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Aberglauben

Gießen | "Stell dir vor", erzählte Michael," meine Frau glaubt ganz fest, dass es in unserem Haus ein Gespenst gibt."
"Wirklich wahr? Marta, hast du ein Gespenst gesehen?"
"Gesehen nicht. Aber in einer Ecke von unserem Wohnzimmer
habe ich immer ein so gruseliges Gefühl, und als ich das unserem Vermieter erzählt habe, hat er gesagt, genau dort hat bis zu ihrem Tod immer seine Mutter gesessen."
"Und jetzt stellst du dir vor, wie sie dort sitzt?", fragte Gerd.
"Ich stelle mir das nicht vor, ich sehe sie, jedes Mal, wenn ich
dort vorbei gehe!"
"Gruselig", meinte ich. "Müsst ihr jetzt umziehen?"
"Aber wieso denn? Ich kann mit Gespenstern gut umgehen. Ich rede mit ihr, und irgendwann kriege ich sie dazu, freiwillig weg zu gehen."
Meine Freundin Marta ist Indianerin, sie glaubt ganz fest an Gespenster, und auch noch an andere Dinge, wie daran, dass alles eine Seele hat, auch die Steine.
Ich versuche auch nicht, ihr diese Dinge auszureden, die für sie eine unwiderlegbare Wahrheit sind.
Ist dieser Glaube denn wirklich verrückt, wenn man bedenkt, was andere Leute so glauben?
Marta hatte uns inspiriert, und so fingen wir an diesem Abend an, uns über Aberglauben zu unterhalten.
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"Manche Leute glauben an Hölle und Teufel, warum soll es dann keine Gespenster geben?", sagte Gerd, während er jedem von uns noch etwas von dem kräftigen Rotwein einschenkte.
"Aberglauben gibt es in vielerlei Arten. Wir in der DDR haben daran geglaubt, dass der Kommunismus am Ende das Paradies für alle Menschen schaffen würde. Ein übler Aberglaube, finde ich!"
"Alle haben das wohl nicht geglaubt, du zum Beispiel nicht! Und im Grunde halte ich es auch für gefährlich, wie viele Menschen heute an ein fortwährendes Wachstum und an die neoliberalen Wirtschaftstheorien glauben. Und an unseren Finanzminister mit seiner schwarzen Null!"
Marta hatte ihren Wein wohl etwas zu schnell getrunken, sie sagte nichts mehr und schaute nur träumerisch vor sich hin. Oder vielleicht sah oder hörte sie etwas ganz Besonderes.
Ich trank noch einen großen Schluck, der mich animierte, eine Geschichte vom Aberglauben zu erzählen, die ich selbst erlebt habe. Ich bin nämlich in einem katholischen Dorf aufgewachsen, wo die Leute alles glaubten, was der Pfarrer sagte.
"Also", erklärte ich.
"Ich erzähle euch jetzt was aus meiner Jugendzeit!"

"Ja, erzähl!", riefen alle, und ich begann.
"Immer, wenn ich unsere Kirche betrat, sah ich als erstes den Opferstock. Das war eine an der Wand fest geschraubte Sammelbüchse, und darüber hing ein ganz unglaubliches Bild.
Es stellte Menschen dar, die bis zu den Hüften im Feuer standen, und darunter stand: Für die armen Seelen!
Man sollte Geld in die Büchse werfen, dann würde der Pfarrer eine Messe für diese arme Seelen lesen, damit sie aus dem Fegefeuer erlöst würden.
Dieses Bild brachte mich schon bald dazu, die Religion für Aberglauben zu halten."
"Und dass ihr im Religionsunterricht immer anhören musstet, die Juden hätten Jesus ermordet!", warf Gerd ein.
"Ja, die Juden als Gottesmörder!
Aber meine Mutter glaubte das alles, obwohl der Rest der Familie sie deswegen verspottete.
Ich wollte schon bald nicht mehr zur Kirche gehen, und schon gar nicht zur Beichte oder zur Kommunion.
Meine Mutter aber glaubte wie die Leute im Dorf, wenn man nicht mindestens ein Mal im Jahr, zu Ostern, zur Beichte und zur Kommunion ginge, würde man mit Sicherheit im Höllenfeuer landen.
Und so zwang sie mich eines Tages in den Osterferien, mit ihr in die Kirche zu gehen, um zu beichten.
Ich sehe sie noch vor mir, wie sie mich an der Hand zur Kirche zerrte, und wie sie sich vor dem Beichtstuhl in eine Kirchenbank setzte, damit ich mich ja nicht davon stehlen konnte.
Ich ging also in den Beichtstuhl hinein, sobald er frei wurde
Michael lachte:" Und, hast du deine ganzen Sünden erzählt?"
