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Dem Klimawandel begegnen – in Deutschland und in Bangladesch. Experten aus Bangladesch zu Gast in Schwalbach

Jaleshari Karmakar nimmt seit Januar 2018 am Programm „Ein Leben lang genug Reis“ der Entwicklungsorganisation NETZ teil. Ein Jahr später sagt sie: „Früher hatten wir nur sehr selten dreimal am Tag zu essen. Jetzt schon – das Proje
Jaleshari Karmakar nimmt seit Januar 2018 am Programm „Ein Leben lang genug Reis“ der Entwicklungsorganisation NETZ teil. Ein Jahr später sagt sie: „Früher hatten wir nur sehr selten dreimal am Tag zu essen. Jetzt schon – das Proje
Gießen | Schöffengrund | Der Weltladen Schwalbach lädt am Dienstag, 15. Oktober, um 16:30 Uhr zu einem Vortrag ins evangelische Gemeindehaus nach Schöffengrund ein. Die Gäste aus Bangladesch, Aminur Rahman, Projektmanager der Entwicklungsorganisation NETZ und Shyamal Chandra Sarker, Leiter der NETZ-Partnerorganisation MJSKS, berichten aus dem Projekt „Ein Leben lang genug Reis“, sowie von den Klimaveränderungen in Nordbangladesch und den für die betroffenen Menschen verbundenen Herausforderungen. Zu dem Vortrag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Der Weltladen Schwalbach ist seit 26 Jahren eng mit Bangladesch verbunden und unterstützt das Selbsthilfeprojekt „Ein Leben lang genug Reis“ von NETZ, durch das bereits über 200.000 Menschen dauerhaft den Hunger überwunden haben. Der Besuch des Weltladens ist eine kleine Entdeckungsreise. Die handgefertigten und fair gehandelten Produkte sorgen für ein sicheres Einkommen von hunderten Frauen und ihren Familien in Bangladesch. Das südasiatische Land erzielt auch in vielen anderen Bereichen enorme Fortschritte. Ist die positive Entwicklung jetzt durch den Klimawandel bedroht? Die Folgen des weltweiten Klimawandels sind in Bangladesch erheblich zu spüren. Besonders im Norden des Landes nehmen Extremwetterereignisse zu. Allein in diesem Jahr wurden über 73.000 Häuser durch die Fluten beschädigt oder zerstört und zehntausende Hektar landwirtschaftliche Fläche wurden überschwemmt. Shyamal Chandra Sarker ist Leiter der NETZ-Partnerorganisation MJSKS, die im nördlichen Regierungsbezirk Kurigram arbeitet. Dort stand im Sommer 2019 eine Fläche so groß wie der gesamte Lahn-Dill-Kreis unter Wasser. Aminur Rahman ist Projektmanager von NETZ in Bangladesch und arbeitet seit vielen Jahren vor allem mit Menschen, die mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind. Sie berichten von konkreten Veränderungen in den Familien und Dörfern durch das NETZ-Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ sowie von den Klimaveränderungen in Nordbangladesch und den damit verbundenen Herausforderungen.

Jaleshari Karmakar nimmt seit Januar 2018 am Programm „Ein Leben lang genug Reis“ der Entwicklungsorganisation NETZ teil. Ein Jahr später sagt sie: „Früher hatten wir nur sehr selten dreimal am Tag zu essen. Jetzt schon – das Proje
Jaleshari Karmakar nimmt... 
Die Experten Aminur Rahman und Shyamal Chandra Sarker sprechen über ihre Arbeit im NETZ-Projekt „Ein Leben lang genug Reis“
Die Experten Aminur... 

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von:  Florian Albrecht

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