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Unverpacktes neu entdeckt

Gießen | In welchen Laden in Gießen geht man bepackt mit Kerzenresten, Korken und leeren Marmeladengläsern? Zu „Unverpacktes“ in der Johannette-Lein-Gasse. Vor einem halben Jahr haben dort in der „Weinraumwohnung“ Louisa Willner und Jonas Hey ihren Laden eröffnet, in dem Einkaufen ohne Plastikverpackung möglich ist. Nun zieht der Weinverkauf in einen anderen Raum, so dass das Angebot erweitert werden kann. Erfreulich ist, dass das Konzept, beim Einkaufen auf Plastik und Verpackungsmüll zu verzichten, in Gießen von vielen so gut angenommen wird. Zunächst hatte man in der Universitätsstadt mit einer jungen Kundschaft gerechnet, aber auch die Generation der Eltern und Großeltern nimmt das Angebot gerne an, so dass jetzt das Sortiment erweitert werden kann. Es soll vor allem mehr Obst und Gemüse angeboten werden, das wenn möglich aus der Region stammt, so wie zum Beispiel auch die Eier und der Honig. Darüber hinaus wird es mehr Platz für den Bereich Hygiene und Reinigungsmittel geben. Weiter beibehalten werden soll die Sitzecke, die mit einer neuen Kaffeemaschine zum Verweilen einlädt. Eine Besonderheit im „Unverpacktes“ ist die Wunschliste: Kunden können dort ihre Wünsche eintragen und sie werden wenn möglich berücksichtigt, wenn sich eine Mehrheit dafür ausspricht. Wünsche können darüber hinaus auch per Mail mitgeteilt werden. Auch auf diese Weise wird das Sortiment ständig erweitert. So freuen sich alle Mitwirkenden darüber, dass durch den Auszug der „Weinraumwohnung“ nun genug Platz dafür entstehen kann.
Die (Wieder-)Eröffnung ist für Samstag, 1. Juni, geplant. Aus den Kerzenresten werden übrigens neue Kerzen hergestellt, die im Laden erworben werden können. Eine schöne Art des Recyclings.

 
 
 
 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.547
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 23.05.2019 um 08:34 Uhr
Kerzenreste - + Korkensammelstelle - vorbildlich, denn jede noch so kleine Struktur des Recycling hilft gegen den Konsumwahn und die Wegwerfmentalität.

Natürlich muss sich parrallel dazu auf der politischen Ebene auch etwas Grundlegendes ändern.
Nicole Freeman
10.158
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 23.05.2019 um 13:35 Uhr
es ist einfach die notwendige alternative! Wir Müllen uns schon viel zu viel ein. Plastikverpackungen müssen nicht sein! Es gilt die biologisch wirklich in kurzer Zeit abbaubaren Verpackungen zu nutzen oder eben erst gar keine Verpackung zu kaufen. Wie wichtig das ist müssen manche Politiker erst noch verstehen.
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von:  Thekla Schulz-Nigmann

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Interessensgebiet: Gießen
Thekla Schulz-Nigmann
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