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Das Liebig-Museum auf dem Weg zum Unseco-Weltkulturerbe

Gießen | Im März 1920 wurde das Liebig-Museum eröffnet und seitdem erfährt man in den Räumen des Liebig-Laboratoriums alles über das Leben von Justus Liebig und wie er die Wissenschaft zu seiner Zeit weiter entwickelt hat. Es stellt die Forschung und Lehre zu Liebigs Zeiten um 1840 eindrucksvoll dar und ist weltweit einer der wenigen Originalschauplätze für die naturwissenschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert.
Die Liebig-Gesellschaft will das denkmalgeschützte Liebig-Laboratorium als UNESCO-Weltkulturerbe anerkennen lassen. Deshalb macht sie mit vielfältigen Veranstaltungen unter dem Motto „Liebig lebt“ in Zusammenarbeit mit der Stadt, den Schulen und Hochschulen auf das Jubiläum des Museums im Jahr 2020 aufmerksam. So gab es im Februar im Rahmen der Kinder-Uni den Experimentalvortrag „Warum war Liebig schlecht in der Schule?“ Die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Uhland-Schule führten ein Theaterstück zu Justus Liebig in der Petruskirche auf und verkauften Backpulver in selbst gestalteten Tütchen, deren Erlös der Welthungerhilfe zugute kam. In der Hedwig-Burgheim-Schule in Rödgen findet eine Projektwoche zum Thema
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Justus Liebig statt, deren Ergebnisse bei einem Schulfest präsentiert werden. Am 19.6. lädt das Liebig-Museum zu einer Experimentalvorlesung mit Eberhard Theophel ins Liebig-Labor ein. Am 23.9. folgt eine Kinder-Experimentalvorlesung mit Chemie-Mitmach-Experimenten von Mona Weber. Im Oktober präsentiert das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium eine multimediale Show „Liebig meets LLG“.
Am 26. März 2020 wird schließlich der 100. Geburtstag des Liebig-Museums gefeiert.
Das Logo des Gemeinschaftsprojekts „Liebig lebt“ zeigt den berühmten Fünf-Kugel-Apparat. Es wurde von Studierenden der „Social Media Systems“ an der THM entworfen.
Justus Liebig gilt als Vater der modernen Chemie, hat 42 Nobelpreisträger als wissenschaftliche „Nachfahren“ und ist als weltweit bekannter Wissenschaftler Namensgeber der Justus-Liebig-Universität Gießen. Was uns Justus Liebig heute zu sagen hat, und dass seine Erkenntnisse in den Wissenschaften Chemie, Ernährung und Landwirtschaft immer noch Relevanz haben, das soll in diesem Jahr gezeigt werden.
Bei den Kinder-Vorlesungen wird immer wieder auf folgendes hingewiesen: „Bitte macht das nicht nach. Wir haben ziemlich lange studiert, um das hier tun zu können.“ Dass Experimentieren erwünscht ist, aber auch gefährlich werden kann sieht man am Beispiel des jungen Liebig, der beim Versuch, Knallsilber herzustellen, das Haus des Apothekers anzündete, in dem er eine Lehre machte.


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Kommentare zum Beitrag

Bernt Nehmer
1.965
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 11.06.2019 um 09:59 Uhr
Um wieviel Uhr läuft die Schoose?
Thekla Schulz-Nigmann
1.392
Thekla Schulz-Nigmann aus Gießen schrieb am 11.06.2019 um 13:28 Uhr
Ich gehe davon aus, dass Sie mit Ihrer Frage eine konkrete Veranstaltung meinen. Wenn Sie mir darüber eine genauere Auskunft geben würden, kann ich Ihnen vielleicht weiterhelfen.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Thekla Schulz-Nigmann

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Thekla Schulz-Nigmann
1.392
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