Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

„Das wahre Leben in Israel kennenlernen“ - Deutsch-Israelischer Verein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung hilft bei der Vermittlung von Freiwilligendiensten

Volontäre unternehmen im Rahmen eines Tagesseminars eine kulinarische Tour über den Shuk (Markt) von Tel Aviv.
Volontäre unternehmen im Rahmen eines Tagesseminars eine kulinarische Tour über den Shuk (Markt) von Tel Aviv.
Gießen | Bereits seit 25 Jahren existiert der Deutsch-Israelische Verein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Gießen e.V.. Der Verein, als dessen erste Vorsitzende Maren Müller-Erichsen fungiert, unterstützt die Kooperation von sozialen Diensten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und Israel. Seit 1998 hilft der Deutsch-Israelische Verein außerdem jungen Menschen bei der Vermittlung eines längerfristigen Freiwilligendienstes (IJFD) im Bereich der Rehabilitation behinderter, alter und sozial schwacher Menschen in staatlichen israelischen Einrichtungen.

Diese Möglichkeit, nach der Schule die Welt zu entdecken, ehe man mit einem Studium oder einer Ausbildung startet, wurde in den vergangenen Jahren gerne angenommen und soll auch in Zukunft Bestand haben. „Es würde mich sehr freuen, wenn viele Freiwillige das Angebot des Deutsch-Israelischen Vereins annehmen. Junge Männer und Frauen erhalten die Möglichkeit, das wahre Leben in Israel kennenzulernen. Auch können sie als Freiwillige Jordanien und Ägypten besuchen und einen reichen Erfahrungsschatz für ihr Leben sammeln“, erklärt Maren Müller-Erichsen, die zudem betont: „Auch die Arbeit mit Menschen mit Behinderung kann bei jungen Menschen wichtige neue Blickwinkel schaffen und für positive Erlebnisse sorgen. Natürlich bleibt aber auch noch viel Zeit für das Erkunden dieses wunderschönen Landes, das neben Sonne, Sand und Meer auch außerordentlich viel Kultur und Geschichte bereithält.“

An den jeweiligen Einsatzstellen in Israel erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freie Kost und Logis, darüber hinaus wird ein monatliches Taschengeld ausgezahlt. Selbstverständlich findet vor der Reise nach Israel eine intensive Vorbereitung statt. Der IJFD dauert zwischen sechs und 18 Monaten.

Noch sind freie Plätze für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Israel für den Zeitraum 2019/20 verfügbar. Interessierte können sich an den Deutsch-Israelischen Verein telefonisch oder via E-Mail wenden (0641-9717326 / ijfd@deutsch-israelischer-verein.de). Für die Bewerbung notwendig sind ein kurzes Anschreiben samt Motivationserklärung sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild. Weitere Informationen finden sich unter www.deutsch-israelischer-verein.de.

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Fit werden und eine gute Zeit miteinander haben: Der Spinning-Kurs mit Claudia Jesiek (Schwarze Trainingskleidung) kommt gut an.
„Es ist wie Tanzen“ - Verein ONIF veranstaltet inklusiven Spinning-Kurs im Gießener Fitnessstudio Clox
„Jetzt noch einmal richtig Gas geben“, ruft Claudia Jesiek den...
„Sie sind keine Bitsteller“ – Dorothea Terpitz und Frauke Ackfeld machten Gießener Eltern Mut, sich für ihre Rechte und die Rechte ihrer Kinder stark zu machen. (Foto: Lebenshilfe/David Maurer)
„Sie sind keine Bittsteller“ - Dorothea Terpitz und Frauke Ackerfeld ermuntern Eltern beim JuLe-Infoabend zum Thema „Inklusion in Schule und Bildung“
„Inklusive Beschulung findet als Regelform in der allgemeinen Schule...
Landrätin Anita Schneider und Lebenshilfe-Mitarbeiterin Fabienne Faust hatten sichtlich Freude am "Seitenwechsel".
Anita Schneider füllt Tierfutter ab, Fabienne Faust übernimmt die Rolle der Landrätin - Seitenwechsel-Aktion anlässlich des 60. Geburtstages der Lebenshilfe Gießen
Im Fußball gehört er einfach dazu. Nach 45 gespielten Minuten kommt...
Auch in der Lollarer Wäscherei erhielten Lebenshilfe-MitarbeiterInnen und PolizeianwärterInnen die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten.
„Wie in den Fernsehserien, die man so kennt“ - Lebenshilfe-MitarbeiterInnen und PolizeianwärterInnen wechseln die Perspektiven
Pohlheim (-). Sechs sogenannte „Seitenwechsel“ veranstaltet die...
Dirk Oßwald (links) und Matthias Roth sitzen in der Anmeldung der Limeswerkstatt Garbenteich.
„Er kann gerne wiederkommen“ - Lebenshilfe-Vorstand Dirk Oßwald und Limeswerkstatt-Mitarbeiter Matthias Roth tauschten die Rollen
Pohlheim (-). Einmal in die Rolle seines Chefs zu schlüpfen – wer...
Dr. Thomas Spies, jetziger OB Marburg am 5.5.2015 im Rollstuhl durch seine Stadt
Über die Stadtgrenze schauen: Am 3. Mai europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung
MissionInklusion Aktionstag am 3. Mai 2019 von 10 bis 15 Uhr auf...
„Hier sind alle Sieger“: Freudige Gesichter bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Lebensfreude-Rallye.
„Hier sind alle Sieger“ - Schicke Autos, blendende Stimmung und ein buntgemischtes Teilnehmerfeld bei der fünften inklusiven Lebensfreude-Rallye
Giessen (-). 77 Old- und Youngtimer aus der gesamten Republik gingen...

Kommentare zum Beitrag

Leider gibt es noch keine Kommentare zu diesem Artikel.
Schreiben Sie doch den ersten!

Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Lebenshilfe Gießen

von:  Lebenshilfe Gießen

offline
Interessensgebiet: Gießen
Lebenshilfe Gießen
407
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Alfred Grummbt, Erika Völker, Dr. Gerhard Neuhäuser und Roswitha Heller (von links nach rechts mit Blumenstrauß) freuten sich über die Ehrenmitgliedschaft im Verein der Lebenshilfe Gießen.
Jahrzehntelanges Engagement gewürdigt - Lebenshilfe Gießen ernennt erstmals Ehrenmitglieder
Pohlheim (-). Im Rahmen der jährlich stattfindenden...
An den Spaten v. l. n. r.: Architekt Thomas Raab, Michaela Schlipper, Maren Müller-Erichsen (Lebenshilfe), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Christine Hasenauer sowie Dirk Oßwald (beide Lebenshilfe).
„Freuen uns, dass es nun endlich losgeht“ - Spatenstich für neue Lebenshilfe-Wohnstätte in der Rödgener Straße
Die Lebenshilfe Gießen vollzog kürzlich den zweiten Spatenstich...

Weitere Beiträge aus der Region

Hanna Reeh erzielte gegen Charleroi genau so viele Punkte wie auf ihrem Trikot steht. Foto: Laackman/PSL
BC Marburg gewinnt im Europapokal gegen Charleroi
Das hat richtig Spaß gemacht. Phasenweise CEWL-Europapokal: BC...
FC Gießen: 2:3 Gießen weiter dabei
Der FCG schlug in Hessenpokal Achtelfinale Eddersheim das drei...
Not-Fell PURZEL
Purzel verlor von einer Minute auf die andere sein Zuhause, als sein...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.