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"Fridayforkirchentag" ist offiziell schulfrei

Gießen | ACHTUNG- Leider keine Satire


Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Sympathisanten,

wenn du daran glaubst, dass die Welt von Einem geschaffen wurde und daran glaubst dass dir ewiges Leben geschenkt wird, bekommst du schulfrei und deine atheistischen Mitschülerinnen und Mitschüler auch.

Aber du kommst in u.U. Fuchsteufelsküche, wenn du die "Schöpfung" bewahren möchtest und für #FridaysForFuture die Schule schwänzt!

".....Es wird ein Fest der Superlative: Zum Evangelischen Kirchentag 2019 erwartet Dortmund Hunderttausende Besucher. Schüler dürfen sich freuen – für sie gibt es an zwei Tagen sogar schulfrei.........Schüler in der Stadt dürfen sich unterdessen auf ein paar zusätzliche freie Tage freuen. Denn sowohl am Mittwoch (19. Juni), dem Starttag des Evangelischen Kirchentages, als auch am Freitag (21. Juni) ist für alle Schüler in Dortmund schulfrei."


http://www.ruhr24.de/dortmund/schulfrei-kirchentag-2019-dortmund-170464/


Ich will hier aber noch mal festhalten, dass ich die Bewegung #fridayforfuture unterstütze. (siehe hier: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/128065/lehrer4future/)

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.03.2019 um 22:57 Uhr
Ist ein Kirchentag wichtiger für die Zukunft unserer Kinder als eine gesunde Umwelt!
Florian Schmidt
4.643
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 06:09 Uhr
Was wäre auch wichtiger als am Sommerfest eines primitiven Beduinen Kultes teilzunehmen? Der Scheißdreck wird ja auch mit Millionen an Steuergeldern gesponsert und dann soll ja auch jemand hingehen.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 07:24 Uhr
Wenn ich gewettet hätte, hätte ich gewonnen.
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 10:47 Uhr
Ich verstehe den Zusammenhang nicht ganz: Der (evangelische) Kirchentag ist demnach im Juni und da gibt es ein paar schulfreie Tage. Mariä unbefleckte Empfängnis feiert die (katholische) Kirche am 8. Dezember, und da hat niemand schulfrei.
Martina Lennartz
5.808
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 11:04 Uhr
Stimmt, hab den Part mit der unbefleckten Empfängis ersetzt durch das "Erschaffen der Welt".
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.03.2019 um 11:05 Uhr
Auch diese Freistellung gehört verboten. Aber so lange wir die Trennung zwischen Staat und Kirche nicht hinbekommen wird das wohl nichts. Schulpflicht gilt auch für Religionsgemeinschaften.....
Wobei es natürlich ein gravierender Unterschied ist und deshalb ist das Beispiel hier sehr schlecht gewählt und eher politisch populistisch ausgewählt, ob ich an einen Freitag in einer Stadt oder an mehreren Freitagen in ganz Deutschland hintereinander zum Schulschwänzen auffordere. Die Beamten/Politiker die zum Fernbleiben der Schule auffordern und dies unterstützen müssten disziplinar belangt werden. Das unabhängig davon, wie wichtig oder richtig das Thema ist. Sonst können wir uns gleich Regeln und Gesetze sparen. Aber das sieht ja bekanntlich jeder aus seinem Blickwinkel anders. Schulpflicht halte ich für nicht verhandelbar. Sonst können wir uns grundsätzlich das Gemecker über Unterrichtsausfall und die Forderung nach Rrcht auf Unterricht schenken....das ist unglaubwürdig.
Martina Lennartz
5.808
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 11:10 Uhr
Ja, es gilt die Schulpflicht. Kein Lehrer oder Lehrerin hat irgendwelche Kinder zum Schwänzen aufgefordert. Diese Behauptung ist populistisch.

Die Kollegen wählten den rechtlichen Weg, der schlussendlich von den Eltern unterstützt wurde.

Es gibt eine rechtliche Möglichkeit die einzelne Schulen auch in Hessen unterstützen, indem sie die Eltern darauf hinweisen, dass Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie Tutorinnen und Tutoren Schülerinnen und Schüler „in besonders begründeten Ausnahmefällen auf Antrag ihrer Eltern, volljährige Schülerinnen und Schüler auf ihren Antrag vom Unterricht beurlauben können“ (§ 3 VOGSV – Befreiung und Beurlaubung, Abs. 2). Die Teilnahme an einer weltweit stattfindenden Initiative für die Umwelt sollte für die Lehrerinnen und Lehrer einen „begründeter Ausnahmefall“ darstellen. Ausgenommen für die Teilnahme sind terminierten Prüfungstage. Ein Antrag muss schriftlich erfolgen.

