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Weltmeisterschaft Frauenfußball in Frankreich und kaum einer weiß es

Gießen | Noch immer wird der Frauenfußball als unwichtige Sportart angesehen, den Ball treten, das ist nur was für echte Kerle. Am 8. Juni werden unsere Frauen gegen China in Frankreich spielen. Warum wird nicht groß berichtet angekündigt wie bei den Männern ? Sind die Leistungen der Frauen es nicht wert in Sonderheften mit Stickern und sonstigen Extras zu erscheinen, wird für den Herrenfußball in Funk und Fernsehen vieles abgeändert. Verstecken müssen sich die Frauen nicht, haben sie doch von zwölf Europameisterschaften acht gewonnen, waren auch zweimaliger Weltmeister.

Das Video, der TV-Spot der Spielerinnen gut und treffend ausgedrückt. „ Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze“. Frech, witzig, es trifft den Nagel auf den Kopf.
Haben Frauen auch außerhalb des Fußballplatzes oft genug bewiesen, dass sie sich hinter den Männern nicht verstecken müssen, sind sie im täglichen Leben den Herren nicht selten überlegen. Das Talent Haushalt, Kinder und Berufstätigkeit zu organisieren, ist bei den wenigsten Männern vorhanden, um nur ein Beispiel zu nennen.

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Kommentare zum Beitrag

Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 14:27 Uhr
Grundsätzlich haben Sie mit allem was Sie schreiben Recht Frau Stapf. Ich selbst habe sogar schon öfters aus Spaß in Frauen/mädchen Mannschaften im Tor gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht. Ich spiele selbst seit knapp 50 Jahren Fußball und das mit Begeisterung. Ich habe mir mal ein paar Damen Spiele in der Vergangeheit angesehen und bin zu dem Entschluß gekommen, wenn parallel ein Jugendspiel stattfindet dieses anzusehen oder einfach etwas anderes in dieser Zeit zu machen. Frauenfußball finde ich persönlich langweilig. Mann weiß schon Minuten vorher was passiert, welcher Pass geschlagen wird und wer wo hinläuft. Seit Jahren wird sich bemüht den Frauenfußball als kämpferisch und gleich dem Herenfußball zu verkaufen, die Zuscherzahlen und das Interesse deckt ganz einfach die Wahrheit auf. Da nützen auch die ganzen Titel nichts. Der Kreispokal Herren ist mehr wehrt als der Deutsche Meistertitel im Frauenfußball. Auch wenn es Ungerecht klingen mag Frauenfußball wird immer eine Randsportart bleiben. Da helfen auch Pferderschwänze nicht. Mit unserer Rumpeltruppe aus der A-Klasse haben wir den Frauenfußball Bundesligisten Frankfurt vor ein paar Jahren mit 4 zu 1 nach Hause geschickt.....das spricht von der Qualität her alles aus. es ist leider so, da hilft die beste Werbung nichts. Als Sportler wünsche ich trotzdem viel Erfolg den Frauen bei der WM. Zumindest in der Zeitung oder im Internt werde ich es verfolgen.
Michael Beltz
7.458
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 16:55 Uhr
Beim letzten Pokalendspiel der Frauen, das Wolfsburge gewonnen hat, ist mir wieder einmal aufgefallen: die Frauen rotzen nicht so Unentwegs auf den Rasen wie die Männer.
Christian Momberger
11.183
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 17:07 Uhr
Mag sein, dass Sie recht haben Herr Büttel, wo ich nicht glaube, dass es wirklich so extrem ist. Aber dennoch würde ich mir wünschen, dass die Frauen-WM und die Länderspiele der Frauen deutlich mehr Aufmerksamkeit und Uhrzeittechnisch bessere Anstosszeiten bekommen würden. Von daher bin ich da bei Frau Stapf.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 18:13 Uhr
Was meinen Sie mit nicht so extrem Herr Momberger?
Christian Momberger
11.183
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 18:31 Uhr
Das die Unterschiede zwischen Männer und Frauen tatsächlich so krass sind, wie sie es schildern. Das bei den Frauen wirklich alles berechenbar sein soll und bei den Männern nicht.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 18:52 Uhr
Im Jugendbereich sucht sich die Mädchen Nationalmannschaft einen Gegner aus der Jugend Hessenliga und dann noch zwei Jahrgänge darunter. Ich selbst durfte zweimal gegen Frauenbundesliga Verteter spielen. Man kann es einfach nicht vergleichen.
Christine Stapf
7.238
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 19:25 Uhr
Ja Michael das ist so eine ekehafte Unart. Aber das macht ja den starken Mann beim Fußball aus, inklusive das in den Schritt fassen und am Hintern kratzen. Es war für die Medien und Fußballer auch ok als Joachim Löw mit der Hand in der Hose fummelte und dann noch den Duft überprüfte.

