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Wattwanderung gegen Raketentests

Gießen | an Pfingsten 2002.
Die Bundeswehr betreibt bis heute zwischen Büsum und Friedrichskoog in der Meldorfer Bucht ein Waffenerprobungsgebiet. 44 km weit in die Nordsee, 1 km breit. Das Land Schleswig-Holstein deckte einen Teil der Kosten für die Eindeichung der Meldorfer Bucht in den 1960-er-Jahren durch den Verkauf von 1.500 Hektar Wattfläche an die Bundeswehr. 1985 wurde zwar dann der Nationalpark Wattenmeer errichtet, aber die Bundeswehr konnte auf ihre älteren Rechte pochen. Seit 2015 wurden aber keine Waffentests mehr durchgeführt, können aber jederzeit wieder aufgenommen werden.

Ursprünglich wurden hauptsächlich Flugkörper und Raketensysteme getestet, zuletzt Rohrmunition. Insbesondere diese schadet den Tieren, speziell den Vögeln. Auch kann diese nicht komplett geborgen werden und verbleibt als gefährlicher Müll im Watt.

Siehe hierzu:
http://www.stachel.de/02.04/4watt.html
und
http://www.schutzstation-wattenmeer.de/aktuell/news-beitrag/ansicht/waffentests-im-weltnaturerbe/

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.366
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2019 um 19:36 Uhr
Für was der ganze Aufwand. Eine A-Bombne aufg Deutschland und alles hat ein Ende.
Christian Momberger
11.220
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2019 um 20:37 Uhr
Aber genau deswegen ja die Demos und Proteste, Peter!
H. Peter Herold
28.366
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2019 um 20:43 Uhr
Und ? Erfolge Ergebnisse. Oder einfach das schöne Gefühl, was getan zu haben
Christian Momberger
11.220
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 10.06.2019 um 21:34 Uhr
Ich war bei dieser Aktion, die Kurt hier dokumentiert hat, nicht dabei. Bin aber jedes Jahr beim Ostmarsch in FFM.

Und ich finde es schon sehr wichtig was zu tun. Leider tun es viel zu wenige. Aber immerhin tun einige etwas und auch bleibt m. E. nicht völlig ohne Wirkung.

Es soll hinterher keiner sagen können, wir haben es nicht versucht Kriege zu verhindern und nicht davor gewarnt.
H. Peter Herold
28.366
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 10.06.2019 um 21:42 Uhr
Ich marschiere nicht mit. Deswegen habe ich kein schlechtes Gewissen.
Kurt Wirth
2.489
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.06.2019 um 09:35 Uhr
Das Gefühl, etwas getan zu haben ist ja auch schon was. Das oben Geschilderte war ja zwar auch keine "Massendemonstration", aber auch viele kleine Aktionen können die öffentliche Meinung beeinflussen. Siehe die oben verlinkte Stellungnahme der Schutzstation Wattenmeer. Genau messen läßt sich der Erfolg natürlich nicht. Immerhin ist seit 2015 erst mal Ruhe.

Aktuell hat sich die Friedensbewegung die US-Airbase Ramstein aufs Korn genommen, insbesondere wegen der von dort weltweit gesteuerten Drohneneinsätze der USA. Von 23.06.-30.06. finden da vielfältige Aktionen statt:
http://www.ramstein-kampagne.eu/
Nicole Freeman
10.352
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 11.06.2019 um 09:40 Uhr
auch kleinvieh macht mist. wenn man immer nur die füße still hält gibt man dem wahnsinn freien lauf.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Kurt Wirth

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Kurt Wirth
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