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41 Katzen bei der Zwangsräumung einer Wohnung gerettet

In jämmerlichem Zustand sind die Tiere
In jämmerlichem Zustand sind die Tiere
Gießen | Am vergangenen Mittwoch wurde im Grünberger Ortsteil Stangenrod eine Wohnung zwangsgeräumt.
Der Gerichtsvollzieher Bruno Endrejat öffnete die Wohnung. Ein intensiver furchtbarer Gestank strömte aus der Wohnung. Sie war in einem unvorstellbaren Zustand, verdreckt, voll mit Müll, Kot und Abfällen. In den dunklen Zimmern roch es intensiv nach Exkrementen, Fäulnis und Schimmel. Die Fenster waren verdunkelt, kaum etwas zu sehen. Die Mitarbeiter vom Tierheim Gießen wurden sofort davon informiert, da sich in dem Haus sehr viele Katzen befinden sollten.
Und dort hielten sich zwei menschliche Gestalten auf, zwei Schwestern, 70 und 73 Jahre alt. Die eine hatte schon sehr lange Zeit nicht mehr die Wohnung verlassen. Ihre Füße waren bis an die Knie offen, verfault, in Plastiktüten gesteckt. In der ganzen Wohnung schlichen Katzen umher, große und kleine, Kater und Katzen, trächtig, krank, unvorstellbar verdreckt, voller Kot, abgemagert, unterernährt, verkommen.
Die Mitarbeiter des Tierheims zogen sich Schutzanzüge über, legten Mundschutz an und begannen die Katzen zu fangen. Manche Tiere ließen sich leichter greifen, andere versteckten sich panisch, viele waren zu schwach um zu fliehen. Die Läden der Fenster waren nicht zu öffnen, sie waren jahrelang nicht mehr geöffnet worden. Daran konnte man aber erst gehen, wenn die Katzen alle gefangen waren.
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Einige waren in jämmerlichem Zustand, sterbend.
Insgesamt wurden 30 der Katzen ins Tierheim Gießen mitgenommen, 9 wurden auf einen Pflegeplatz gebracht, 2 Kätzchen verstarben auf dem Transport.
Aber auch die beiden Frauen mussten versorgt werden. Sie hatten wohl im Laufe der Jahre die Kontrolle über ihren eigenen Zustand, als auch über die Vermehrung und Versorgung ihrer vormals 5 Katzen verloren. Sie wurden mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Vermieter hatte die Zwangsräumung beantragt, nachdem es schon von außen zu ahnen war, dass der Zustand der Wohnung einen nicht mehr bewohnbaren Eindruck machte. Keiner kümmerte sich wirklich um die Bewohner und ihre Situation. Seit 2007 hatten sie keinen Kontakt mehr zu anderen Menschen, hatten sich verbarrikadiert, jedes Mauseloch verriegelt und zugestopft. Mehrfach hatte man von Behörden versucht, in die Wohnung zu gelangen. Das war aber nie gelungen, und so überließ man die beiden Frauen sich selbst.
Im Tierheim sind die Katzen jetzt erst einmal nur getrennt nach Geschlechtern untergebracht worden. Sie haben Unmengen gefressen, Trockenfutter vor allem, weil sie das wohl nie bekommen haben.
In jeder Ritze versuchen sich die Katzen zu verstecken
In jeder Ritze versuchen sich die Katzen zu verstecken
Sie haben jetzt mehrere große Raume zur Verfügung, sie liegen aber ganz eng aneinander, aufeinander, verstecken sich: sie sind heftig traumatisiert und verstört, sie sollen erst einmal ein paar Tage zur Ruhe kommen, sich putzen können. Erst später werden sie dann gereinigt und versorgt, dann beginnen die Kastrationen, Impfungen und Entwurmungen.
Sie sind völlig unterernährt, sehr klein und schmal. Es wird viel Zuwendung brauchen, bis sich die Tiere von ihrem Stress einigermaßen erholt haben und als gesunde halbwegs „normale“ Stubentiger in neue Haushalte gehen können.
Darum bittet wir vom Tierheim Gießen um Ihre Unterstützung!
Helfen Sie uns, mit dieser finanziellen Belastung fertig zu werden. Spenden Sie für diese
Tiere. Vielleicht können Sie später auch, wenn die Tiere gelernt haben, dass ihre Bedürfnisse geachtet werden, helfen, die Tiere an ‚normale‘ menschliche Kontakte zu gewöhnen.
So wie Herr Endrejat, der Gerichtsvollzieher, der sofort eine Spende an das Tierheim überreichte. Er war so beeindruckt von der unkonventionellen Hilfe und dem schnellen Einsatz der Tierheimmitarbeiter, die sogar schon vor Polizei und Krankenwagen vor Ort waren, dass er jetzt auch Mitglied im Verein werden möchte, um solche Aktionen zu unterstützen.
