Gießen | Seit Anfang der Woche sind mehr als 120 Freiwillige unterwegs, um im Rahmen von „Gott in Gießen“ Filme über das Leben von Jesus Christus zu verschenken. Getragen wird die Aktion unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann von verschiedenen Gemeinden der Evangelischen Allianz Gießen und Campus für Christus.
„Guten Tag, Thorsten Lehr ist mein Name. Ich habe Ihnen einen Brief zukommen lassen und möchte Ihnen einen Jesusfilm schenken.“ Mit diesen Worten stellte sich der Pastor der Baptistengemeinde Gießen am Montagabend an verschiedenen Haustüren vor. So wie er sind in dieser Woche über 120 Christen in Gießen unterwegs, um zum Gespräch über den christlichen Glauben einzuladen. Jeder der freiwilligen Helfer hatte wenige Tage vor der Verteilung Briefe in den Haushalten eingeworfen, in denen er einen Jesusfilm verschenken wollte. So konnten sich die Bewohner schon vorher darauf vorbereiten, dass sie Besuch bekommen würden. „Wir haben mit der Ankündigung sehr gute Erfahrungen gemacht. Transparenz ist ein wichtiger Teil von „Gott in Gießen“, denn wir möchten, dass sich niemand überrumpelt fühlt,“ erklärt Andreas Bartels von Campus für Christus.
Auch Christiane Röger war am Montagabend unterwegs: „Ich möchte mit meinen Nachbarn in Kontakt kommen und ihnen von meinem Glauben an Gott erzählen,“ sagt sie über ihre Motivation, bei „Gott in Gießen“ mitzumachen. Und das ist ihr an diesem Abend gelungen: „Eine Frau hatte mich schon vor der Haustür erwartet. Sie hat sich sehr gefreut, als ich ihr den Film überreicht habe,“ berichtet sie begeistert. Einige Türen hätten sich nicht geöffnet und einige Leute hätten das Angebot dankend abgelehnt. Ähnlich erlebte es auch Thorsten Lehr. Eine Frau sagte durch die Sprechanlage: „Nett gemeint, aber wir haben kein Interesse.“ Auf die Frage, was ihn dazu bringt, an einem Montagabend von Haus zu Haus zu gehen, antwortete Lehr, dass er es gerade als Pastor schätzt, über den Gottesdienst und die Gemeindearbeit hinaus Menschen zu begegnen. Und so traf er Menschen wie Agnes Belz, die sich über seinen Besuch freute und den Film dankend angenommen hat. Bernd Klose verschenkte in der Weststadt ebenfalls DVDs. So traf er auch auf Erkan Mustafov, der den Film gerne angenommen hat: „Ich schaue mir das mal an, das ist sicher interessant.“
„Wir haben mit dem Projekt bereits in anderen Städten Deutschlands
gute Erfahrungen gemacht,“ erzählt Bartels, der das Projekt ins Leben gerufen hat. So sei es normal, dass rund 50% der Leute gar nicht erst die Tür öffnen, weil sie nicht zu Hause sind oder bereits vorher beschlossen haben, den Film nicht anzunehmen. Bartels: „Von denen, die öffnen, nimmt erfahrungsgemäß jeder vierte den Film an und ein Großteil von denen ist dann zu einer Meinungsumfrage zum Film bereit.“ Diese Umfragen werden in Gießen in den nächsten Tagen durchgeführt.
Insgesamt gab es auf die Aktion sehr viel positive Resonanz. Vor allem diejenigen, denen der Film angeboten wurde, fühlten sich gut informiert und insgesamt ist die Aktion „Gott in Gießen“ unter den Bürgern überwiegend bekannt. Dafür sorgten neben dem positiven Presseecho auch die Großplakate, die noch bis zum 01. Juni an verschiedenen Stellen der Stadt zu sehen sind. „Wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen,“ sagt Bartels. „Und wir freuen uns, dass wir mit der Aktion gemeinsam mit der Evangelischen Allianz zum Nachdenken über den christlichen Glauben anregen können. Es ist übrigens nach wie vor möglich, unter der Nummer 0700-537 87 34 56.* einen Film zu bekommen, wenn man noch keinen hat“
(* 9 – 18.00 Uhr: 12,4 c/min., 18 – 9.00 Uhr: 6,2 c/min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom.)
Weitere Informationen unter www.gottingiessen.de
Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Ingmar Bartsch
(Öffentlichkeitsarbeit)
Am Unteren Rain 2
35394 Gießen
Tel.: 0641/97518-14
Fax: 0641/97518-40
Email: Ingmar.Bartsch@campus-d.de
www.GottinGiessen.de