonym: Da klar ist, dass die Osterzeit diesmal nicht gemeinsam in der Kindertagesstätte begangen werden kann, arbeiteten die Kita-Mitarbeiterinnen stellvertretend für den Osterhasen vor. Sie packten kurzerhand die Osterhasenpost zusammen und fuhren diese in der vergangenen Woche binnen zweieinhalb Stunden im Ort aus. „Das heißt, dass all unsere Kinder nun schon Post vom Osterhasen erhalten haben“, erklärt Johanna Hennemuth (Stellvertretende Leitung). Neben einer kleinen Geschichte von „Stups dem Osterhasen“, gab es eine kreative DIY-Osterbastelaktion für zuhause, ein Kinderätsel sowie Blumensamen zum Einsäen. Wenn die ErzieherInnen den Kindern nicht beim Wachsen zusehen können, dann können die Kinder die Blumen beim Wachsen beobachten, so der Wunsch des Kita-Personals.

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In einer anderen Aktion werden die ErzieherInnen präsenter und treten in den direkten Kontakt mit den Kindern. Auf einer Internetplattform stellt das Kita-Team nun regelmäßig spielerische Aufgaben und Videos online. „Da kann man dann unter anderem sehen, wie man sich richtig die Hände wäscht oder sich richtig auspowert. Wir haben unterschiedliche Themen gesammelt und sind nun in die erste Woche mit dem Thema Gesundheit gestartet“, so Johanna Hennemuth.

In einer weiteren Online-Aufgabe – angelehnt an einer derzeit weltweit stattfindenden Aktion - werden die Kinder zudem animiert, sich einen Regenbogen zu basteln oder zu malen und jeweils ins Fenster zu hängen. Bei einem Spaziergang durch Watzenborn-Steinberg können die Kinder dann die vielen Regenbogen – als stille und farbige Grüße - sehen und zählen. Denn hinter jedem Fenster wohnt auch gerade ein Kind, welches seine Freunde nicht besuchen darf.
„Wichtig für uns war, dass die Kinder Aufgaben bekommen, die auch wirklich jeder zuhause machen kann. Auch wenn man zum Beispiel keinen Drucker hat“, betont Hennemuth.

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