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Anhaltender Applaus für Sopranistin Marion Clausen und Kirchenmusiker Peter Groß für die einfühlsame Wiedergabe von Paul Hindemiths "Marienleben"

Sopranistin Marion Clausen und Kirchenmusiker Peter Groß musizieren in der Georgskapelle St. Thomas Morus
Sopranistin Marion Clausen und Kirchenmusiker Peter Groß musizieren in der Georgskapelle St. Thomas Morus
Gießen | Der Name war Programm. Hochkultur wurde geboten am Sonntagnachmittag in der St.-Thomas-Morus-Kirche. Dass dies keine Massen anziehen würde, war von Anfang an klar. Dafür erfreuten Sopranistin Marion Clausen und Kirchenmusiker Peter Groß aus Stadtallendorf das kleine aber hoch aufmerksame und dankbare Publikum mit ihrer Wiedergabe von Paul Hindemiths Liederzyklus über „Das Marienleben“ von Rainer Maria Rilke. Hohe Aufmerksamkeit war erforderlich bei der circa 70minütigen Komposition. Die Texte des österreichischen Lyrikers Rainer Maria Rilke hatten es in sich und zeugten von einer hohen Metaphorik. Marion Clausen interpretierte mit viel Empathie und kräftigen Timbre. Der Komponist gibt als Handlungsanweisung für die Wiedergabe des Stücks einen dramaturgischen Spannungsbogen vor. Diesen erfüllte Clausen meisterhaft. Peter Groß begleitete die rhythmisch anspruchsvollen Passagen auf dem Klavier sicher und einfühlsam.
Die Entscheidung, das Konzert dieses mal nicht in der Kirche stattfinden zu lassen, sondern stattdessen in die darunterliegende Georgskapelle zu verlegen, erwies sich als goldrichtig. Der kleine, stimmungsvoll ausgeleuchtete Raum ermöglichte ein umso intensiveres Erleben dieser Musik, die unter die Haut ging. Das Publikum bedankte sich mit anhaltenden Beifall.

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