"Blödmann! Gar keine Sünde habe ich erzählt. Ich habe zum Pfarrer gesagt: Meine Mutter hat mich gezwungen, hierher zu kommen. Jetzt sitzt sie draußen vor dem Beichtstuhl. Ich habe aber überhaupt nichts zu beichten, denn ich glaube nicht an Gott."
"Und, was hat der Pfarrer gesagt?", wollte Gerd wissen.
"Er hat gesagt, du musst vom Teufel besessen sein. Sprich mir das Glaubensbekenntnis nach, damit wir ihn vertreiben.
Und begann, mir das Glaubensbekenntnis vorzusprechen. Sprich mir nach, forderte er mich immer wieder auf, und ich antwortete immer wieder: Ich kann das nicht nachsprechen, weil ich es nicht glaube! Immer heftiger und drängender redete er auf mich ein, und schließlich sprang er auf und stürzte aus dem Beichtstuhl, laut schreiend: Der Teufel, der Teufel! Auf seinem Weg in Richtung zum Altar stolperte er, etwas fiel klirrend zu Boden, er bückte sich, um es aufzuheben, dann erreichte er den Altar und verschwand durch die Türe zur Sakristei."
Nachdem ich zu sprechen aufgehört hatte, waren die anderen einen Moment sehr still.
Dann fragte Stefan:" Was hat denn deine Mutter dazu gesagt?"
"Sie hat gefragt: Was hast du denn gebeichtet? Und ich habe geantwortet: Gar nichts, ich habe ihm gesagt, dass ich nicht an Gott glaube. Darauf meinte sie nur: Zur Kommunion musst du trotzdem gehen. Was sollen denn sonst die Leute denken!"
Am nächsten Tag, Ostersonntag, musste ich also mit ihr in die Kirche gehen.
Am Ostersonntag gibt es ein Hochamt, das ist eine festliche Messe, die besonders lang dauert. Als ich den alten Pfarrer beobachtete, der sich so langsam und mühevoll bewegte und sich beim Sprechen immer wieder verhaspelte, tat er mir leid.
Während der Predigt, die wie immer ohne Konzept durch das Leben von Jesus mäanderte, war seine Sprache so verwaschen, dass ich schon befürchtete ,er habe einen Schlaganfall erlitten, meinetwegen, weil ich ihn so erschreckt hatte.
Ich fühlte mich beinahe schuldig.
Hätte ich ihm nicht einfach irgend etwas aus dem Beichtspiegel
erzählen sollen?"
"Es ging dir um den Machtkampf mit deiner Mutter. Konnte er denn etwas dafür?"
"Sicher, denn er war ja auch der Beichtvater meiner Mutter und erzählte ihr immer, wenn sie nicht dafür sorge, dass ihre Familie
die religiösen Pflichten erfüllte, würde sie mit ihnen zusammen in die Hölle kommen."
"So was hat er wirklich gesagt? Dann hast du Recht gehabt!", rief Michael, und Marta nickte heftig.
"Als ich dann zur Kommunion ging und vor dem Altargitter kniete, hatte ich Angst, er würde mich erkennen und mich als vom Teufel Besessene davon jagen.
Aber als ich wie alle anderen den Mund auf sperrte und die Zunge heraus streckte, legte er mir wie ihnen die Hostie darauf.
Kaum hatte ich die klebrige Scheibe im Mund, begann ich sie zu zerbeißen. Das unterschied mich von den anderen, die nicht gewagt hätten, den Leib Christi zu zerbeißen, denn das war eine Todsünde, ebenso, wie vor der Kommunion zu essen oder zu trinken, auch wenn man beim Zähneputzen nur einen Tropfen Wasser verschluckte.
Es gab so viele Todsünden, daran erinnerte uns der Pfarrer immer im Religionsunterricht, und wenn man im Zustand der Todsünde starb, was auch einem Kind jederzeit passieren konnte-- ab in die Hölle!
Trotzdem tat es mir jetzt leid, dass ich ihn so erschreckt hatte, denn wegen seiner undeutlichen Sprache dachte ich wirklich, er hätte einen Schlaganfall gehabt."
"Und", fragte Marta,"hat er einen gehabt?"
"Am Nachmittag waren wir bei meiner Großmutter zum Kaffee eingeladen. Mein Onkel, der Organist der Kirche, war mit seiner Familie auch da.
"Stellt euch vor", erzählte er lachend. "Gestern Abend ist auf einmal der Pfarrer bei mir aufgetaucht. Er war ganz verzweifelt, denn sein Gebiss war ihm runter gefallen und zerbrochen.
