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„Pommes im Urwald“ - Lebenshilfe-Kita in Watzenborn nahm am Bundesweiten Vorlesetag teil

Katharina Thöndel (auf diesem Foto zu sehen), Mutter eines Kindes der Watzenborner Kita, sowie Dirk Oßwald (Vorstand der Lebenshilfe Gießen) haben sichtlich Freude am Bundesweiten Vorlesetag sowie an den positiven Reaktionen ihrer jungen Zuhörerschaft.
Katharina Thöndel (auf diesem Foto zu sehen), Mutter eines Kindes der Watzenborner Kita, sowie Dirk Oßwald (Vorstand der Lebenshilfe Gießen) haben sichtlich Freude am Bundesweiten Vorlesetag sowie an den positiven Reaktionen ihrer jungen Zuhörerschaft.
Gießen | Pohlheim (-). „Wisst Ihr, wie gut es riecht, wenn Ihr im Seltersweg am Knolli vorbei geht?“ Katharina Thöndel, Mutter von Fynn-Luca, versteht es, ihre jungen ZuhörerInnen durch Alltagsbezüge in den Bann zu ziehen. Sie las am vergangenen Freitag, im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags, aus dem Bilderbuch „Pommes im Urwald“ von Jochen Mariss vor. Darin geht es um einen geschichten-erzählenden Hasen, der wegen seiner Vorliebe für Pommes eben diesen Spitznamen trägt.

Thöndel hatte sich, zusammen mit vier weiteren Eltern der Kita Watzenborn, bereiterklärt für die 84 Kinder der Lebenshilfe-Einrichtung in Watzenborn vorzulesen. Sie tat das gerne, da sie auch ihrem Sohn Fynn-Luca und seiner jüngeren Schwester zu Hause viel vorliest. Die Kunst des Vorlesens lernte sie einst bei einer selbstgewählten Paten-Oma aus Köln. Von ihr hat Thöndel auch den rheinischen Sing-Sang beim Vorlesen übernommen, der das Zuhören in der Kita zu einer wohligen Wonne machte.

Dirk Oßwald, Vorstand der Lebenshilfe Gießen, eröffnete den Vorlesetag der Kita Watzenborn mit einer Lesung des Grimm’schen Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“. „Aus diesem Märchen habe ich schon meinen mittlerweile erwachsenen Söhnen vorgelesen. Für die heutige Lesung habe ich die Stadtmusikanten ausgewählt, um an die sprachliche Schönheit und Ausdruckskraft unserer Märchen zu erinnern“, begründete Oßwald die Wahl seines Vorlesestoffs.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Sitftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Mit dem Aktionstag, der seit 2004 durchgeführt wird, soll ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Lesens gesetzt werden. In diesem Jahr haben sich deutschlandweit fast 900.000 Kitas, Schulen, Bibliotheken, Buchhandlungen sowie weitere Vereine und Privatpersonen, die sich für das Vorlesen und Lesen engagieren, an dem Aktionstag beteiligt.

Ann-Kathrin Kechel und Katrin Schott, Erzieherinnen in der Kita Watzenborn und selbst begeisterte Leseratten, nahmen mit ihrer Einrichtung erstmals am Vorlesetag teil. „Der Vorlesetag ist bei uns zwar neu – aber Bücher sind schon immer unser Steckenpferd“, so Kechel. Die beiden Erzieherinnen hatten für ihre Kita ein ambitioniertes Programm auf die Beine gestellt. Der gesamte Vormittag stand im Zeichen des Vorlesens – in fünf Räumen und in jeweils drei Schichten. Da die Kita Watzenborn als inklusive Kindertagesstätte einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Sprachförderung legt, gab es auch eine Lesung mit Gebärden. Daniela Daschke stellte zusammen mit ihrem Sohn Leopold das Bilderbuch „Die kleine Maus sucht einen Freund“ von Eric Cale vor. Gerade für die Allerkleinsten – egal, ob mit oder ohne Sprach-Handicap – bietet die Gebärde eine Unterstützung in der Kommunikation, die in der Kita Watzenborn auch jenseits des Vorlesens im Alltag genutzt wird.

Weitere Informationen zu den Kindertagesstätten der Lebenshilfe Gießen erhalten Sie bei Frau Dr. Rebecca Neuburger-Hees, Bereichsleitung Kindertagesstätten/Kinder- und Familienzentren (Telefon: 06404-804-282 / E-Mail: r.neuburger-hees@lebenshilfe-giessen.de).

Katharina Thöndel (auf diesem Foto zu sehen), Mutter eines Kindes der Watzenborner Kita, sowie Dirk Oßwald (Vorstand der Lebenshilfe Gießen) haben sichtlich Freude am Bundesweiten Vorlesetag sowie an den positiven Reaktionen ihrer jungen Zuhörerschaft.
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Katharina Thöndel, Mutter eines Kindes der Watzenborner Kita, sowie Dirk Oßwald (Vorstand der Lebenshilfe Gießen und auf diesem Foto zu sehen) haben sichtlich Freude am Bundesweiten Vorlesetag sowie an den positiven Reaktionen ihrer jungen Zuhörerschaft.
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