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Ein Wurf rabenschwarzer Katzenkinder

Gießen | Zur Öffnungszeit am Freitagnachmittag wurden 4 hilflose Katzenwelpen ins Giessener Tierheim gebracht. Alle vier rabenschwarz, nur eines mit einem winzigen weißen Fleck auf der Brust. Drei Wochen sind sie wohl alt, haben die blauen Äuglein schon offen und kriechen in ihrer mit Handtüchern gepolsterten Kiste umher. Sie maunzen und suchen mit den wackeligen Köpfchen die gegenseitige Berührung.
Schnell wird im Tierheim alles vorbereitet, Katzenmilch ist gleich herbei geholt und schon beginnt das Füttern. Sie trinken gierig schmatzend aus den kleinen Fläschchen die warme Milch. Dann liegen sie zufrieden mit den nun runden Bäuchlein unter der Wärmelampe. Sie genießen das zarte Massieren ihrer Bäuchlein, da damit die Verdauung und der Stoffwechsel angeregt werden. Diese Aufgaben übernimmt sonst die Mutter, wenn sie die Kleinen putzt und das ist überlebenswichtig.

Staufenberg-Daubringen:
Hier wurde gestern eine alte Holzhütte abgerissen. In einem Schacht fanden sich erst hinterher die vier Winzlinge. Eine Mutter war nicht zu sehen.
Zwei tierfreundliche junge Damen versorgten die Tierchen, setzten sie in einem Kaninchengitter an gleicher Stelle wieder aus, um die Mutter herbeizulocken.
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Diese aber ließ sich den ganzen Tag nicht blicken, sie war wohl zu wild, als dass sie den Geruch der Menschen ertragen hätte.
Schweren Herzens holten am Abend die beiden Frauen die Tiere wieder und brachten sie kurz vor Torschluss ins Tierheim, da sie selbst unerfahren in der Aufzucht solch junger Welpen sind und sie Angst hatten, Fehler zu machen.
Bei fachgerechter Pflege rund um die Uhr durch die Mitarbeiter des Tierheims werden die kleinen Tierchen trotz Verlust der Mutter sich zu kräftigen Wonneproppen entwickeln.
Wir sind dankbar, dass immer wieder junge Menschen kurzfristig Verantwortung übernehmen und Findelkinder nicht ihrem Schicksal überlassen.
Auch wenn wir die Mutter bisher noch nicht finden konnten, werden ehrenamtliche Mitarbeiter versuchen sie einzufangen und kastrieren zu lassen. Nur durch die Kastration kann sicher gestellt werden, dass diese Mutterkatze nicht im Sommer wieder Junge bekommt, die dann vielleicht auch wieder als Findelkinder im Tierheim landen.
Wir nutzen diese Gelegenheit nochmals, um an alle Katzenhalter zu appellieren, ihre Katzen kastrieren zu lassen. Bitte machen Sie sich nicht mitschuldig an dem Katzenelend.
Schon jetzt suchen die Tiere liebevolle Menschen, die sie (möglichst im Zweierpack) Ende Juni übernehmen und ihnen ein schönes Zuhause bieten. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter der Nummer 0641 52251 von Mo bis D0 von 10 bis 12 telefonisch im Tierheim, oder besuchen Sie uns Fr, Sa, So von 15 bis 18 Uhr zu den Öffnungszeiten im Tierheim.
Die Fotos wurden direkt nach der Ankunft im Tierheim gemacht.

