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Neue Bürgerinitative regt an: Baulücke in der Neuen Bäue schließen

Gießen | Achtung neuer Treffpunkt: Am kommenden Montag, 11. März 2019 um 17:30 Uhr steht das 1.öffentliche Treffen der AG "Historische Mitte Gießen" in der Raumstation 3539 in der Grünberger Straße 22 , an (nicht im Hawwerkasten).
Auf der Tagesordnung stehen die Vorstellung der Ideen und Anliegen der Gruppe, Pläne für die kommenden Monate und Jahre, die offizielle Gründung einer Bürgerinitiative und die Wahl der Vorsitzenden dieser BI.
Diese neue Initative möchte dafür werben, daß alte Bausubstanz erhalten wird und weniger schöne Bereich der Stadt aufgewertet werden. Bei dem Treffen werden dazu erste Ideen vorgestellt.
Die AG freut sich über die Mitarbeit weiterer stadtbildinteressierter Bürger, die weitere Ideen beisteuern können und bei der Umsetzung der Vorschläge mitwirken wollen.
Als Vorschau wird auf eine Umgestaltungsidee verwiesen, die den Bereich Neuen Bäue zwischen Trillergäßchen und Weidengasse betrifft. Hier besteht ein größeres, untergenutztes Areal, wo nach Einschätzung der Initative eine Aufwertung des Stadtbildes durch eine attraktiv gestaltete mehrgeschossige Bebauung möglich wäre.

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Kommentare zum Beitrag

2.463
Gertraud Barthel aus Gießen schrieb am 10.03.2019 um 16:25 Uhr
Ich werde am Montag leider nicht kommen können, interessiere mich aber für Ihre Iniative und möchte gerne einige Ideen dazu beitragen.
Sinnvoll wäre es meiner Ansicht nach, mit Vorschlägen an zu fangen, die nicht viel kosten und relativ einfach zu verwirklichen wären.
Es gibt in Gießen viele schöne Häuser, deren Schönheit nicht zur Geltung kommen kann, weil die Fassaden aus kommerziellen Gründen verunstaltet wurden.
Geht man durch den Seltersweg, sieht man viele Beispiele dafür.
Die meisten der schönen alten Fassaden haben eine vertikale Gliederung, die unterhalb des ersten Stockwerkes quasi quer ab geschnitten wurde , um dort Vordächer und Firmenlogos anzubringen.
Dass man dadurch die architektonische Schönheit dieser Häuser erheblich
gemindert wurde, scheint nicht zu stören.
Bei einigen Häusern sieht man aber, dass es auch anders geht, und wie schön das sein kann.
Leuchtendes Beispiel die Fielmann-Filiale, aber es gibt auch andere.
Gerade jetzt gibt es in der Bahnhofstraße einen Mieterwechsel.
Auch in dieser Straße gibt es schöne Häuser.
Zum Beispiel das Haus, in dem bis vor Kurzem eine große Antiquariatsbuchhandlung war. Jetzt soll ein Musikladen dort ein ziehen.
Über dem Erdgeschoss gibt es dort ein schäbiges blechernes Vordach mit dem Namen einer Firma, die dort schon längst nicht mehr existiert.
Man sollte endlich die Gelegenheit nutzen, um dieses Ding los zu werden!
Überhaupt sollte man sich dafür ein setzen, dass die Fassaden alter (und auch neuer) Gebäude angemessen gestaltet werden.
Der Seltersweg zum Beispiel ist nur eine schöne Straße, wenn man nach oben schaut.
Zu ebener Erde sieht er eher schäbig und billig aus.
Keine Straße zum Flanieren, und das finde ich schade!
Peter Eschke
114
Peter Eschke aus Gießen schrieb am 10.03.2019 um 17:36 Uhr
Guten Tag Frau Barthel,
Dank für die umfassende Stellungnahme. Wir werden das morgen mit diskutieren und in unsere Agenda einarbeiten. Das Haus Fielmann ist wirklich etwas was Mut machen sollte.
Es grüßt Sie freundlich
Peter Eschke
Hallo Lieber Leser
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von:  Peter Eschke

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Interessensgebiet: Gießen
Peter Eschke
114
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