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Azubis stärken

Dagmar Schmidt ist seit 2013 für den Lahn-Dill-Kreis, Wettenberg und Biebertal im Deutschen Bundestag.
Dagmar Schmidt ist seit 2013 für den Lahn-Dill-Kreis, Wettenberg und Biebertal im Deutschen Bundestag.
Gießen | „Gut ausgebildete Fachkräfte sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Darum muss schon während der Ausbildung klar sein: Das, was Du tust, hat einen Wert.“ erläutert die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt die heute beschlossenen Verbesserungen in der Berufsausbildung. Neben der Mindestausbildungsvergütung konnte die SPD-Bundestagsfraktion noch weitere Verbesserungen erkämpfen – zum Beispiel einen zusätzlichen Lerntag vor Prüfungen. Gute Neuigkeiten nicht nur für die rund 1200 Auszubildenden, die dieses Jahr ihre Ausbildung im Lahn-Dill-Kreis begonnen haben.

Dagmar Schmidt, die seit 2013 Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales ist, ist sich sicher: Das heute verabschiedete Gesetz ist eine gute Nachricht für alle Auszubildenden. Die Mindestvergütung sei, ähnlich wie der Mindestlohn, eine Anstandsgrenze nach unten: 2020 erhalten alle Azubis im ersten Ausbildungsjahr mindestens 515€, 2021 bereits 550€. Bis 2023 steigt die Mindestausbildungsvergütung im ersten Ausbildungsjahr auf mindestens 620€. Ab 2024 erfolgt eine Anpassung am bundesdeutschen Durchschnitt. Ein Erfolg der SPD-Bundestagsfraktion, der auch zukünftig für eine angemessene Ausbildungsvergütung sorgen werde.

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Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen im Lahn-Dill-Kreis sei in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit blieben im Berichtsjahr 2018/2019 (01.10.2018-30.09.2019) im Lahn-Dill-Kreis 476 Ausbildungsstellen unbesetzt. Zu Beginn des aktuellen Ausbildungsjahres im September fehlten insbesondere im Bereich der Gastronomie und Hotellerie aber auch im Handel und in der Logistik Bewerberinnen und Bewerber für die hier angebotenen Ausbildungsstellen. „In vielen Betrieben fehlt es an qualifizierten Fachkräften und Nachwuchs. Deswegen machen wir Ausbildungsberufe wieder attraktiver“, hält Dagmar Schmidt fest.

Nicht nur die Mindestvergütung, sondern auch die weiteren Verbesserungen machen betriebliche Ausbildungen attraktiver und sind ein weiteres Mittel, um den Fachkräftemangel auch im Lahn-Dill-Kreis und in Gießen zu bekämpfen. Alle Auszubildenden, egal ob unter oder über 18, müssten zukünftig Berufsschulzeiten nicht mehr im Betrieb nacharbeiten. Einen freien Lerntag vor einer Prüfung gebe es obendrauf. Außerdem müssten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zukünftig die Kosten für Bücher übernehmen, die außerhalb der Berufsschule für die Prüfung relevant sind.

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