Warum wohl gibt es keine Trennung zwischen Kirche und Staat?? Warum geht da wohl keiner an das Thema?
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.03.2019 um 11:52 Uhr
Das ist mir bekannt Frau Lennartz . Aber eben nicht an allen Schulen und auch nicht von allen Eltern unterstützt. Sie wissen, das es Berichte gibt die meine Aussagen bestätigen. Wenn auch nicht in Gießen. Da hier fast jeder politisch motivierter Artikel populistisch ist finde ich mich ja in guter Gesellschaft wieder.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 12:08 Uhr
15. August Bayern! 31.Oktober Niedersachsen sind Feiertage und somit Schulfrei
Martina Lennartz
5.808
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 12:26 Uhr
Dann wissen Sie, Herr Büttel, dass es populistisch ist, alle Lehrer und Eltern über einen Kamm zu scheren und negatives zu unterstellen. Die Lehrer und die Eltern gehen unterschiedlich mit der Bewegung um. Ein großer Teil unterstützt es. Immerhin geht es um unser aller Zukunft.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 12:31 Uhr
Der Streik der Kinder sollte den Erwachsenen zu denken geben, die es in der Hand hätten etwas zu tun, aber nur reden.
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 19.03.2019 um 14:34 Uhr
Nein ist es nicht ich bin nur auf Ihre Unterstellung eingegangen. Es steht auch nirgendwo alle Lehrer, das ist wieder Ihre eigene Leseart. Aber auch das ist ja nicht neu.

Wenn die Erwachsenen Herr Herold , bis jetzt nicht gewusst haben um was es geht und was man dagegen tun kann werden auch die gut gemeinten Demos der Kinder auch nicht helfen. Auch muss man immer alles im Gesamten betrachten und sich in der Entscheidung nicht ein einzelnes Kriterium heraus picken. Das ist Verantwortungsvoll, alles andere ich Geschrei und hilft weder dem Klima noch sonst Jemanden. Ein sachlicher Umgang mit diesen Themen wäre eher angebracht als polemische und populistische Beiträge. Es wird aber leider nur noch schwarz und weiß Gedacht, dazwischen gibt es nichts. Das Thema und die Klima Problematik wird man nur mit der gesamten Gesellschaft lösen können, davon sind wir durch ein solches Verhalten aber weit entfernt. Ich unterstelle auch mal, dass es gewissen politischen Gruppierungen gar nicht um das Klima und die Demos am Freitag geht sondern um reine politische negative Stimmung. Wie geschrieben eine Unterstellung bei der ich mir sogar ziemlich sicher bin.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 15:57 Uhr
Lieber Herr Büttel, da hörte ich gestern mit halbem Ohr eibe Aussage unserer Kanzlerin, da muss ich annehmen sie blendet bezogen auf die Umwelt einiges aus. Sir haben so viel für die Umwelt getan. Aber der Verkehr wird ja immer wieder stärker.
Wie gesagt nur mit halbem Ohr zugehört. Vielleicht nicht alles richtig gehört. Aber nur dem Verkehr die
Schuld zu geben ist zu wenig.
Martin Wagner
2.517
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 16:23 Uhr
Hier wird etwas verwechselt. Zumindest früher - so vor 30 bis 40 Jahren - wurde immer in den Städten des Katholikentages bzw. Evangelentages an dem Brückentag dazwischen ( Mittwoch ist Anreisetag - Donnerstag Feiertag - Freitag frei und Samstag müssen die Schüler schon seit Jahrzehnten nicht mehr in die Schule und Sonntag ist Abschlusstag) den Schülern frei gegeben und zwar nicht damit die auf die Veranstaltung gehen, sondern damit die Schulsporthallen für ein Luftmatrazenlager für die Angereisten zur Verfügung gestellt werden konnten.

Also was soll der Sturm im Wasserglas mit dem schrägen Vergleich zwischen Kirchentag und Demo am Freitagmorgen.
Florian Schmidt
4.643
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 17:34 Uhr
Da geht der Gedankengang dann wieder einen weiter. Warum sollten Öffentliche, mit Steuergeldern finanzierte Gebäude einen Lagerplatz stellen für Besucher dieser christlichen Sommersause? Was an finanziellen Leistungen und dann auch noch in Sachleistungen hier wieder der Kirche in Arsch geblasen wird ist einfach unerträglich.
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 18:42 Uhr
Ich schicke voraus, dass ich mit 18 aus der Kirche ausgetreten bin, und ich zu der Zeit keine steuerlichen Aspekte im Blick hatte. Ich wußte da noch gar nicht, was eine Lohnsteuer und Kirchensteuer ist. Vor kurzem erst konnte man Statistiken aus verschiedenen Bundesländern lesen, dass die Kirchenaustritte einen Höhepunkt erreichten.

