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Arbeitsagentur prüft Beschäftigungspflicht Schwerbehinderter

Gießen | Private und öffentliche Arbeitgeber mit 20 und mehr Arbeitsplätzen sind gesetzlich
verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Eine Ausgleichsabgabe müssen Arbeitgeber zahlen, die dieser Vorgabe nicht nachkommen.
Zur Überwachung der Erfüllung der Beschäftigungspflicht im Kalenderjahr 2019 müssen die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens 31. März der für ihren Sitz zuständigen Arbeitsagentur ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.
Betriebe können das für das Anzeigejahr 2019 das notwendige Programm von der Homepage www.iw-elan.de herunterladen.
Weitere Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer erhalten Arbeitgeber unter der Mailadresse Frankfurt-Main.OS-SBAV-AZV@arbeitsagentur.de. Möchten Unternehmen schwerbehinderte Mitarbeiter einstellen, wenden sie sich direkt an ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeberservice oder wählen die kostenfreie Rufnummer 0800 4 5555 20.


Zusatzinformationen:
Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Die Abgabe wird an das zuständige Integrationsamt gezahlt und wird zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben verwendet.
Mehr über...
Was sparen Unternehmen, wenn Sie einen behinderten Menschen neu einstellen oder ausbilden? Mit dem Ersparnisrechner auf www.iw-elan.de lässt sich annähernd berechnen, wie hoch die Ausgleichsabgabe ist und wie die Abgabe zu reduzieren ist. Es müssen nur die monatliche Mitarbeiterzahl und die Zahl der schwerbehinderten und gleichgestellten Mitarbeiter, die beschäftigt sind, eingegeben werden; die Angaben werden auf ein Jahr hochgerechnet. Das Ergebnis ist nur ein Anhaltswert, zur genauen Berechnung steht die Software IW-Elan zum Download zur Verfügung.
IW-Elan (früher: REHADAT-Elan) ist eine Software, die Arbeitgeber bei der Berechnung der Ausgleichsabgabe und der Erstellung der Anzeige unterstützt. Seit dem 1. Juli 2017 ist die Software nicht mehr Bestandteil von REHADAT, sondern wird im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit fortgeführt.
Arbeitgeber, die die Meldung nicht online machen möchten, können Formulare über den Bestellservice ordern unter www.iw-elan.de.
Eine telefonische Annahme von Bestellungen ist nicht möglich.
Das Programm iw-elan unterstützt bei der Bearbeitung der Vordrucke und ermöglicht die Abgabe der Anzeige in elektronischer Form. Es kann auch unter www.iw-elan.de kostenlos heruntergeladen werden. Dort finden Arbeitgeber zudem Informationen zur Installation und zur Anwendung des Programms.

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von:  Agentur für Arbeit Gießen Pressesprecher Johannes Paul

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Agentur für Arbeit Gießen Pressesprecher Johannes Paul
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