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Mehr Wohngeld - mehr Gerechtigkeit

Gießen | „Wohnen darf kein Luxus sein. Mit dem Wohngeld unterstützen wir diejenigen, die sich die Wohnkosten nicht aus eigener Kraft leisten können.“, erklärt SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Schmidt. „Ab 2020 werden mehr Haushalte mehr Wohngeld erhalten. Davon profitieren rund 650.000 Menschen in unserem Land. Unser Ziel ist klar: mehr bezahlbarer Wohnraum für alle. Dafür brauchen wir ein Zusammenspiel aus mehr Investitionen, sozialem Wohnungsbau und zielgenauen Änderungen im Mietrecht und in der Sozialpolitik.“, so die Sozialpolitikerin weiter.

Für die vierköpfige Familie in Wetzlar bedeutet die Reform: statt der bisherigen 656€ darf die Miete zukünftig 714€ betragen. Für den Single-Haushalt in Gießen steigt die Höchstgrenze von 434€ auf 477€. Dadurch haben mehr Haushalte Anspruch auf Wohngeld. Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz erklärt dazu: „Wohngeld ist ein wichtiges Instrument neben der Sicherung und Schaffung einer ausreichenden Anzahl sozial geförderter Wohnungen, bezahlbares Wohnen für Haushalte mit geringem Einkommen zu sichern.“

Im Koalitionsvertrag hat sich die SPD erfolgreich für den Ausbau
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und die Verbesserung des Wohngeldes eingesetzt. „Wir wollen Wohngeldempfängerinnen und Wohngeldempfänger besser unterstützen und die Zahl der Geförderten erhöhen. Deshalb haben wir die Dynamisierung, die Erhöhung des Leistungsniveaus durchgesetzt.“, so Dagmar Schmidt, MdB. Auch die neue Mietenstufe VII begrüßt sie. Damit werde den starken Unterschiedlichkeiten im Mietniveau innerhalb Deutschlands Rechnung getragen. Gemeinden, die 35 Prozent über dem Bundes-durchschnitt liegen, fallen in Mietenstufe VII. Deutschlandweit sind davon 35 Gemeinden betroffen, in Hessen nur eine: Bad Soden am Taunus.

Im parlamentarischen Verfahren setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion außerdem für eine Klimakomponente im Wohngeld ein. Damit soll der Zugang zu Wohnungen mit höherem energetischem Standard für einkommensschwächere Haushalte unterstützt werden.

Das Gesetz soll im Herbst abschließend im Deutschen Bundestag beraten werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

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