 
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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.224
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.05.2009 um 18:05 Uhr
Bei den Schwarzen könnte man ja schwach werden.
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.05.2009 um 20:11 Uhr
Hallo Herr Herold, was hindert Sie, "schwach" zu werden?
Holen Sie sich das Glück ins Haus und das gleich im Doppelpack!
H. Peter Herold
27.224
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.05.2009 um 09:04 Uhr
Da ist erst mal meine Einstellung zur Haltung von Haustieren und die Verantwortung die man damit übernimmt und wir haben hier zwei Hunde, einer mit Katzen großgeworden, aber das scheint er vergessen zu haben und die würden sich mit der Katze sicher unsanft beschäftigen.
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.05.2009 um 10:31 Uhr
Ihre Einstellung zu Haustieren????????
Wenn Hund und Katze kein Team bilden können, dass ist es Stress pur. Da sollte man in der Tat verzichten.
H. Peter Herold
27.224
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.05.2009 um 13:15 Uhr
Ja meine Einstellung! Ich möchte nicht mehr so wie früher zuhause auf die Katze aufpassen und die anderen fahren in Urlaub. Mir eicht es zur Zeit auf die zwei Hunde aufpassen zu(dürfen) müssen. Denn wer macht es denn sonst?
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 24.05.2009 um 14:35 Uhr
Da haben Sie Recht, Herr Herold! Wenn man Haustiere hat, muss gut geplant werden. Da kann man nicht "einfach mal so wegfahren".
Und manchmal gehört auch Verzicht zur Tierliebe.
H. Peter Herold
27.224
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.05.2009 um 12:59 Uhr
Danke, dann haben Sie mich ja wieder mal vestanden.
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.05.2009 um 13:25 Uhr
Verständnis sollten wir zwischenmenschlich auch haben.
Auch dann, wenn man nicht immer einer Meinung ist, sollte man diese akzeptieren.
Sie können einen Motorradausflug zum Giessener Tierheim machen und die vielen Katzen mit Streicheleinheiten verwöhnen.
Das ist Balsam für die Seele und gut für die Miezen. Dann hätten Sie Nähe zu den Katzen ohne gebunden zu sein.
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 25.05.2009 um 17:17 Uhr
Liebes Tierheim Team! Heute habe ich von Werner und Lieselotte gehört, dass sie schon tätig sind, die Mutter der Babys zu fangen, damit sie zu ihren Kindern kann und kastriert wird. Sie kann dann wieder zurück auf ihren Platz und wird weiter gefüttert.
Auch um die anderen verwilderten Katzen dort kümmern sich die beiden. Kastrieren, zurück auf ihren Futterplatz. Besser kann es doch nicht sein!
Gute Arbeit, liebes Tierheim Giessen.
H. Peter Herold
27.224
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 26.05.2009 um 10:28 Uhr
Liebe Frau Toth,
bisher dachte ich immer nu Kater würden kastriert. Durch Ihren Kommentar wurd ich ins Internet geführt zur Klärung. Dort fand ich einen interessanten link: http://www.ciara.de/kastration_kastrieren_kater_katze.html

Sehr umfangreich aber ich glaube auch informativ.
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 26.05.2009 um 11:29 Uhr
Hallo Herr Herold, da man sicherlich niemals alle Kater kastrieren- es gibt ja auch sehr viele herrenlose und verwilderte Katzen- bliebe immer ein "Kerl" übrig, der die Katzen deckt.
Wichtig ist es gerade, die weiblichen Katzen zu kastrieren.
Die Katerbesitzer gehen freiwillig, denn unkastrierte Kater sind wahre "Stinkbomben"!
Der von Ihnen angegebene Link ist sehr gut. Ich kannte ihn.
Ramona Schweigert
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Ramona Schweigert aus Allendorf (Lumda) schrieb am 15.10.2009 um 20:49 Uhr
alle vier schwarzen babys haben ein super zu hause gefunden
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 15.10.2009 um 22:06 Uhr
Genaus viel Glück wünsche ich den Katzen, die noch im Tierheim warten!
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 17.10.2009 um 19:55 Uhr
Ja, auch diese tollen Rassekatzen aus diesem Animal Hoarding Fall. Sie sind sehr scheu und zurückhaltend, aber wunderschöne Tiere.
Bis auf zwei sind im Übrigen alle Tiere vermittelt aus dem Grünberger Fall von Animal Hoarding. Das waren 50 Tiere! Sie sind vom Tierheim-Team in unendlicher Geduld gesund gepflegt, versorgt, und zu Schmusekatzen gemacht worden! Und damit haben sie auch ein neues Zuhause gefunden!
Ist das nicht eine unglaubliche Leistung?
Ein großes Lob an alle unserer Mitarbeiter, die dazu ihre wenige Freizeit noch eingesetzt haben!
Hallo, Ihr Lieben, wir danken euch!
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 17.10.2009 um 20:22 Uhr
Dem Lob möchte ich mich anschließen. Die Arbeitsleistung der Pfleger ist gewaltig. Zusätzliche Zeit , um Sorgentiere zu betreuen, wird und wurde schon immer in der Freizeit geleistet. Mit Geduld, Liebe und ohne Klagen.
Aber auch den Ehrenamtlichen möchte ich an dieser Stelle mal ein Lob aussprechen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Angela Achenbach-Heinzerling

von:  Angela Achenbach-Heinzerling

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