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Frühlingszeit der Wildvögel in ihren Lebenräumen!

Den männlichen Star auf der Lebensbaumspitze
Den männlichen Star auf der Lebensbaumspitze
Gießen | Es ist ganz deutlich zu hören, ob in den Gartenbereichen oder an den Bachläufen. Aber auch in den Bäumen und an den Wegesrändern in den Buschgruppen, die Vogelwelt ist erwacht! Wenn sie nicht im Sichtfeld sind, so hört man sie durch ihre Vogelstimmen, ob die Meisen, Finken, Drosseln, Goldhähnchen und noch viele mehr. Sogar die Mönchsgrasmücke ist schon da, die Singdrossel fällt schon länger mit ihrem Gesang auf.
Bei dem letzten Weiherbesuch im Lahntal, waren die Störche sehr aktiv, teilweise bis zu fünf Stück umkreisten das belegte Storchennest!
Der Frühling hat seinen Einzug gehalten, trotz des teilweise wechselhaften Wetters, mal sehen wie es so weitergeht.
Das ist zur Zeit eine sehr belebte Vogelwelt, so kurz vor der Blütezeit der Obstbäume, da gibt es dann genügend Futter für den Nachwuchs!
Die Lebensräume der verschiedenen Wildvögel spielen in unseren Gartenbereichen eine sehr große Rolle. Obstbäume sind gerade für die Meisen zur Aufzucht ihrer Jungvögel während der Nistzeit sehr wichtig! Der Star braucht als Grundvoraussetzung, Bäume und Gebäude für seine Bruthöhlen mit einer niedrigen Vegetation im Umkreis von 500 Metern. Stark bebaute Flächen und Steingärten werden wohl kaum noch Lebensräume für Wildpflanzen, Insekten und Wildvögel bieten!

Anmerkung zu den Kommentaren von Herrn Busse: Nur in Verbindung mit Ehrenamtlichen von Naturschutz-Vereinen und Naturschutz-Organisationen können Naturschutzflächen und Lebensräume entstehen und erhalten werden!

Den männlichen Star auf der Lebensbaumspitze
Dem streuben sich die Federn vor lauter Aufregung
Oder den weiblichen Hausrotschwanz auf Futtersuche
Die sind zur Zeit sehr aktive, diese Hausrotschwänze
Den Stieglitz im Kirschbaum
Ein Pärchen ist in unserem Gartenbereich zu sehen
Der Zilpzalp am Bornsbach
Die weibliche Amsel auf Futtersuche, für den Nachwuchs?
Die sehr aktiven Ringeltauben von heute morgen
Das Storchenpaar am Martinsweiher, am 30. März so aufgenommen
Der fremde Storch im Anfluf auf das besetzte Storchennest
Danach gab es den Abflug der Eindringlinge

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Kommentare zum Beitrag

Wolfgang Heuser
8.161
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 10.04.2019 um 09:18 Uhr
Ein recht interessantes Thema sind die Lebensräume der Wildvögel, was braucht eigentlich so ein Wildvogel als Lebensraum!
Otmar Busse
884
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 11.04.2019 um 10:49 Uhr
Zuerst Herr Heuser, es ist eine sehr schöne Bilderserie unserer heimischen Gefiederten die Sie uns hier zeigen. Die farbliche Harmonie bei dem Bild von den Ringeltauben passt wunderschön zu deren ebenso harmonischer Körperhaltung.
Jetzt zu der Frage ... was braucht eigentlich so ein Wildvogel als Lebensraum?
Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass viele Lebensräume, wider alles Wissen um die Not mancher Tier-und Vogelarten,verschwinden.
Mein "Revier" ist die Lahnau und ich erinnere mich noch an die Zeit, als man manchmal beim Spaziergang in den Feldern erschrak, wenn plötzlich eine Kette Rebhühner (mehr als 10 Tiere) vor einem aufflog. Sie hatten sich im trockenen Staub der Feldwege das Gefieder gepudert. Heute sind ein Großteil der Feld-und Wirtschaftsweg asphaltiert und die einstige abwechslungsreiche Kulturvielfalt der Äcker ist Mais oder Rapsmonokulturen gewichen. Rebhühner oder gar Fasane, die es auch gab, gibt es in dieser Gemarkung nicht mehr.
Und sollten sich ein zwei Tiere mal dort hin verirrt haben, wird man gleich erfahren ... och doch es gibt sie nocht. Dass das keine überlebensfähige Populationen sind, wird in diesem Zusammenhang vergessen.
Wolfgang Heuser
8.161
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 11.04.2019 um 12:37 Uhr
Vielen Dank zum Interesse und Kommentar zu diesem Thema!

Genau das wollte ich mit diesem Beitrag mal anstoßen, denn das ist ein Thema, wo solche Fragen entstehen. Unter uns Vogelschützern werden solche Fragen immer mal angesprochen und auch diskutiert. Wenn ich am Martinsweiher zu einer Exkursion über den Vogelzug bin, dann kommen solche Dinge zur Sprache!
Otmar Busse
884
Otmar Busse aus Lahnau schrieb am 11.04.2019 um 15:03 Uhr
Man könnte ein Buch darüber schreiben, doch wo fängt man an? Beginnt die Problematik nicht eigentlich schon damit, dass das Expertenwissen sehr unterschiedlich ausgelegt wird? Was der eine als schützenswerten Lebensraum betrachtet, sieht der andere als Möglichkeit für das Schaffen von Biotopen für andere als der dort vorkommenden Tier-und Vogelarten.
Zu allem Überfluss spielt der mögliche Erhalt von Ökopunkten oder Fördermitteln, die derzeit scheinbar in Millionenhöhe zur Verfügung stehen, für solche Entscheidungen, eine gewaltige Rolle.
Auch stellt sich die Frage ... wer sind denn die wahren Experten? Ist es der NABU, der BUND, die HGON, die Naturlandstiftung, oder haben die "Kleinen", die Männer und Frauen vor Ort, in ihren nicht diesen Organisationen angeschlossenen Naturschutzvereinen, vielleicht aufgrund ihrer jeweiligen Ortskenntnis, in manchen Fällen sogar mehr Ahnung? Mehr Ahnung in Bezug auf die örtlichen Gegebenheiten und Artenvorkommen.
Es ist so schwierig geworden sich in diesem Dschungel zu orientieren.
Wolfgang Heuser
8.161
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 12.04.2019 um 11:06 Uhr
Danke für diese Zeilen, es ist ein schwieriges Thema, seit fast drei Jahren gehe ich auf verschiedene Veranstaltungen, speziell zum Thema Biodiversität. Es gibt da die unterschiedlichsten Ansichten und da die Meinungen unter einen Hut zu bringen, ist eine große Aufgabe! Ich selber denke darüber, mit den örtlichen Vereinen, der Naturschutzbehörde vom Landkreis und den Organisationen, lässt sich das ein oder andere Bewegen.
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von:  Wolfgang Heuser

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Wolfgang Heuser
8.161
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