Auch das Fernsehen war sofort da und drehte einen Bericht, der in maintower schon am Mittwochabend ausgestrahlt wurde. Er ist auf der Homepage von hr anzuschauen.

In jämmerlichem Zustand sind die Tiere
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In jeder Ritze versuchen sich die Katzen zu verstecken
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Kommentare zum Beitrag

Ingrid Wittich
18.299
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.05.2009 um 10:36 Uhr
Ein Lob für den hervorragenden Tierschutz! Aber wo war der "Menschenschutz"? Diese beiden bedauernswerten Frauen, die ganz offensichtlich nicht mit ihrer Situation klar kamen. Hätte man nicht eher schon etwas bemerken müssen? Wo waren Nachbarn, Hausarzt, Pfarrer, Ortsvorsteher ...?
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 22.05.2009 um 11:40 Uhr
Ja, das fragt man sich dann, da ist wohl etwas über längere Zeit schief gelaufen. Aber Jemanden ohne seine Zustimmung aus seiner Wohnung herausholen ist sehr schwierig. Und beide haben deutlich kund getan, dass sie das nicht wollten. Schlösser, alles verbarrikadiert....
Hermann Menger
2.119
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 22.05.2009 um 12:15 Uhr
Ich bin echt erschüttert über diesen Bericht. Dass es so weit kommen konnte und sich diese beiden alten Damen verbarrikadiert haben, ist fast unvorstellbar. In dem Fernsehbericht von maintower-tv wird auch davon gesprochen, dass alle Hilfsversuche (von der Diakonie und dem Vormundschaftsgericht) abgewiesen wurden.
In dem Bericht wird nur von "zwei menschlichen Gestalten" gesprochen und in der Überschrift wird nur davon geredet, dass 41 Katzen gerettet wurden. Bei allem Respekt vor der Leistung der Tierschützer: Hier wurden doch auch zwei alte Menschen gerettet, die offensichtlich überfordert waren (so auch der Psychologe Fiesel).
Ingrid Wittich
18.299
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 22.05.2009 um 14:22 Uhr
Ich habe erst eben den Bericht von maintower-tv gesehen und ich weiß auch aus unserer Gemeinde, dass es schwierig wird, wenn Menschen sich nicht helfen lassen wollen. Aber m. E. muß der Vermieter doch gemerkt haben, dass in seinem Haus etwas völlig schief läuft. Und genau wie Herrn Menger schockiert mich die Formulierung "zwei menschliche Gestalten" zutiefst.
Ilona Kreiling
2.190
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 22.05.2009 um 16:29 Uhr
In den zwanzig Jahren meiner ehrenamtlichen Tierschutzarbeit musste ich schon oft erleben, dass hinter einem Tierleid ein großes menschliches Leid steckt, und dass man Mensch und Tier helfen muss. Schlimm ist, dass es immer erst so weit kommen muss.
Ilse Toth
32.461
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.05.2009 um 20:41 Uhr
Tierschützer werden ständig damit konfrontiert, dass eine Verelendung von Tieren fast immer einhergeht mit menschlichem Leid. Tierschützer arbeiten ehrenamtlich und haben keinerlei Amtsbefugnis. Sie dürfen nur nach Aufforderung einer Behörde tätig werden. Leider muss immer erst Schlimmes passieren, ehe eingegriffen wird.
Diese Katzen haben ein Martyrium hinter sich. Die beiden alten Damen waren der Situation hilflos ausgeliefert. Aber kein Nachbar, kein Mensch scheint etwas bemerkt zu haben. Da verwahrlosen Kinder, Menschen liegen tagelang tot in ihrer Wohnung, Tiere verkommen. Und keiner hat etwas gehört oder gesehen! Keiner hat den Geruch wahrgenommen, keiner das Jammern der Katzen gehört, keinem fielen die Frauen auf, wenn sie eingekauft haben? Das glaube ich nicht! Die Gleichgültigkeit unter den Menschen nimmt Formen an, die mit Humanität nichts zu tun haben.
Ein großes Lob an den Tierschutzverein Giessen, der sich auch in diesem Fall, wie so oft schon in der Vergangenheit, vorbildlich verhalten hat.
Und ich bin sicher, der Vorstand wird sich auch nach dem Befinden der zwei Frauen erkundigen und helfen, wenn es möglich ist.