Dennoch hatte ich hier in der gz ab und an darauf hingewiesen, dass es auch in den Kirchen unterschiedliche Meinungen zu wichtigen politischen und gesellschaftlichen Fragen gab und gibt. Ich denke da an die katholische "Pax Christi"- Bewegung im Rahmen der Friedenskämpfe und an Martin Niemöller mit seinen Aktivitäten gegen die Wiederaufrüstung und die Atombewaffnung der BRD, sowie an die "Bekennende Kirche" in der NS-Zeit. In den Anfangszeiten der DKP in Gießen hatten wir ein paar Pfarrer und Pfarrerehepaare als Mitglieder und Sympathisanten.

Ich bin überzeugt, dass im Programm des Evangelischen Kirchentags die Umwelt- und Klimapolitik grossen Raum einnehmen wird. Und man sollte das nicht nur als "Verschleierung" und "Besänftigung" abtun. Man sollte da unterstützend eingreifen.

Ich bin mit Herrn Büttel einig, dass die Klima- und Umweltfragen nur gesamtgesellschaftlich gelöst werden können. Nur sollte die gesamte Gesellschaft das eben auch allmählich angehen. Es ist bekanntermassen fast schon fünf nach zwölf. Und da halte ich die Schülerbewegung für sehr nützlich, das zu verdeutlichen. Es ist nicht nur eine von vielen politischen Fragen, sondern die zentrale Überlebensfrage der Menschheit. Und was sollen da ein paar Schulstunden.

Bayern hat ja aus christlicher Tradition nach dem Saarland die meisten Feiertage im Jahr, und damit schulfrei. Auch nach der Erhebung des Internationalen Frauentags zum Feiertag in Berlin. Aber bislang undementiert stellt das bayerische Abitur die höchsten Anforderungen unter den deutschen Bundesländern. Es kommt also nicht nur auf die Quantität der Schulstunden an, sondern auch auf die Qualität.
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 19.03.2019 um 18:59 Uhr
Auch nicht schlecht aus Veteranensicht: "Wir waren für eine bessere Welt, sie für eine nicht schlimmere":
http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Jugendliche-gehen-furs-Klima-auf-die-Strasse
Christoph Schäfer
719
Christoph Schäfer aus Gießen schrieb am 20.03.2019 um 16:13 Uhr
Schade, dass die Diskussion allein auf den Vergleich mit dem Kirchentag abhebt.

Viel spannender ist doch die wunderbar entlarvende Gegenüberstellung Christian Lindners als Wahlkämpfer und "Realpolitiker". Die Scheinheiligkeit bedarf keiner Worte.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich Herr Lindner nicht unter die Profis subsumiert!

Schlimm genug, dass die jungen Leute Ihre Zukunft allein in die Hand nehmen müssen. Schön, dass sie nun aufgewacht sind!

Das macht den Politprofis offensichtlich richtig Angst, wenn Bundes-Angie sich schon in Verschwörungstheorien ergehen muss, das Greta-Phänomen zu deuten.

Weiter so, liebe Schülerinnen und Schüler! Wenn es um Eure Zukunft geht, müsst Ihr nicht erst Mutti fragen, ob Ihr Euch engagieren dürft!

Bewußte Regelverstöße sind manchmal notwendig, obgleich die deutsche Mentalität sich dabei schwertut, wie schon der alte Lenin bemerkte: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas. Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“

