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Eine seltsame Frau - 10. Folge von ´Vermisst auf dem Oktoberfest´ auf Mittelhessen-TV

Im Haus der ´seltsamen Frau´
Im Haus der ´seltsamen Frau´
Gießen | Sie hatten kein Geld mehr, keine Papiere und ihr Handy war auch in dem Rucksack, der nicht mehr da war, als sie zu ihrem Platz im Bierzelt zurückgekehrt waren. In der letzten Folge (der neunten) sind Hanna Göbel (39) und ihre Tochter Laura (18) in der Nacht nochmal zurück in das Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gegangen. Dort Hexenkessel. Und sie haben nochmal alles abgesucht, wo sie gesessen haben. Aber wieder nix. Ihr Rucksack ist endgültig weg. Und sie wissen nicht, wo sie die Nacht verbringen sollen.

Und dann stand da auf einmal eine Frau, die ihnen irgendwie seltsam vorkam. ´Mit der stimmt doch was nicht´, hatte Mutter Hanna gemeint und die Frau gefragt, ob alles in Ordnung sei mit ihr. Aber sie hat nur geantwortet, man solle sie in Ruhe lassen und weitergehen. Dann aber haben Hanna und Laura die Frau im Schutze des Bärlis, das Laura von Franko geschenkt bekommen hat, aus dem Zelt geschmuggelt.

Was hat es mit der seltsamen Frau auf sich und was trägt sie dazu bei, daß Hanna und Laura letztendlich nicht wieder vom Oktoberfest nach hause zurückgekehrt sind?

Zur heutigen (zehnten) Folge: http://www.mittelhessen-tv.de/

Für diejenigen, die die vorangegangenen Folgen (noch) nicht gesehen haben:

Vater Gerd Göbel (44) konnte nicht mit zum Oktoberfest fahren, weil er die Steuer machten mußte. So sind Frau Hanna (39) und Tochter Laura (18) alleine losgefahren. Sie hatten den Camcorder des Vaters mit. Gerd Göbel hätte gerne ein paar Aufnahmen von der Bavaria mitgebracht bekommen (der Statue auf der Theresienwiese, wo das Oktoberfest stattfindet). Bei der Losfahrt bohrt Mutter Göbel, warum Florian, der Freund von Laura, sie nicht zum Zug gebracht hätte. Laura entgegnet, es wäre nichts.

Nach der Ankunft in München bringen Mutter und Tochter ihr Gepäck in ein Schließfach. Zuhause bei Vater Göbel meldet sich nur der Anrufbeantworter. In der Innenstadt bestaunen sie das Glockenspiel auf dem Marienplatz. In einem Kaufhaus probiert Hanna Göbel ein Dirndlkleid an, das ihr jedoch zu teuer ist.

Auf der Wies´n lernt Laura beim Auto-Scooter-Fahren einen jungen Mann namens Franko kennen. Er kennt Friedberg, weil Elvis Presley dort bei der Army war. Gemeinsam gehen die drei in ein Glas-Scheiben-Labyrinth, wo sie bald die Orientiertung verlieren.

Vor dem Haus der ´seltsamen Frau´
Vor dem Haus der ´seltsamen Frau´
Beim anschließenden Gang über die Wies´n kauft Mutter Hanna Lebkuchenherzen für Franko und ihre Tochter und gewinnt an einer Bude ein blauweiß kariertes Badetuch mit der Aufschrift ´Freistaat Bayern´. Franko gewinnt an einer Wurfbude ein übergoßes ´Bärli´, das er Laura schenkt und wofür sie ´danke´ sagt. Anschließend traut er sich auf die Teufelsscheibe für einen Boxkampf, an dessen Ende eine Schiedsrichterin im Dirndl zur Siegerin gekürt wird.

Im Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gesellt sich ein ´krachlederner Georg´ zu den dreien. Es dauert nicht lange, bis Brüderschaft getrunken wird und Georg bei Mutter Hanna auf Tuchfühlung geht. Und nachdem ausreichend die Hemmungen weggetrunken wurden, verschwinden Mutter Hanna und besagter Georg doch tatsächlich mal eben zusammen ´raus ins Freie´.

Und weil die beiden nicht wieder zurückgekehrt sind, hatte Laura sich losgemacht, ihre Mutter zu suchen. Und hat sie nach langem Herumirren dann auch gefunden; und zwar knutschend in den Armen des krachledernen Georg.

Nach einer Weile ist Laura suchend durch das Bierzelt ´Himmel der Bayern´ geirrt und hat ihre Mutter schließlich knutschend in den Armen des krachledernen Georg gefunden.

Laura fand das Treiben ihrer Mutter das ´allerletzte´, bis die rausgelassen hat, daß sie auch mal ein bißchen Spaß haben will angesichts dessen, daß ´der Papa´ (Gerd Göbel, 44) schon eine ganze Zeitlang eine Affäre mit seiner Sekretärin Brigitte habe und letztendlich aus diesem Grund auch nicht mit zum Oktoberfest gefahren sei.

Dann Funkstille und bedrübbelt zurück zu den Plätzen und dort dann der Hammer: Rucksack weg. Und damit so ziemlich alles, was man unterwegs braucht: Papiere, Geld, Handy. Deshalb Nerven blank und Rumgekreische (´warum du nicht aufgepasst´; ´warum du mit dem Typ rumgemacht´), was aber auch nicht viel helfen wollte.

Auf dem Fundbüro der Wies´n zwar jede Menge gefundene Rucksäcke, aber nicht der von Hanna und Laura. Und dann erste Trouble.

Im Hotel läßt man sie nicht einchecken, weil sie keine Persos vorlegen können. Franko macht sich dann auch los, weil seine Freudin hackezu vor der Bavaria hockt mit einem Lebkuchenherz um den Hals mit der Aufschrift ´Ich hasse dich´.

Dann haben die beiden ihren vermissten Rucksack bei einem Betrunkenen entdeckt. Weil der Mann so hackedicht war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, hatte sie leichtes Spiel ihm den Rucksack abzunehmen. Aber dann die Enttäuschung: Es war gar nicht ihr Rucksack. Vielmehr waren darin (offenbar geklaute) Maßkrüge. Als sie dem Mann den Rucksack zurückbringen wollten, war dieser auf und davon. Und dann wollte noch ein Bazi Laura das Bärli abjagen, das sie von Franko geschenkt bekommen hat.

Im Haus der ´seltsamen Frau´
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Vor dem Haus der ´seltsamen Frau´
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Kommentare zum Beitrag

Volker Herbrik
542
Volker Herbrik aus Mücke schrieb am 01.10.2008 um 00:39 Uhr
Vorsicht, Suchtgefahr ;-)
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Marita & Heinz Erhard Zuckerstein

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