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Aktiv für den Klimaschutz - Vortragsabend über die Entwicklungszusammenarbeit mit Bangladesch

Nach der Flut in Kurigram unterstützt NETZ Familien beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen, mit Ziegen, Hühnern und Saatgut. Die Aufschüttung von Land schützt vor künftigen Überflutungen. Foto: Noor A. Gelal
Nach der Flut in Kurigram unterstützt NETZ Familien beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen, mit Ziegen, Hühnern und Saatgut. Die Aufschüttung von Land schützt vor künftigen Überflutungen. Foto: Noor A. Gelal
Gießen | Solms | Am Mittwoch, 9. Oktober, lädt der Weltladen Solms um 18 Uhr zu einem Vortragsabend in den Pfarrsaal St. Elisabeth, Friedenstraße 7, nach Burgsolms ein. Die Experten aus Bangladesch Aminur Rahman, Projektmanager der Entwicklungsorganisation NETZ und Shyamal Chandra Sarker, Leiter der NETZ-Partnerorganisation MJSKS, sprechen über ihre Arbeit im Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ und Menschen in Bangladesch tagtäglich auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Der Klimawandel ist ein globales Phänomen, welches alle Menschen betrifft. In Deutschland steht er aufgrund der "Fridays for Future"-Proteste im öffentlichen Fokus. In Bangladesch haben die Menschen im Norden des Landes diesen Sommer verheerende Überschwemmungen erleben müssen. Hunderte Menschen kamen dabei ums Leben. Über 73.000 Häuser wurden durch die Fluten beschädigt oder zerstört, zehntausende Hektar Ernteflächen waren überschwemmt. Der aus Indien kommende Fluss Brahmaputra verzeichnete den höchsten Pegelstand seit 100 Jahren. Der Klimawandel ist für viele Menschen in Bangladesch längst Realität.

Wie begegnen Menschen in Bangladesch diesen Veränderungen und welche Verantwortung tragen wir in Deutschland, dem entgegen wirken? NETZ-Mitarbeiter Aminur Rahman und Shyamal Chandra Sarker von der NETZ-Partnerorganisation MJSKS berichten, wie sie vor Ort in Bangladesch auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren. Im Rahmen des NETZ-Programms "Ein Leben lang genug Reis" lernen Mitglieder der Dorfgruppen, verschiedene Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen und entwickeln neue Ideen, um den veränderten Bedingungen zu trotzen. Über den Vortrag hinaus bietet der Abend Raum für Austausch und Diskussionen. Informationen unter www.bangladesch.org

Nach der Flut in Kurigram unterstützt NETZ Familien beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen, mit Ziegen, Hühnern und Saatgut. Die Aufschüttung von Land schützt vor künftigen Überflutungen. Foto: Noor A. Gelal
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Die Experten Aminur Rahman und Shyamal Chandra Sarker sprechen über ihre Arbeit im NETZ-Projekt „Ein Leben lang genug Reis“
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von:  Florian Albrecht

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