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„Mala Isbuschka“ zu Gast am 15.09.2019 um 16 Uhr in der Kulturkirche St. Thomas Morus

Mala Isbuschka: Markus Wach, Moritz Weissinger, Daria Khoroshilova, Lena Borchers (v.l.)
Mala Isbuschka: Markus Wach, Moritz Weissinger, Daria Khoroshilova, Lena Borchers (v.l.)
Gießen | Auf Einladung des Fördervereins St. Thomas Morus e.V. entführt das junge Weltmusik Ensemble „Mala Isbuschka“ den Zuhörer am Sonntag, den 15. September 2019 um 16 Uhr auf eine musikalische Reise durch ferne Länder. Das Quartett interpretiert traditionelle Musik aus dem Orient und Occident auf eine so sensible und berührende Weise, dass sie jeden verzaubert.

Vier Musiker, mehr als fünfzehn Musikinstrumente und Lieder aus zwanzig verschiedenen Ländern in einem Konzert? Klingt beeindruckend und genauso wirkt es auf das Publikum. Allein der Bandgründer Markus Wach wechselt zwischen mehr als acht Zupf- und Streichinstrumenten am Abend. Meist sind das alte exotische und traditionelle Instrumente, teilweise antik und selbst restauriert, deren Namen viele noch nie gehört haben. Einige davon klingen so außergewöhnlich, dass man den Zuhörern das Staunen am Gesicht ablesen kann: zum Beispiel, wenn der Musiker die afghanische Laute Rubab mit zwanzig Saiten nimmt und ein bewegendes Intro darauf improvisiert. Die Geigerin Daria Khoroshilova spielt manche Stücke auf dem orientalischen Geigenvorfahren Rebec, dessen besonderer
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Klang den Melodien einen authentischen Charakter verleiht. Lena Borchers bereichert die Musik gefühlvoll auf dem Akkordeon oder mit den Borduntönen der indischen Shrutibox. Auf unterschiedlichsten Perkussioninstrumenten legt Moritz Weissinger ein rhythmisches Fundament, mal ganz fein auf der Doumbek, mal ziemlich vordergründig auf der iranischen Trommel Daf. Perlende Melodien und fesselnde Rhythmen gleiten von einem Instrument zum Anderen, verflechten sich mit Improvisationen und erschaffen ein wunderbares Hörerlebnis.

Von den Klängen dieser Musik umgeben, kann man die Augen schließen und von fernen Welten träumen. Mal erscheinen Bilder eines orientalischen Basars: Marktstände in einer fremden Stadt, bunte Kleider, Gerüche exotischer Gewürze in der Luft. Beim nächsten Lied klingen die Töne wie aus den unbekannten Tiefen der Fjorde, die Melodien malen Bilder von rauen Bergen und dunklen Wäldern des Nordens.

Die Musiker lieben ihre Musik und spielen mit sichtbarer Begeisterung, die sich auf die Konzertbesucher überträgt, ob jung oder alt. Mit ihrem Projekt wollen sie zeigen, dass andere Kulturen nicht fremd sind, nur weil wir sie nicht kennen: man erfährt bei den Konzerten nicht nur etwas über Musik, sondern auch über Geschichte, es wird über Länder und ihre traditionellen Instrumente erzählt. Mala Isbuschka geht es darum, eine Brücke zwischen westlichen und östlichen Kulturen zu schlagen und einen wunderschönen, grenzüberschreitenden Zusammenklang zu erzeugen.

„Mala Isbuschka“ am 15. September um 16 Uhr zu Gast in der Kulturkirche St. Thomas Morus. Karten gibt es für 10 € ab 15:30 Uhr am Eingang der Kirche oder kostenfrei über die Kulturloge Gießen.


Besetzung:

Markus Wach – Oud, Rubab, Balalaika, Domra, Koboz, Azeri Tar, Dombra, Setar, Sarangi, Kontrabass
Daria Khoroshilova – Geige, Rebec, Streichpsalter
Lena Borchers – Akkordeon, Melodika, Shruti Box
Moritz Weissinger – Perkussion, Doumbek, Daf, Riqq

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