http://www.youtube.com/watch?v=5YRjXWDGQME

Ja, die Frauen haben es nicht drauf, alles berechenbar und deshalb werden sie auch nie Millionen auf ihrem Konto haben (bei den Männern hat es auch nicht jeder verdient) und kein Haus in den USA, denn sie sind das Geld nicht wert. Die Fußballweltmeisterschaft der Frauen ist ein Kaffeekränzchen, es hat nichts mit dem guten Fußball der Männer gemein - Ironie Ende -

Danke Christian Momberger für die Kommentare.

Die Paralympische Spiele sind auch kaum in den Medien täglich zu sehen im Gegensatz zu den Olympischen Spielen.

Der Frauenfußball sowie der Behindertensport wird in unserer Gesellschaft abqualifiziert, taugt nichts obwohl die Sesselsportler im Wohnzimmer nicht wissen was sportliche Betätigung ist.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 20:04 Uhr
Da haben Sie natürlich Recht Frau Stapf. Die Sesselsportler sind die schlimmsten.
Ich finde es auch Schade das diese Sportarten nicht genauso angeboten werden wie andere Sportarten es wird aber tatsächlich daran liegen, dass die Interessen der Fans völlig unterschiedlich sind. Beim unwichtigsten Länderspiel der Herren sind den Kneipen eben voll. Die Männer spielen teilweise sehr schlechten Fußball wie bei der letzten WM und die Frauen werden Weltmeister über was wird mehr gesprochen ? Ich bewundere die Leistung unserer Frauen im Kräftemessen gegen ihres Gleichen. Ich schreibe es nochmal man kann beides, Männerfußball und Frauenfußball einfach nicht vergleichen. Daher muss man es den Menschen überlassen was sie sehen wollen, das hat nichts damit zu tun dies abzuqualifizieren. Meine Frau geht hier im Kreis auch nur zu Spielen der Gruppenliga oder höher und meidet die Spiele der eigenen Mannschaft, da ihr diese Art Fußball eben nicht gefällt. Auch im Herrenfußball werden Unterschiede gemacht. Haben Sie schon mal versucht für eine Frauenmannschaft Sponsoren zu finden, da werden Sie ganz schnell den Unterschied merken. Fragen Sie mal die Frauen von Hessen Wetzlar die sehr erfolgreich bis in der 2 Bundesliga spielen wer es einfacher hat., Die HSG Wetzlar, Eintracht Wetzlar oder die Frauen an Gelder heranzukommen. Die Gesellschaft legt den Preis fest.
Während einer Herren EM oder WM gibt es seit Jahrzehnten bei uns im kleinen Ort eine EM/WM Studio bei Deutschen Spielen kommen da mal gut an die hundert Frauen und Männer zusätzlich wird noch in den Kneipen und in anderen Haushalten geguckt. Zur Bundesliga oder den Europaligen wird sich verabredet und mit vielen Fans gemeinsam geschaut.....warum ist das so? Weil man den Frauenfußball abqualifizieren will.....das macht doch keiner aus Bewusstsein sondern aus freier Entscheidung am Spaß an der Freude seines Sports. Das Verhältnis Frauen und Männer ist dabei ziemlich gleich. Es betrifft doch ganz viele Sportarten. Leichtathletik Wintersport, Reiten usw. wenn da unsere Nationalen Sportler nicht bei der Bundeswehr oder Polizei usw. angestellt wären müssten sie verhungern oder könnten keinen Sport mehr machen. Es ist eben mit allem hier regelt auch die Nachfrage den Geldfluß.
Ich denke mit meinem Kommentar war mir durchaus bewusst das die nicht auf Gegenliebe stößt, ich hatte aber mal die Muse aus Sicht eines Fußballer und Vereinsverantwortlicher der auch Mädchen betreut hat meine persönliche Meinung und meine Sicht der Dinge dazu zu schreiben.
Ich drücke den Frauen und grundsätzlich immer allen Sportler die Daumen und bewundere jeden für seinen Leistung auch die Verlierer. Als Sportsmann ist man so erzogen. Ich suche mir aber aus was ich mir anschaue und was nicht. Ich habe auch noch keine Spiel der Eishockey WM gesehen obwohl ich diesen Sport respektiere. Ich freue mich auch wenn Deutschland weit kommt. Ansehen vielleicht Finalspiele ich denke aber eher nicht. So ist das halt.
Peter Baier
10.263
Peter Baier aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 21:31 Uhr
Ich habe kein Problem Frauenfußball anzusehen.
Sollte ich durch Zufall im TV beim umschalten auf ein Frauenfußballspiel stoßen, schaue ich gerne zu. Die Qualität zwischen Frauen und den Männern ist nicht so groß wie es Herr Büttel darstellt, außer die bezahlung.
Ich freue mich auf Frankreich und wünsche den Damen alles gute.
Christine Stapf
7.238
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 21:45 Uhr
Hallo Herr Baier ich freue mich das Sie wieder da sind :-)