Horst Eberhard Richter hat es auch den Punkt gebracht:
Wer Anpassungszwängen taktisch nachgibt, wohl wissend, dass er ihnen mit vertretbarem Risiko widerstehen könnte und auch sollte, wird nach und nach die Unzumutbarkeit von Anpassungsforderungen gar nicht mehr wahrnehmen, das heißt, die eigene Gefügigkeit auch nicht mehr als Fluchtreaktion durchschauen. Alles erscheint normal: die Verhältnisse, denen er sich ergibt, und der Verzicht auf Gegenwehr, den er eben gar nicht mehr als Verzicht erlebt.”
Bernt Nehmer
1.563
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 21.03.2019 um 09:52 Uhr
Mit dem demokratischen Streitgesprächen können wir uns einsargen lassen. Ich finde friday for future gut, denn die jungen Leute wissen instinktiv, dass es um ihren Arsch geht. Kirchentage sind Orte der Begegnung und sollten nicht diskreditiert werden.
http://www.giessener-zeitung.de/hungen/beitrag/128082/friday-in-furniture-in-frankfurt-am-15-maerz-2019/
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.03.2019 um 12:51 Uhr
Im Gegensatz zum Beitrag, siehe link, ist der Kommentar gut getroffen.
Florian Schmidt
4.643
Florian Schmidt aus Gießen schrieb am 21.03.2019 um 19:56 Uhr
Kirchentage sind in erster Linie Nabelschauen fragwürdiger Großkonzerne deren gesellschaftlicher Mehrwelt srark einbricht. Und Orte der Begegnung sind sie auch nicht, man erinnere sich nur an das Verhalten beider Großkirchen der Aktion 11es-Gebot.de gegenüber. Eine friedlliche Kunstaktion gegen die Subventionierung der 'Kirchentage denen man Terrorismus unterstell hat.
Martin Wagner
2.517
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 22.03.2019 um 09:12 Uhr
Herr Schmidt die Amtskirchen mit Grosskonzernen zu vergleichen: Ein guter Ansatz. Im gewissen Sinne kann ich dem zustimmen. Genauso wie die "anderen" Kapitalisten verstehen diese "Konzerne" den Staat "abzuzocken", damit ihr oberes Personal (der Kindergärtner in der kirchlichen Kita bekommt einen niedrigen Lohn ...) in Saus und Braus leben können. (Mann / frau muss nur einmal schauen mit welchen Autos die vorfahren!) Also wir sollten für eine Gesellschaft und Staat kämpfen in denen es keine Kapitalisten mehr gibt.

Gibt es dann aber keine Religionsgemeinschaften mehr? Das bezweifele ich ganz entschieden. Denn eine Kirche ist in meinem Verständnis zu einem sehr geringen Teil der sichtbare Wasserkopf (oder vornehmer die Amtskirche). Kirche ist die Gemeinschaft von Gleichgesinnten.

Ich will keine Theoriediskussion anstossen, aber es sei mir der Querverweis gestattet, dass nicht nur in der tradierten / überlieferten (das ist leider nicht das Gleiche) Erfahrungsschatz aus dem Geschehen vor rund 2000 Jahren nicht nur der Prunk undenkbar ist, sondern selbst bis in den Apparat hinein ein anderes Leben von den unteren Hierarchien gefordert und auch gelebt wurde und wird (Ordensgemeinschaften mit dem sehr strengen Armutsgebot).

