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Klasse Lück vier Tage im Schwarzwald

Klasse Lück im Schwarzwald
Klasse Lück im Schwarzwald
Gießen | Zum 18. Mal auf Reisen befanden sich die ehemaligen Realschüler der Friedrich-Ebert-Schule Wieseck aus der „Klasse Lück“, so benannt nach dem Klassenlehrer Horst Lück, der die Schülerinnen und Schüler sechs Jahre bis zur Mittleren Reife im Jahr 1966 geführt hatte. In diesem Jahr war der Schwarzwald Ziel des Ausflugs. Noch ein Jahr zuvor war es das Elsass gewesen.
Mit der Bahn ging es anfangs der viertägigen Reise von Gießen nach Offenburg. Hier hatte man zum ersten Mal die Gelegenheit in einer örtlichen schmucken Brasserie mit der ausgezeichneten badischen Küche Bekanntschaft zu machen. Ein Rundgang in dem von ansehnlichen Barockbauten aus dem 18. Jahrhundert geprägten Stadtzentrum rundete den Aufenthalt in der Industrie-, Verlags- und Messestadt Offenburg an der Mündung des Kinzigtales ab. Nach dem Halt in Offenburg ging es dann gemächlicher weiter mit der Regionalbahn der Südwestdeutschen Landesverkehrs AG, über Wolfach, Schiltach und Alpirsbach nach Freudenstadt und schließlich mit dem Bus nach Kniebis-Dorf. Der Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen war erreicht. Im Freudenstädter Ortsteil „Kniebis“ wurde
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die Gruppe vom ehemaligen Schulkollegen Werner Max Döring herzlich in Empfang genommen. Er hatte im Jahr 2011 das ehemalige Schullandheim von der Stadt Gießen gekauft und führt das Objekt jetzt als „Kniebis Haus Gießen“. Nun wurde die Herberge temporär von der Reisegruppe in Besitz genommen, sozusagen „beschlagnahmt“.
Am zweiten Tag stand Freudenstadt auf dem Programm. In Freudenstadt mit dem Bus angekommen, ging es mit dem „Bähnle“ hinauf zum Kienberg, vorbei am Lauferbrunnen. Der Aufstieg zum Friedrichsturm (benannt nach Friedrich I. von Württemberg, dem eigentlichen Gründer von Freudenstadt) wurde mit einem herrlichen Rundblick belohnt. Zu Fuß ging es zurück zum Marktplatz mit den berühmten Fontänen, die auf keiner Ansichtskarte von Freudenstadt fehlen dürfen. Man genehmigte sich beim Italiener ein köstliches Eis („Schwarzwaldbecher“). Abends wurde dann draußen vor dem „Haus Gießen“ gegrillt und wie früher gesungen. Erinnerungen an die Klassenreise zum Kniebis mit dem Lehrer Horst Lück im Jahr 1963 wurden wach. Das gute Wetter tat sein Übriges.
Früh am dritten Tag machte man sich auf den Weg nach Freiburg im Breisgau, wieder mit Bus und Bahn, über Freudenstadt und Offenburg. Freiburg, Universitätsstadt und Schwarzwaldmetropole, ist eine der lebenswertesten Städte Deutschlands. Eine geführte Wanderung durch die Altstadt kombiniert mit einem Besuch des Freiburger Münsters („das Münster Unserer Lieben Frau“) wurde mit einer Einkehr in eine typische badische Weinwirtschaft abgeschlossen. Bei schönem Wetter begab man sich am späten Nachmittag wieder auf den Heimweg zum Kniebis, um den Abschiedsabend in lockerer Runde mit „Kniebisfeuer“, badischem Grauburgunder und gut gekühltem Klosterbier zu feiern.
Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der Abreise. Ausgedehntes Frühstück, gemütliches Packen und ein Rundgang um das ehemalige Schullandheim der Stadt Gießen, der Abschiedsschmerz machte sich langsam breit. Die Busfahrt zum Hauptbahnhof Freudenstadt leitete die Heimreise ein. Regionalbahn, ICE und IC brachten die Gruppe über Offenburg und Karlsruhe wieder zurück ins heimische Gießen. In Freudenstadt hatte man sich vom „Herbergsvater“ Werner Max Döring dankend verabschiedet. Jetzt in Gießen bedankte man sich beim Kollegen Karl Heinz Erb, der zusammen mit Werner Max Döring die Fahrt zur Zufriedenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer organisiert hatte.

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von:  Hans Lotzow

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Hans Lotzow
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