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Das Rubihorn bei Oberstdorf vor ein paar Tagen

von Kurt Wirtham 04.04.20191659 mal gelesen13 Kommentare
gesehen von Reichenbach aus. Heute soll es im Allgäu kräftig Neuschnee bis in die Täler geben
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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2019 um 14:26 Uhr
Traumhaft. Ähnlich dem Marterhorn, nur nicht so steil auifragend
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 04.04.2019 um 18:34 Uhr
Man kann den 1.957 m hohen Gipfel auch als Durchschnittswanderer, der etwas Ausdauer hat, erklimmen. Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich, aber sog. Trittsicherheit. Ausrutschen darf man an vielen Stellen denn doch nicht.
Ein Weg führt von Oberstdorf aus über die Station Seealpe der Nebelhornbahn auf der Südseite in stetem Zick-Zack hoch. Ein anderer von Reichenbach über die Gaisalpe und den Gaisalpsee, landschaftlich abwechslungsreicher: am Bach entlang, im Wald, über Weiden, steinig über die Felsschwelle vor dem Gaisalpsee und zum Schluss durch felsiges Gelände.
H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.04.2019 um 18:36 Uhr
Eine schöne Wanderung
Christiane Pausch
6.441
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 06.04.2019 um 14:37 Uhr
Herr Wirth,sind Sie im Moment im Allgäu weil Sie von Schnee reden?
Eine wunderschöne Aufnahme und bestimmt auch schöne Wanderung ;-))
Wir fahren Ende Mai wieder für 10 Tage nach Pfronten.
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 06.04.2019 um 18:26 Uhr
Ich wohne seit längerem in Kempten und bin nur noch ab und zu besuchsweise in Gießen. Eine Wanderung auf das Rubihorn ist derzeit weder zu Fuß noch skitourenmäßig möglich. Die beiden genannten Wanderwege führen zwar hinter den hier gezeigten linken und rechten Flanken hoch, da ist der Schnee auch schon weiter abgetaut, als auf der hier gezeigten Nordwand. Das Gelände ist aber zu steil, latschenbewachsen , mit Felsbrocken durchsetzt und zu lawinös, um mit Skiern abzufahren und zu Fuß ist der Schnee noch zu viel. Am Nebelhorn, Fellhorn, Grasgehren, Kanzelwand ist noch bis über Ostern Skibetrieb. Am Nebelhorn traditionell bis 1.Mai. Aber Ende Mai ist alles auf Sommerbetrieb, wenn natürlich die höher gelegenen Wanderwege und Hütten erst Mitte Juni aus stellenweisen Schneefeldern ausgeschaufelt werden.
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 08.01.2020 um 13:10 Uhr
Vor zwei Tagen mußten in zwei Bergwacht- und Hubschraubereinsätzen drei (Eis-)Kletterer aus der Rubihorn-Nordwand gerettet werden. Einer fiel zwar in seine Seilsicherung, brach sich jedoch den Unterschenkel, die beiden anderen, die nach diesem Sturz erste Hilfe leisteten, kletterten danach weiter, kamen aber irgendwann nicht mehr weiter:

http://www.bergwacht-oberstdorf.de/aktuelles-lesen/zwei-rettungseinsaetze-in-der-rubihorn-nordwand.html

Im Jahr 2014 mußten schon einmal vier Winterkletterer aus der Nordwand geborgen werden. Die Nordwand wird für diesen Wintersport von Jahr zu Jahr beliebter.
H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.01.2020 um 12:08 Uhr
Meine Meinung. Alle diese Bergsportler müssten zumindest eien Teil der Bergungs-/Rettungskosten bezahlen, auch anteilig Arzt und Krankenhaus. Dann würde sich mancher solche Wagnisse überlegen. Allein in Eis klettern :-(
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 11.01.2020 um 19:10 Uhr
Die Lage ist so: Muß jemand verletzt oder krank geborgen werden, zahlen die Krankenkassen (im Inland). Versteigt sich jemand "nur" oder kommt aus psychologischen Gründen/Angst nicht mehr vor und zurück, so müßte er selbst bezahlen. Doch dagegen kann man sich auch versichern. Mit einer Mitgliedschaft im Alpenverein ist man automatisch für alle diese Fälle, auch im Ausland, versichert.

Man kann sich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, daß in vielen Fällen, wo früher Bergwachtler ausgerückt sind und dann halt Problemfälle unter den Arm oder ans Seil genommen und herabgeführt haben, oder im Winter mit dem Akja abgefahren haben, heutzutage sofort ein Hubschrauber losgeschickt wird, der das Ganze natürlich erheblich verteuert.
H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 11.01.2020 um 22:30 Uhr
Wer bezahlt das alles?
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 12.01.2020 um 08:56 Uhr
Siehe oben: der Gerettete oder eine Versicherung und damit deren Versichertengemeinschaft über die Prämien.
H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.01.2020 um 08:06 Uhr
Danke
Kurt Wirth
2.830
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 14.01.2020 um 12:57 Uhr
Die Frage habe ich vielleicht zuerst auch etwas mißverstanden:
Bei den Alpenvereinsmitgliedern sind quasi die Versicherungsprämien im Mitgliedsbeitrag enthalten. Und das waren im Juli 2019 1,3 Millionen Personen. Da kann der DAV natürlich einen sehr günstigen Gruppenvertrag aushandeln. Ähnliches kannte man ja in der Vergangenheit bei verschiedenen Gewerkschaften, die vielfach Freizeitunfallversicherungen oder auch Familienrechtsschutzversicherungen für ihre Mitglieder abschlossen.

Ich für meine Person habe in einer Unfallversicherung auch Bergekosten (auch im Ausland) bis zu einer bestimmten Summe eingeschlossen.
H. Peter Herold
28.739
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.01.2020 um 18:57 Uhr
Da warst du gut beraten.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Kurt Wirth

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Kurt Wirth
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