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Schulkinder knacken Tresore und Schlösser beim Elternkindnachmittag

Phillip testet Helm und Schutzweste
Phillip testet Helm und Schutzweste
Gießen | Viele Spiele bei „Polizei-Akademie“ der Francke-Nachmittagsbetreuung
Polizeialarm auf dem Schulhof, Schutzwesten zum Anfassen, Schlösser-Knacken und ein gesicherter Tresor – für die Kinder war es ein unterhaltsamer Nachmittag, den das Team der Nachmittagsbetreuung an der August-Hermann-Francke-Schule vorbereitet hatte. Zweimal jährlich wird ein solcher Elternkindnachmittag angeboten, um gemeinsam Spaß zu haben und um den Eltern Einblick zu bieten in das Programm, zu dem sie ihre Kinder für die Zeit nach dem regulären Unterricht angemeldet haben.
Mit elterlicher Unterstützung konnte dieses besondere Ereignis namens „Polizei-Akademie“ durchgeführt werde, denn ein bei der Polizei tätiger Vater eines Betreuungskindes kam in Begleitung eines Kollegen mit Blaulicht und Sirene vorgefahren. Dass sie, zur Vermeidung von Verwechslungen, in Zivil gekleidet waren und ehrenamtlich auftraten, tat der spannenden Situation keinen Abbruch, denn vorher war der Diebstahl eines Handys gespielt worden. Begeistert verfolgten die Grundschulkinder, wie der „Dieb“ verhaftet und abgeführt wurde. Gemeinsam mit Freunden und Eltern konnten dann an verschiedenen Spielstationen Aspekte der Polizeiarbeit erprobt werden: es ging, nachdem ein Code erfolgreich geknackt war, um Schlösser und Tresore, Helme und Westen der Polizisten sowie die Waffen und Hunde der Ordnungshüter. Auch wenn es sich nur um Attrappen und eine Hundestaffel aus Plüschtieren handelte, fanden die Kinder das Spieleangebot wesentlich spannender als die Kaffeetafel, der die Erwachsenen sich während ihres Erfahrungsaustausches widmen konnten.
Derzeit sind es über 40 Grundschüler, die an der Nachmittagsbetreuung der August-Hermann-Francke-Schule teilnehmen.

Phillip testet Helm und Schutzweste
Phillip testet Helm und... 
An der Spielstation „Hundestaffel/Polizeihunde“
An der Spielstation... 
Das Mitarbeiterteam im stilechten Outfit (das Auto ist echt, aber alle Waffen sind Attrappen ...) 3
Das Mitarbeiterteam im... 
An der Spielstation „Tresor knacken“
An der Spielstation... 
Früh übt sich, wer das Knacken von Schlössern lernen will!
Früh übt sich, wer das... 

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Kommentare zum Beitrag

Kurt Wirth
2.489
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.10.2019 um 17:34 Uhr
"Räuber und Gendarm"-Spielen war zu unserer Zeit auch beliebt. Ich weiß nicht, ob schon mal untersucht wurde, ob danach der Beruf des "Räubers" nicht mindestens ebenso attraktiv angesehen wird, wie der des Polizisten. Mit Helm und Langwaffen konfrontiert man die Kinder vielleicht allzu frühzeitig mit Bürgerkriegsszenarien.

Man könnte (ab einem bestimmten Alter) doch auch demonstrieren, wie die Polizei Familienstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen unter Alkoholisierten zu schlichten versucht oder was sie nach Eintreffen bei einem Verkehrsunfall zu tun hat. Das gäbe ein realistischeres Bild vom Polizeiberuf.
Christine Stapf
7.673
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 09:17 Uhr
"Räuber und Gendarm" spielten die Kinder doch immer schon auch mein großer Bruder und seine Freunde. Unda ich kann versichern, diese Herren die auf die Siebzig gehen haben alle KEINE kriminelle Karriere.
Christine Stapf
7.673
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 09:25 Uhr
Mit Helm und Langwaffen konfrontiert man die Kinder vielleicht allzu frühzeitig mit Bürgerkriegsszenarien.

Herr Wirth ich denke man sollte mal die Kirche im Dorf lassen.

Kinder die zum Beispiel Cowboy und Indianer spielen werden nicht zu Massenmördern. Die Gefahr lauert heute eher in der Unterhaltungselektronik, brutale Ballerspiele auf dem Smartphone was nicht wenige Grundschüler heute schon in der Tasche haben.
Kurt Wirth
2.489
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 14:41 Uhr
Da haben Sie natürlich weitgehend recht, Frau Stapf. Natürlich werden nicht alle kriminell, die solche Spiele spielen. Es werden aber auch nicht alle Polizisten. Man sollte da vielleicht die Zahl aller Gefängnisinsassen, Bestraften und Vorbestraften mit der sämtlicher Polizisten vergleichen.

Und was in den einschlägigen Medien geboten wird, ist zweifellos problematischer, als Waffenschauen. Aber das wird ja auch nicht von der Polizei in diesen Medien dargeboten.
Christine Stapf
7.673
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 14:57 Uhr
Als was ordnen Sie dann die Ritterspiele ein die vielfach übers Jahr veranstaltet werden. Da gibt es dann Helme und reichlich Mordwerkzeuge.
Kurt Wirth
2.489
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 15:02 Uhr
Da habe ich meinem Sohn immer gesagt: in grauer Vorzeit waren die Menschen noch Barbaren und wußten sich nicht zu benehmen:-)
Christine Stapf
7.673
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 05.10.2019 um 16:01 Uhr
:-))
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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