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Ausstellung „Invasive Arten“ im Rathaus Gießen eröffnet

Ausstellungseröffnung „Invasive Arten“ im Gießener Rathaus. Von links: Lars Möller (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie), Sigrid Brühl (Amt für Umwelt und Natur der Stadt Gießen), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich
Ausstellungseröffnung „Invasive Arten“ im Gießener Rathaus. Von links: Lars Möller (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie), Sigrid Brühl (Amt für Umwelt und Natur der Stadt Gießen), Stadträtin Gerda Weigel-Greilich
Gießen | Eine Ausstellung des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zu „invasiven Arten“ in Hessen wurde dieser Tage im Gießener Rathaus eröffnet. Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich, Diplom-Geograph Lars Möller vom Landesamt für Naturschutz und Sigrid Brühl vom städtischen Umweltamt zeigten sich erfreut, diese aktuelle Ausstellung in Gießen zeigen zu können, die bisher nur auf dem Hessentag in Bad Hersfeld zu sehen war. Sie wird noch bis zum 5. Juli im Atrium des Rathauses gezeigt.

Invasive Tier- und Pflanzenarten sind ursprünglich gebietsfremd, doch in der heimischen Flora und Fauna auf dem Vormarsch. Bekannte Vertreter sind Waschbär, Nilgans und Herkulesstaude, das verschiedenblättrige Tausendblatt, die gewöhnliche Seidenpflanze oder der Signalkrebs. Einige dieser Tiere und Pflanzen stellen ein Problem dar, da sie der Natur, dem Menschen und der Wirtschaft schaden können. Die Besucherinnen und Besucher können sich im Rathaus darüber informieren, um welche Tiere und Pflanzen es sich handelt, woher sie kommen, welche Auswirkungen sie auf die heimischen Tier- und Pflanzenarten haben und was man gegen sie tun kann.

Die so gewonnenen Kenntnisse sind eine gute Voraussetzung, um sich an der Erfassung dieser Arten über das Meldeportal des HLNUG zu beteiligen. Wie das geht, erfährt man ebenfalls in der Ausstellung. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Landesamtes unter https://www.hlnug.de, dort steht auch eine Broschüre „Invasive gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in Hessen“ zum Download.

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Kommentare zum Beitrag

Nicole Freeman
10.312
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.06.2019 um 12:50 Uhr
das finde ich gut.
H. Peter Herold
28.269
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.06.2019 um 13:24 Uhr
Nur die Stadträtin und Umweltzdezernentin Weigel-Greilich ist fehl am Platz, hat sie doch zur Landesgartenschau artfremde Bäume einfach fällen lassen. Die haben keinem geschadet und hinterließen als stattliche Bäume große Lücken. Ganz zu schweigen davon, dass im Nachgang zur LAGA die Wieseckaue als Eventplatz benutzt wird und damit der Umwelt großer Schaden angetan wurde.
Ilse Toth
37.352
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 21.06.2019 um 14:17 Uhr
Ist das das Einläuten zum Alibi "artfremde Eindringlinge" auszurotten? Werden auch die Menschen bestraft, die dafür verantwortlich sind, dass die angesprochenen Tiere und Pflanzen erst hierher kamen?
H. Peter Herold
28.269
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.06.2019 um 14:19 Uhr
Gerda ist es zuzutrauen
Jutta Skroch
13.523
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 21.06.2019 um 16:27 Uhr
Ilse, das glaube ich eher nicht, das die Ausstellung dazu dienen soll.
Nicole Freeman
10.312
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 21.06.2019 um 16:50 Uhr
ich denke das es wichtig ist ein auge auf manche pflanzen zu haben. das indische springkraut würde ohne unser eingreifen nach kurzer zeit die einzige pflanze sein die an bach und flußläufen zu finden ist. da hat das einheimische springkraut, der blutweiderich und der rohrkolben keine chance gegen. auch die wasserlilie würde für immer verschwinden.
H. Peter Herold
28.269
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.06.2019 um 17:09 Uhr
Ist schon war, aber gesunde Bäume umzumachen die seit Jahren dastanden war absolut unnötig
Nicole Freeman
10.312
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 22.06.2019 um 06:19 Uhr
da gebe ich dir recht peter
Nicole Freeman
10.312
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 04.07.2019 um 09:36 Uhr
lohnt nicht hin zu gehen. das foto zeigt die ausstellung.
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