Er konnte kaum sprechen. Ich muss doch morgen Predigen, hat er genuschelt.
Ich hab das Gebiss mit einer Pinzette in ein Glas Schnaps getaucht und dann mit Schnellkleber zusammen geklebt.
Ist euch nicht aufgefallen, dass er heute besonders schlecht gesprochen hat?"
"Besonders schlecht schon, aber leider nicht kürzer als sonst" rief ich, und wir lachten alle, außer meiner Mutter."

"Aber wie kann das denn sein?", fragte Michael. "Das klingt ja wie aus dem Mittelalter. So alt bist du doch nicht!"
"Das Mittelalter dauert vielleicht länger, als wir alle denken. Und irgendwo wird es immer wieder zum Leben erweckt!", erwiderte ich.
Dann schwiegen wir eine ganze Weile, bevor wir zu einem harmloseren Gesprächsthema übergingen.

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 15:53 Uhr
... "Und dass ihr im Religionsunterricht immer anhören musstet, die Juden hätten Jesus ermordet!", warf Gerd ein.
"Ja, die Juden als Gottesmörder!"
Waren sie es nicht?
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 17:47 Uhr
Herr Herold, ich weiß nicht , wie ich Ihren Kommentar einordnen soll.
Handelt es sich um eine Provokation, oder haben Sie sich von der Gehirnwäsche des Religionsunterrichts, der fast alle Angehörigen unserer Generation ausgeliefert waren, noch immer nicht frei gemacht?
Zu Ihrer Information:
Auch die heutige Religionswissenschaft ist inzwischen von der Idee einer jüdischen Kollektivschuld am Tod von Jesus ab gerückt. Judäa stand unter römischer Verwaltung, und nur die Römer hatten das Recht, Todesurteile zu erlassen und durchzuführen.
Bei der Erfindung der jüdischen Schuld am Gottesmord spielten Konkurrenz- und Machtmotive eine große Rolle.
Mit der Zeit konnte sich leider diese Idee so verfestigen, dass sie zum Ausgangspunkt und zur Rechtfertigung jahrhundertelanger Verfolgungen von jüdischen Menschen wurde.
Ich frage mich, was hätte der in den heiligen Schriften geschilderte Jesus,
der gefordert haben soll, seinen Feinden zu vergeben, zu so einem Verhalten
gesagt?
Und wer sollen in diesem Zusammenhang überhaupt" die Juden" gewesen sein?
Vom historischen Jesus wissen wir fast nichts, aber wir wissen, dass es
damals eine Vielzahl unterschiedlicher religiöser und politischer Strömungen gab.
Es gab auch eine große Zahl wandernder und predigender Rabbiner.
Einer davon ist wohl auch Jesus gewesen, und wenn man den Evangelien glaubt, hatte er eine große Anzahl von Anhängern und Unterstützern.
Auch die waren Juden!
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 18:50 Uhr
Ich habe mal gehört er sei Aramäer gewesen???Das mit der Schuld der Juden ist so habe ich mich schlau gemacht? Irgendwann vor hunderten von Jahren entstanden. Wirtschaftliche Interessen. Man brauchte einen Prügelknaben. Ist erst mal so was entstanden ist es ein Selbstläufer.
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 19:02 Uhr
Aramäisch war jedenfalls zur Zeit von Jesus die von der Bevölkerung gesprochene Sprache, und auch Jesus hat wahrscheinlich aramäisch gesprochen.
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 19:05 Uhr
Zumindest ist die Passion Christi von Mel Gibson in der Sprache produziert
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 19:28 Uhr
Trotzdem hat Mel Gibsons sehr emotionale Darstellung mit den wirklichen historischen Zusammenhängen wohl wenig zu tun, ebenso wenig wie die Evangelien.
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.04.2019 um 19:31 Uhr
Die Reaktion der Juden war entsprechend
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 11:41 Uhr
Wer sind " die Juden?"
Dass sich jüdische Verbände ablehnend gegenüber einem solchen Film, geäußert haben, der so auf krasse Weise überlieferte Vorurteile aufleben lässt, darf einen nicht wundern.
Organisierte Christen haben gegenüber sehr viel harmloseren Dingen nicht nur mit Protest und Drohungen reagiert, sondern sind sogar vor Gewalt
nicht zurück geschreckt!
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 11:48 Uhr
Wer sind "die Juden"?
Dass sich jüdische Verbände ablehnend geäußert haben gegenüber einem Film, der in so krasser Weise überlieferte Vorurteile bedient, darf einen nicht wundern!
Christliche Gruppierungen haben schon bei weit harmloseren Dingen nicht nur protestiert, sondern sind vielfach auch nicht vor Gewalt zurück geschreckt!
