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25. Deutscher Mühlentag 10. Juni 2019

Gießen | Seit 1994 findet der Deutsche Mühlentag immer an Pfingstmontag statt und es nehmen über 1.000 Wind- und Wassermühlen daran teil.
Hier in der Region in der ich lebe waren es 31 Mühlen und ich habe zwei besucht.

Die erste in Liener, Nr. 25 Windmühle Hemelingsmühle. Eine Erd-Holländermühle mit Steert und Durchfahrt. Mit Flügeln 23,70 Meter hoch, Flügellänge je Paar 19 m bei einer Breite von 2,20 m. Erbaut 1872 auf einer Gesamtfläche von 188,80 m2. 1906 erwarb sie der Müller Wilhelm Hemeling für 12.000 RM.
Nach 1930 wurde die Mühle immer weniger gebrauch, da die Bauern mit Elektromotoren Schrotmühlen selber betrieben. Es wurden daher 1961 die letzten Flügel abgenommen.
1985 als erhaltungswürdig eingestuft, wurde in Zusammenarbeit der Gemeinde Lindern und der Familie Hemeling sowie der Dorfgemeinschaft Liener die Restaurierung in Angriff genommen. Es wurden aus EG- und Landesmitteln 150.000, vom Landkreis Cloppenburg ein weiterer Betrag von 90.000 DM bewilligt. So konnte damit 1993 begonnen und 1995 abgeschlossen werden. Die Mühle ist nun wieder voll mit zwei Mahlgängen funktionsfähig.

Dann der Besuch der zweiten in Essen Nr. 27 der so genannten Diekmanns Mühle einem so genannten Galerieholländer. Diese ist im Gegensatz zu der ersten nicht mehr funktionsfähig und muss erst auf-wendig für geschätzte 600.000 € instandgesetzt werden. Die Flügel wurden 2014 abgebaut.

Die Mühle wurde 1650 erbaut und hat eine wechselvolle Geschichte. 1863 wurden an der Mühle umfang-reiche Verbesserungen vorgenommen, 1865 ein Backhaus erbaut.
Dann 1979 übernahm der Heimatverein Essen die Mühle und sanierte sie komplett in drei Bauabschnitten. Nun steht eine nochmalige komplette Sanierung mit Erneuerung vieler einzelner Bauteile an.

Die Mühle in Liener
Mühle und Schornstein der ehemaligen Dampfmaschine
Blick auf die Durchfahrt der Mühle
Zwei Plaketen an der Durchfahrt
In der Durchfahrt ein Modell der Mühle
Im ersten Obergeschoss
Der Bauplan der Mühle an der Treppe hoch zum zweiten Obergeschoss
2
Vom Umgang ein Blick hoch zur Kappe
Von hier aus auch der Blick zum Schornstein
Ein weiterer Blick zu einem der Flügel
Eins der zwei Mahlwerke(Mühlstein) im zweiten Obergeschoss
Blick im zweiten Obergeschoss hoch zum Antrieb der Mahlwerke durch hölzerne Zahnräder
Im Mühlencafè
Oben auf dem Steert ein Fuchs
Auf der anderen Straßenseite das künftige Mahlgut, hier Weizen.
Bautafel bei der zweiten Mühle in  Essen
Ab hier vier Ansichten der Mühle im Gegenzeigersinn aufgenommen
Hier ist gut die Galerie und die Welle zu sehen an der die Flügel befestigt sind
Unter der Galerie der mit Ziegelsteinen gemauerte Unterbau zu sehen
Mühlstein an die Wand gelehnt. Rechts die Eingangstür
Ein Mühlstein
Rechts von der Tür an der Außenwand ein Kruzifix
Innen an der Wand links ein weiteres Kruzifix
Beschreibung der Mühle Seite 1
Beschreibung der Mühle und Restaurierungen Seite 2
und noch eines von der Tür kommend direkt an der Wand vor einem

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von:  H. Peter Herold

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