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Reges Interesse an den Wohnstammtischen der Lebenshilfe Gießen

Das Thema Wohnen beschäftigt alle Menschen. (Lebenshilfe / David Maurer)
Das Thema Wohnen beschäftigt alle Menschen. (Lebenshilfe / David Maurer)
Gießen | David Schwarzer, Teilhabe-Manager der Lebenshilfe Gießen und Organisator der Wohnstammtische, zeigte sich gleichermaßen erfreut und überrascht über das rege Interesse an der Auftaktveranstaltung der Lebenshilfe Gießen zu den Wohnstammtischen. Rund 20 Menschen mit und ohne Behinderung unterschiedlichsten Alters waren in die Walltorstraße 3 gekommen, um sich über das neue Beratungsangebot zu informieren.

Während die Lebenshilfe Gießen bisher begrenzte Beratungstermine für Menschen mit Behinderung, die nach einer geeigneten Wohnform suchen, anbieten konnte, geht es jetzt um eine längerfristige Begleitung für diese Zielgruppe. Im Zentrum soll dabei das gegenseitige Voneinander-Lernen stehen. Denn nicht nur der Horizont der Ratsuchenden soll erweitert werden – auch die Lebenshilfe wünscht sich explizit neue Impulse für die Entwicklung von neuen Wohnangeboten. Dieser Ansatz stieß auf großes Interesse bei den ZuhörerInnen, von denen manche gerne sofort ins Gespräch über ihre jeweilige Wohnsituation eingestiegen wären.

Zu dem Infoabend war ein sehr heterogen zusammengesetztes Publikum erschienen, u. a. bestehend
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aus Menschen mit Behinderungen, deren Eltern mittlerweile zu alt für die Betreuung ihrer erwachsenen Kinder sind und jungen Menschen mit Unterstützungsbedarf, die flügge werden möchten, um „zu Hause mal rauszukommen“. Im gemeinsamen Gespräch mit Betroffenen und deren Angehörigen können, so die Annahme der Veranstalter, passgenauere Ideen für neue Wohnkonzepte entstehen.

Um den Bedürfnissen der Zielgruppe möglichst gut entsprechen zu können, wird die Lebenshilfe künftig zwei Wohnstammtische anbieten. Dabei wird sich ein Stammtisch ausschließlich an Menschen mit Behinderung wenden, die ein Wohnangebot suchen. Die Moderation dieses Stammtischs wird Andrea Schmidt übernehmen, die seit 2012 in diversen stationären und ambulanten Einrichtungen der Lebenshilfe als pädagogische Fachkraft arbeitet. Ein weiterer Stammtisch wird für die Angehörigen der Wohnungssuchenden angeboten, den David Schwarzer leiten wird. Die Gruppen treffen sich getrennt voneinander, um speziell den Menschen mit Behinderung einen geschützten Rahmen für den Austausch anzubieten. Unterstützt wird diese Gruppe auch durch die beiden Peer-Berater Michel Schmidt und Maik Thiele, die als Betroffene über langjährige Erfahrungen in Einrichtungen der Lebenshilfe verfügen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei David Schwarzer (Telefon: 0160-92 02 38 71; E-Mail: d.schwarzer@wohnen-lhgi.de).

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von:  Lebenshilfe Gießen

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