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 23.05.2009 um 15:20 Uhr
Die Versorgung von so vielen Katzen, die in so schlimmem Zustand ins Tierheim kamen, ist eine große Aufgabe, die viel Einsatz verlangt. Das ist unsere erste Aufgabe, dort zu retten was noch zu retten ist.
Dass diese Frauen (ich habe von Gestalten gesprochen, um diese armen Menschen zu schützen! Mehr Beschreibung musste man ihnen nicht antun!) in ihrer Krankheit und Verwahrlosung auch erst einmal Ruhe und Schutz und Versorgung brauchen, ist doch selbstverständlich. Sie dürfen nicht angegriffen werden, sie können nichts für ihre Situation.
Sicher werden wir uns später auch im Krankenhaus nach ihnen erkundigen, in wie weit sie sich erholt haben. Aber der Zeitpunkt ist einfach noch zu früh. Die Frage ist, was man tun kann, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern, indem man früher eingreift.
Ilse Toth
32.461
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 23.05.2009 um 16:06 Uhr
Wir können gar nichts tun, liebe Frau Achenbach-Heinzerling! Hilflose Wesen, ob Kinder, alte, kranke Menschen oder Tiere sind darauf angewiesen, dass Verwandte, Nachbarn und alle Menschen ein wenig aufeinander aufpassen, die in unmittelbarer Nachbarschaft sind.
Die Verwahrlosung dieser beiden Frauen muss vielen aufgefallen sein! Und irgendwann müssen sie auf die Strasse gegangen sein.
Es ist mühsam nach einem Schuldigen zu suchen. Kirche, Vereine , Sozialstationen müßten tätig werden und in die Häuser gehen. Es waren doch wohl schon Amtspersonen in der Wohnung- da war es noch nicht "so schlimm"! Wenn eine Person keine Hilfe annimmt aber einen hilfsbedürftigen Eindruck macht, dann sind die Behörden zu verständigen- und vielleicht auch der Bürgermeister.
Die Aufgabe der Tierschützer ist in der Tat sich um die Tiere zu kümmern. Das heißt ja nicht, dass unser Mitgefühl nicht auch den Menschen gilt- ganz im Gegenteil.
Astrid Weber
216
Astrid Weber aus Buseck schrieb am 24.05.2009 um 14:20 Uhr
Natürlich können wir etwas tun!!!
Wir sind ebenso wie die Nachbarn der beiden Frauen Nachbarn. Wir sind Freunde und Verwandte.
Wenn wir uns eben anders als die meisten Menschen verhalten und die Augen öffnen statt verschließen, dann können wir zumindest den Menschen in unserer Umgebung helfen, wenn sie Hilfe benötigen.
Maßlos enttäuscht war ich vor allem, als mir meine Kollegen vom Tierheim erzählten, dass sich wärend des Einsatzes die Nachbarn vor der Tür versammelten. Sensationsgier war wohl geweckt. Aber anstatt sich einfach nach dem Wohl der Menschen zu erkundigen, wurden die beiden Frauen nur verhöhnt. Und vor allem wusste scheinbar jeder schon über die Zustände bescheid. Aber frei nach dem Motto:
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 24.05.2009 um 14:26 Uhr
Wir können nur daraus lernen, drüber reden, aufmerksam machen und selbst die Leute ansprechen, die vielleicht Hilfe brauchen. Und dann dran bleiben.
Ilona Kreiling
2.190
Ilona Kreiling aus Heuchelheim schrieb am 24.05.2009 um 16:03 Uhr
Bei dem ganzen Medienrummel, der in und um dieses Haus in Stangenrod herrschte, frage ich mich, ob wirklich alle Katzen in dem Haus gefunden wurden. Denn bereits am Freitag Abend bekam ich einen Anruf aus Stangenrod, dass noch Katzen an den Fenstern des Hauses gesehen wurden. Die Anruferin hatte leider im Tierheim niemanden erreicht. Ich gab ihr den Rat, es weiter zu versuchen, damit die verbliebenen Katzen auch noch geholt werden. Ich weiß von ähnlichen Einsätzen, wie gut sich Katzen verstecken können, besonders wenn sie scheu sind und ein derartiger 'Rummel' gemacht wird. Wir haben dann zur Sicherheit nachts Lebendfallen mit Futter aufgestellt, in der Regel mit Erfolg. Erst wenn wir sicher waren, dass wirklich keine Katze mehr in der Wohnung bzw. im Haus war, haben wir die Aktion beendet.
Heute wurde ich wieder angerufen, dass der Hausbesitzer gestern mit der Räumung des Hauses begonnen hat, und dass man heute morgen noch Katzen um das Haus huschen sah. Es scheint mir sinnvoll vor Ort noch einmal nachzusehen, sonst gibt es in ein paar Monaten das nächste Katzenelend.
