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PRO BAHN Hessen begrüßt Vorstoß zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz im Fernverkehr – Vorteile auch für den Bahnreisenden in Hessen

Gießen | Der PRO BAHN Landesverband Hessen begrüßt außerordentlich, dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Mehrwertsteuersatz für Fernzugverbindungen von 19% auf 7% senken will.

Die seit Jahrzehnten bestehende Ungerechtigkeit gehört endlich abgeschafft, so der Landesvorsitzende von PRO BAHN Hessen, Thomas Kraft. Dies ist ein offenkundiger Wettbewerbsnachteil gegenüber dem subventionierten Flugzeug und anderen Verkehrsmitteln, so der Fahrgastverband. Seit Jahrzehnten erhebt der Fahrgastverband PRO BAHN diese Forderung und hat diese zu verschiedenen Zeiten an verschiedensten Stellen vorgebracht. Leider wurde dies nicht erhöht, die Bahntickets wurden teurer und teurer, damit auch der Mehrwertsteueranteil von 19%.

Der PRO BAHN Landesverband Hessen bittet den Bundesverkehrsminister, sich des Themas unbedingt anzunehmen. Gerade in Hessen sind auf langen Distanzen Strecken mit Mischverkehr vorhanden, bei denen die Fahrt mit dem ICE oder IC die einzige schnelle Alternative ist oder im Zeitfenster für Berufspendler sehr gut passt. Würden anstatt 19% nur 7% Mehrwertsteuer fällig, könnten die Fernzüge auch von einer stärkeren Auslastung profitieren, weil dann die aktuell erheblich teureren Fernzugtickets für täglich Reisende zumindest in Teilen wieder erschwinglich werden würden.

PRO BAHN Hessen denkt da an die ICE-Achse Fulda-Hanau-Frankfurt aber auch Aschaffenburg-Frankfurt und in schwerpunktmäßig Kassel-Marburg-Gießen-Frankfurt.

Nun liege es an Verkehrsminister Scheuer, das Thema rasch in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen. Die Fahrgäste würden es ihm danken, denn jahrelange Ungerechtigkeit darf nun nicht noch weitere Jahre bestehen bleiben. Eine Änderung zum nächsten Fahrplanwechsel Ende 2019 wäre durchaus möglich.

Die Deutsche Bahn müsse zudem verpflichtet werden, den reduzierten Mehrwertsteueranteil komplett an die Fahrgäste zu geben und damit die Preise im Fernzugverkehr deutlich zu senken. Es gelte, das Verkehrsmittel Bahn konkurrenzfähig gegenüber anderen Reisemöglichkeiten zu machen, da dürfe dieses Geld nicht im Konzern bleiben.

Möge der Vorstoß von Andreas Scheuer im Sinne der Fahrgäste Früchte tragen, so der PRO BAHN Landesverband Hessen.

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