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Neuer Mobilitätskompass der Stadt Gießen vorgestellt

Von links: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Evelina Stober und Jonas Rentrop (Klimaschutzmanagement), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich
Von links: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Evelina Stober und Jonas Rentrop (Klimaschutzmanagement), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich
Gießen | Das Thema „Verkehrswende“ bewegt die Gießener Bevölkerung seit Monaten. Das städtische Klimaschutzmanagement möchte nun auch seinen Beitrag zu dieser Thematik leisten. Deshalb wurde kürzlich der erste Gießener Mobilitätskompass veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen kleinen Ratgeber in Form einer 20-seitigen Broschüre. Darin werden die Möglichkeiten und Vorteile aller Fortbewegungsarten in der Stadt Gießen aufzeigt. Die Kernaussage des Mobilitätskompasses ist, dass das eigene Auto nicht immer an erster Stelle stehen muss. „Oftmals ist die Fortbewegung per Fuß, Fahrrad oder Bus
nicht nur schneller, sondern auch preiswerter und vor allem gesünder für uns alle“, erläutert Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich.
Das Team vom Klimaschutzmanagement, Jonas Rentrop und Evelina Stober, verweist zudem auf das Potenzial für den Klimaschutz: „Durch einen Umstieg auf andere Verkehrsmittel kann jeder Einzelne zur Verbesserung der persönlichen Treibhausgasbilanz beitragen. Die Klimabilanzen in diesem Heft geben Ihnen eine Hilfestellung, wie Sie Ihre Mobilität Tag für Tag umweltfreundlich gestalten können.“ Der Mobilitätskompass ist ein Gemeinschaftsprojekt vom städtischen Amt für Umwelt und Natur und dem Klimaschutzmanagement. Um die möglichen positiven Auswirkungen auf das Klima zu veranschaulichen, werden alle Fortbewegungsarten in ihrer CO2-Bilanz mit dem einer Autofahrt verglichen.
Der Mobilitätskompass ist ab sofort im Rathaus an der Auslage im Eingangsportal oder im Internet unter www.stadt-klima.giessen.de erhältlich. Für Fragen zur Broschüre oder zu anderen Anliegen im Bereich des Klimaschutzes können Sie sich gerne an das Klimaschutzmanagement unter klimaschutz@giessen.de oder 0641/306-2116 wenden.

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Kommentare zum Beitrag

Christoph Schäfer
782
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 21.01.2020 um 11:52 Uhr
Bleibt nur zu hoffen, dass die Stadt und der Landkreis endlich beginnt die entsprechende Infrastruktur für den alternativen Verkehr, ich denke hier vor allem an das Fahrrad, zu schaffen. Fehlende Radwege, Radwege, welche im Nichts enden oder auch Radwege zu Nachbarorten, welche keine Pflege und keinen Winterdienst erfahren, sind hierfür untragbar! So musste ich z. B. mehrmals bei Hessen Mobil reklamieren, bis der Radweg von Gießen nach Mühlberg (Linden) endlich Mitte Dezember vom Laub befreit wurde. Dabei teilte man mir zur Frage nach einem Winterdienst auf dem gut genutzten Weg lapidar mit, dass ein Winterdienst erst ab einer bestimmten Frequentierung vorgenommen werde. Diese erfülle lediglich ein(!) Radweg im gesamten Landkreis Gießen. Na Bravo! Man macht die Wege möglichst unattraktiv um sich dann mit dem Argument mangelnder Nutzung die Pflege zu ersparen! So wird das nichts mit der Verkehrswende.
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