Ihr Kommentar gefällt mir !
Christine Stapf
7.238
Christine Stapf aus Gießen schrieb am 18.05.2019 um 21:52 Uhr
Sorry Herr Büttel, wollte Ihnen für Ihren Kommentar auch danken. Natürlich hat jeder eine andere Wahrnehmung und das ist auch gut so.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 21:54 Uhr
Haben Sie schon gegen Frauen Fußball gespielt Herr Baier und auch trainiert oder wie kommen Sie zu Ihrer Einschätzung. Der Frauenmeister könnte vielleicht in der Regionalliga spielen. In der ersten und zweiten Liga gar nicht. Es gab bisher zwei Spielerinnen die im Frauenfußball überragend waren und es im.Männerfußball auf Profiebene versucht haben
Das Ergebnis ist bekannt. Das ist aber doch auch nicht schlimm. Der Leistungsunterschied ist riesig.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 22:00 Uhr
Haben Sie schon gegen Frauen Fußball gespielt Herr Baier und auch trainiert oder wie kommen Sie zu Ihrer Einschätzung. Der Frauenmeister könnte vielleicht in der Regionalliga spielen. In der ersten und zweiten Liga gar nicht. Es gab bisher zwei Spielerinnen die im Frauenfußball überragend waren und es im.Männerfußball auf Profiebene versucht haben
Das Ergebnis ist bekannt. Das ist aber doch auch nicht schlimm. Der Leistungsunterschied ist riesig.
Schon körperlich kann man es einfach nicht vergleichen. Deshalb sond Diskussionen zu diesem Thema auch nicht zielführend die einen sehen es Emotional die anderen eben Sachlich/Fachlich.
Das ich den Frauen die Daumen drücke und zu ihnen halte erwähnte ich schon.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 18.05.2019 um 22:33 Uhr
https://www.welt.de/sport/article155716116/Australiens-Fussballfrauen-verlieren-gegen-U-15-Jungs.html
Herr Baier hier ein sehr gutes Beispiel füt den Unterschied....den man eigentlich weder vergleichen kann noch sollte. Dss Ergebnis deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.05.2019 um 09:22 Uhr
Ja der Spot ist sehr gut auf den bezog ich mich ja schon in meinem ersten Kommentar als ich schrieb da helfen auch Pferdeschwänze nicht. Inhaltlich spricht der Spot sehr gut die Situation an. Es wird noch ein langer Weg für den Frauenfußball. Die Verbände aber auch die Zuschauerzahlen werden ja besser.
So lange wie im Beispiel von Australien eine U 15 Jugendmannschaft den Weltranglisten 5 der Frauennationalmannschaften mit 7 zu 0 vom Platz schießt wird es noch dauern. Der Unterschied ist zu groß. Laut einem Kölner Sportwissenschaftler ist die Deutsche Frauennationalmahnschaft etwa auf dem Stand eines U16 Jungenbundesligisten. Das deckt sich auch mit meinem Erfahrungen.
Martina Lennartz
5.892
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 20.05.2019 um 22:01 Uhr
Ich denke auch, dass Frauenfußball in Deutschland zwar akzeptiert, aber nach wie vor nicht ernst genommen wird.
Diesen Artikel finde ich auch sehr interessant:

http://www.bento.de/sport/frauenfussball-frauen-werden-nicht-ernstgenommen-maenner-schon-warum-a-00000000-0003-0001-0000-000002357342
Karl-Ludwig Büttel
3.709
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 21.05.2019 um 08:04 Uhr
Danke Frau Lennartz , dieser Artikel beschreibt es sehr gut. Wir brauchen ja nur in die Nachbarschaft zu gehen nach Wetzlar. Dort mussten die sehr erfolgreichen Frauen sich vom Verein trennen damit sie nicht unter dem Männerfußball leiden mussten. Es wird noch wie ich auch schon geschrieben haben ein langer schwieriger Weg.....ob er jemals zum Ziel führt ich weiß es nicht. Der Vorsprung des Männerfußball erscheint einfach zu Groß.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Christine Stapf

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