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 13:55 Uhr
"Ge/Betroffene Hunde bellen
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 16:23 Uhr
Es fällt mir allerdings schwer, zu verstehen, warum sich fromme Christen z.B. durch die Vorstellung , Jesus könne am Kreuz über die Möglichkeit einer Liebesbeziehung zu Maria Magdalena nachgedacht haben, betroffen und beleidigt fühlten.
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 17:25 Uhr
Warum denn? Machen die das alle? Oder nur die Katholiken?
Ich denke mir nichts dabei. Dazu passt doch "Make love not War"
Florian Schmidt
4.694
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 19:32 Uhr
Es wäre vielleicht ganz schön wenn man die Autoren fragen könnte die sich diese Geschichte ausgedacht hjaben.
H. Peter Herold
27.989
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 19:36 Uhr
Was ist ein frommer Christ? Er kennt die Bibel. Geht in die Kirche.
Reicht das schon?
Florian Schmidt
4.694
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 19:48 Uhr
Wenn mehr Christen die Bibel wirklich kennen würden wären es keine mehr. Die meisten sogenannten christen haben doch heute einen Wischi-Waschi Glauben der scih vage an blblischen Motiven orientiert.
Ich bin überzeugt dass die meisten Menschen die Abscheu packen würde wenn sie mal aufmerksam die Bibel lesen würden ohne dass ihnen ein augebildeter Rhetoriker eine entsprechende Deutung dazu liefert.
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 19:55 Uhr
Ich denke mir, auch konservative Protestanten können sehr fanatisch sein!
Was ist ein frommer Christ? Gute Frage! Und was ist fromm?
Diejenigen, die sich die Geschichten des Evangeliums ausgedacht haben, kann man nicht mehr direkt befragen.
Aber wenn man auch andere Quellen, auch die apokryphen Evangelien, mit einbezieht, kann man mindestens besser verstehen, was für einen Hintergrund die biblischen Texte haben, und was die Autoren gemeint und beabsichtigt haben.
Möglich, dass ein solches besseres Verständnis nicht unbedingt zu mehr Frömmigkeit führt!
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 22.04.2019 um 22:37 Uhr
Was die meisten Christen als die Bibel(das Neue Testament) kennen, ist nur ein kleiner Teil der Schriften, die sich mit den Ereignissen um Jesus befassen.
Im Gießener Anzeiger z.B. ist dieses Wochenende ein Buch über die frühen Christen vorgestellt worden, in dem sie "als eine heterogene, experimentelle Bewegung" beschrieben werden.
Was von den vielen Ideen dieser Zeit kanonisch geworden ist, war wohl
vor Allem eine Machtfrage.
Hartmut Leppin
Die frühen Christen
C.H. Beck2018
Christen
Hermann Menger
2.334
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 11.05.2019 um 22:38 Uhr
Vielen Dank, Frau Barthel, dass Sie so persönlich erzählt haben, was Ihnen in Ihrer Kindheit durch die katholische Kirche widerfahren ist. Jetzt kann ich besser verstehen, warum Sie manchmal so ablehnend gegen alles christliche sind.
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 11.05.2019 um 23:29 Uhr
Danke für Ihre Reaktion, Herr Menger.
Ich möchte aber doch darauf hinweisen, dass es auch bei protestantischen Kirchen Aberglauben und Unterdrückung gibt.
Nicole Freeman
10.071
Nicole Freeman aus Heuchelheim schrieb am 12.05.2019 um 07:18 Uhr
richtig! zuviel des guten lässt ein fass auch über laufen.
wenn ich sehe was der tante meinesvaters in einer streng religiösen christlichen gemeinschaft passiert ist könnte iic heute noch kot.... ! ihr leben lang für die gemeinschaft gebetet und gearbeitet und dann im alter abgeschoben, aus der alten gemeinschaft im kloster ,,Versetzt,, . Wohl in der Hoffnng das sie schneller stirbt und nicht mehr so viel kostet.
2.368
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 12.05.2019 um 09:54 Uhr
Menschen, die glauben, im Besitz einer einzigen absoluten Wahrheit zu sein,
fühlen sich oft auch berechtigt, andere Menschen im Interesse dieser Wahrheit zu missachten und ihnen zu schaden.
Man muss nur aufmerksam die Zeitung lesen, um fest zu stellen, dass das im
Grunde für alle Religionen gilt.
Dann braucht es nur noch einen gewissenlosen Despoten und Agitator, eine Partei oder Gesellschaftsschicht, die sich das zunutze macht.
Wir wissen, wozu so eine Konstellation führen kann, wie viele Menschen dadurch zu Opfern gemacht wurden und immer noch gemacht werden!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Gertraud Barthel

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