Der von ihnen angesprochene Einbruch an Bedeutung in dem Staat befürworte ich ausdrücklich. Wir brauchen dringend und schnellstens eine wirkliche (und nicht nur auf dem Papier) Trennung von "Krone und Altar". Vielleicht - ich habe da aber wenig Hoffnung - sehen die Apparatschiks in den Amtskirchen ein, dass sie - sollten sie so weiter machen - mit dem kapitalismusfreundlichen Machtcliquen in absehbarer Zeit abserviert werden. (Nach dem Motto: mitgehangen - mitgefangen)
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.03.2019 um 12:25 Uhr
Vergessen! Wir sind "der Staat."Ohne die Arbeit der Abhängig Beschäftigten wäre "der Staat" nichts und genau so die Kirche ohne die "Gläubigen."
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.03.2019 um 18:08 Uhr
Das ist völlig richtig und die eine Seite der Medaille, Peter. Die andere ist, dass die massgebenden Entscheidungen nicht von uns getroffen werden.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.03.2019 um 18:46 Uhr
Die Bürger könnten aber durch ihr Wahlverhalten gewisse Veränderungen herbei führen.
Kurt Wirth
1.827
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 23.03.2019 um 21:26 Uhr
Wahlversprechen sind halt auch eine sehr unsichere Sache :-)
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.03.2019 um 08:31 Uhr
Ich war früher überzeugter SPD Wähler. Aber seit einigen Jahren wähle ich sie nicht mehr. Haben für mich keinen Wert mehr seit sie in der GROKO sind.
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.03.2019 um 12:21 Uhr
Dass was Sie mal gewählt haben oder wählen geht doch keinen etwas an und hat auch mit dem Thema hier rein gar nichts zu tun. Den Kirchen gehört von staatlicher Seite der Geldhahn zugedreht und jegliche Sonderrechte die staatlich gefördert sind gestrichen. Staat und Kirche müssen strikt getrennt werden. Keine Freistellung der Kinder für kirchliche Veranstaltung man muss das nicht noch fördern. Schulpflicht gilt immer ......oder man hebt es auf und jeder kann machen was er will. Dann brauchen wir auch keine Regeln mehr. Wer erhebt sich moralisch darüber was ein richtiger und wichtiger Grund ist der Schule fernzubleiben und gegen die Schulpflicht zu verstoßen. Es geht hier auch nicht um die Kirchentage oder sonst welche Tage sondern rein um das Thema Schulpflicht. Ich brauche keine Gesetze und Regeln wenn ich diese mit tausend Ausnahmen aufhebe. Für einen einmalige Aktion jetzt bei den Klimademonstrationen hätte ich mich noch überzeugen lassen um dem Ganzen zu einem guetn Start zu verhelfen …..aber mehrere Freitage nein, das ist für mich eine Verstoß gegen die Schulpflicht und gehört geahndet. Ebenso natürlich die Freistellung zu den Kirchentagen usw.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.03.2019 um 13:19 Uhr
Schön dass Sie hier auch Ihre Meinung verkünden.
Nur wird es an der ganzen Geschichte kein Deut verändern. Änderungen können nur auf politischem Weg erfolgen. Daher sind die Bürger gefordert ihr Wahlverhalten zu ändern. Ich sage ja nicht was ich wähle um.meinen Beitrag dafür zu leisten. Aber ich wähle.Sie auch?
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.03.2019 um 17:29 Uhr
Sie reden rein am Thema vorbei nicht mehr und nicht weniger Herr Herold. Ja und ich gehe wählen, habe noch keine Wahl verpasst und sitze seit mehr als 30 Jahren bei jeder Wahl im Wahlvorstand. Aber das ist hier ja gar nicht das Thema. Hier geht es rein um das Einhalten von eigentlich schon ausreichend bestehenden Gesetzen dazu muss ich nicht wählen um etwas zu ändern denn die Gesetze müssen nur umgesetzt werden. Der Rest kommt mit der Zeit wenn die junge Generation merkt wie sinnlos ihr Steuergeld für Religionsgemeischaften verprasst wird. Würde man das Geld in die Rente stecken müssten die Jungen weniger Beiträge leisten und den Alten könnte man ein gescheite Rente zahlen. Wenn, dass wird noch dauern das mal im Bewusstsein ankommt ist der Spuk vorbei. Das wird noch ein bisschen dauern. Aber es wird daran gearbeitet. Das Thema hier ist aber die Schulpflicht. Aber wer Lesen kann benötigt diese Wiederholung nicht.
H. Peter Herold
27.591
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.03.2019 um 17:37 Uhr
Wir lernen nicht für die Schule sondern fürs Leben.
Ich wiederhole mich gerne für Sie. Wir die Bürger haben es in der Hand. Nur mit SPD und vor allem mit CDU und CSU wird das nicht gelingen.
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 24.03.2019 um 18:04 Uhr
Wissen Sie wer in seinem Grundsatzprogramm seit 2015 die Trennung von Staat und Kirche als erste festgeschrieben hat? Sicherlich nicht sonst würde Sie das so nicht schreiben. Die Junge Union tritt in ihrem Grundsatzprogramm für die Trennung von Staat und Kirche ein. Die jungen siehe Text oben mit uns in der mittleren Gneration haben gute Auzssichten, dass in den nächsten Jahren durchzusetzen. Erste Zustimmung kommt sogar aus der Seniorenunion. Da es auch andere Parteien gibt die das durchaus auch so sehen , ist eine Mehrheit im Bundestag in der Zukunft zu erreichen. Die Zeiten ändern sich und das ist gut so.
Martina Lennartz
5.808
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 25.03.2019 um 16:26 Uhr
Die ideologische Herleitung Staat und Kirche zu trennen, stammt schon von den Jakobiner Herrschaften- also schon kurz nach 1789 (etwa 1791-93). Hier handelt es sich um eine Grundforderung der Aufklärung. Die Kommunisten fordern die Trennung von Kirche und Staat schon seit 1848. (Siehe Engels- Grundsätze des Kommunismus). Also, dass die CDU den Gedanken der Trennung seit 2015 im Grundsatzprogramm hat, finde ich toll, aber der Gedanke ist nicht neu.
Karl-Ludwig Büttel
3.679
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 25.03.2019 um 16:50 Uhr
Das schreibe ich ja andere Parteien haben den Gedanken schon länger im aktuellen Bundestag die Grünen und die Linken. Bei der AFD habe ich noch gar nicht nachgesehen die vergesse ich immer. Deshalb habe ich ja Hoffnung das mit der Zeit (und das hoffentlich in kurzer Zeit) ein gemeinsamer Beschluß zustande kommt. Ein paar Altkonservative werden sich wären und alle Register ziehen, die Jugend kommt aber, dass nicht nur bei diesem Thema.
Hallo Lieber Leser
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