Angela Achenbach-Heinzerling
1.956
Angela Achenbach-Heinzerling aus Gießen schrieb am 24.05.2009 um 18:28 Uhr
Die Mitarbeiter des Tierheims Gießen sind sehr erfahren in solchen Dingen und alle Zweifler können sicher sein: es wurde für jeden möglichen Fall vorgesorgt!
Karsten Brunda
323
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 24.05.2009 um 22:07 Uhr
"Vielen Dank für die Info Frau Kreiling , wir kümmern uns um die restlichen Katzen" hätte doch auch gereicht oder?
Tanja Kremser
215
Tanja Kremser aus Laubach schrieb am 26.05.2009 um 06:48 Uhr
Ich habe mal ein einem hochhaus gewohnt wo 96 parteien gelebt haben. dort hat niemand mitbekommen, das dort ein mann drei monate tot im fernsehsessel gelegen hat.
Ich arbeite in nem ambulanten pflegedienst.... wenn uns solche dinge auffallen würden, schalten wir die zuständigen behörden ein.
Jetzt sind die zwei damen ja gut aufgehoben und werden medizinisch versorgt, was wohl allerhöchste eisenbahn war.
ich liebe tiere und bin froh, das die katzen geretten wurden, aber das wohl der zwei damen liegt mir mehr am herzen....
Iris Kumpf
433
Iris Kumpf aus Linden schrieb am 26.05.2009 um 15:12 Uhr
Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, Menschen in Not zu helfen. Manchmal benötigt es Durchhaltevermögen und vielleicht auch ein Portion Mut, sich einzuschalten, wenn solche Zustände bekannt werden. Anlaufstellen gibt es zu Genüge, leider, das zeigt die Erfahrung, braucht es oft mehrere Anläufe, bis Maßnahmen eingeleitet werden.
Gut, dass die beiden Frauen nun medizinische und "menschliche" Versorgung erfahren können. Ob die Katzenfangaktion sinnvoll durchgeführt wurde, bleibt in Frage gestellt. Die Tiere, die anscheinend keinen anderen Menschenkontakt kannten,teilweise verdunkelt leben mussten, werden konfrontiert mit weiß vermummten Gestalten, Medienrummel, Scheinwerferlicht.....da bleibt Panik unter den Katzen nicht aus. Was für ein Streß für alle Beteiligten. Solche Aktionen müssen behutsam und gut durchorganisiert ablaufen und vor allem müssen alle Fluchtwege für die Tiere geschlossen sein, um zu verhindern, wie es jetzt der Fall zu sein scheint, dass geflohene, kranke und völlig verstörte Tiere, die wahrscheinlich noch nie Freigang hatten, nachträglich eingefangen werden müssen. Ich wünsche den Tieren, dass sie bald in Sicherheit sind, sich erholen und zur Ruhe kommen können. Iris Kumpf
Christiane Westerburg
8
Christiane Westerburg aus Linden schrieb am 27.05.2009 um 00:01 Uhr
Frau Weber, Frau Kreiling und Frau Kumpf haben das Wesentliche bezüglich des Einsatzes und des Umgangs mit Mensch und Tier bereits thematisiert. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man Tiere, die der Schilderung von Frau Achenbach-Heinzerling zufolge "trächtig, krank, abgemagert, verkommen, unvorstellbar verdreckt, panisch, schwach, sterbend" sind, dem beschriebenen, vermeidbaren Stress aussetzt und darüber hinaus sogar im Tierheim die verängstigten Katzen nochmals präsentiert, vor Kameras hält und filmen lässt.
Was bleibt ist die Hoffnung, dass bei zukünftigen, ähnlichen Einsätzen die Lebewesen und deren Wohlergehen Priorität im Zusammenhang mit dem sicherlich notwendigen Interesse an Publicity haben werden.
Tanja Kremser
215
Tanja Kremser aus Laubach schrieb am 27.05.2009 um 07:00 Uhr
Was ich so schlimm an der ganzen geschichte finde, ist die Tatsache, das es immer weniger Menschen gibt mit Zivilcourage. Den Nachbarn MUSS das aufgefallen sein. Wiso zur Hölle kann keiner den Telefonhörer in die Hand nehmen und jemanden informieren.
Polizei, Gesundheitsamt, Tierschutzverein... etc.
Hinterher ist das Gerede gross, wie schrecklich das alles war!
Also ich habe schon einige Dinge zur Anzeige gebracht!!! Und wenn es anonym war!
Den Leuten, die das wussten und nichts getan haben, den wünsche ich schlaflose Nächte!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Angela Achenbach-Heinzerling

von:  Angela Achenbach-Heinzerling

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