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Team der Lebenshilfe Gießen mit starker Leistung bei den ersten hessischen Special Olympics im Wintersport

Die Athlten der Lebenshilfe Gießen.
Die Athlten der Lebenshilfe Gießen.
Gießen | Pohlheim/Feichten (red). Mit zahlreichen Medaillen um den Hals kehrten die AthletInnen der Lebenshilfe Gießen von den ersten hessischen Special Olympics im Wintersport, an der insgesamt 70 Athletinnen und Athleten teilnahmen, zurück. Mangels hoher Berge und Schneemassen im heimischen Bundesland, fand der Wettbewerb in Österreich statt. Genauer: Auf dem Kaunertaler Gletscher (3108 Meter).

Das Team der Lebenshilfe Gießen, dem sechs Athleten angehörten, brachte es bei dem Wettbewerb auf eine beachtliche Gesamtausbeute von vier Gold-, acht Silber- sowie drei Bronzemedaillen.

Begleitet wurde die Gießener Auswahl vom Trainer-Ehepaar Nina und Ralf Wohlfeil, beide sind beruflich in der Limeswerkstatt Garbenteich der Lebenshilfe Gießen tätig. Ralf Wohlfeil bietet Wintersport für Menschen mit Behinderung seit über 23 Jahren an und hat bereits mehrere Special Olympics auf nationaler und internationaler sowie nunmehr auf hessischer Ebene begleitet.

Der hessischen Special Olympics, die drei Disziplinen (Alpin-Ski, Skilauf, Schneeschuhlaufen) bereithielten, gingen über insgesamt eine Woche. Die Sportveranstaltung beinhaltete
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hierbei auch eine eindrucksvolle Eröffnungsfeier samt Hymne, Anfachung des olympischen Feuers und Eidaufsagung – eine Ehre die Nina Wohlfeil im Namen aller anwesenden Trainer und Trainerinnen zuteilwurde - sowie einen festlichen Abschluss.

Die meisten Medaillen sicherte sich das Gießener Lebenshilfe-Team in den verschiedenen Leistungsklassen der Einzelwettbewerbe Slalom und Riesenslalom, aber auch in den Disziplinen Unified Slalom und Unified Riesenslalom – hier werden die Sportler von ihren TrainerInnen begleitet - vermochten die Starter aus Mittelhessen zu überzeugen. So glänzte der Gießener Christopher Dudenhöfer (Leistungsklasse 1) mit zweimal Gold, zudem gingen zweimal Silber in der gleichen Leistungsklasse an Christian-Kim Schmidt. Boris Jäger (LK3) freute sich über Silber und Bronze, sein Teamkollege Andreas Claus (LK4) über eine Gold- und eine Silbermedaille.

„Das ist Inklusion pur. Wir haben zusammengearbeitet, zusammen gefrühstückt“, zeigte sich Ralf Wohlfeil nachträglich von der erfolgreichen Reise nach Österreich angetan. Hochzufrieden ergänzte der engagierte Wintersportlehrer: „Viermal Gold, achtmal Silber und dreimal Bronze sowie ganz viel Spaß, neue Erfahrungen und Freundschaften – das war eine wirklich erfolgreiche Teilnahme. Die Qualifikation für die anstehenden nationalen Winterspiele ist ebenfalls geglückt. Wir waren ein tolles Team und es hat uns allen viel Spaß gemacht.“

Der doppelte Silbermedaillen-Gewinner Christian-Kim Schmidt beim Unified-Slalom mit seiner Trainerin Nina Wohlfeil.
Der doppelte Silbermedaillen-Gewinner Christian-Kim Schmidt beim Unified-Slalom mit seiner Trainerin Nina Wohlfeil.
Die Special Olympics gelten als die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit einer geistigen Behinderung und werden vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannt. Die Bewegung feierte im vergangenen Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Neben den Wintersportarten Alpin-Ski, Skilauf, Schneeschuhlaufen und Eiskunstlaufen existieren auch noch zahlreiche Sommer-Disziplinen. Die TeilnehmerInnen werden hierbei in unterschiedliche Leistungsklassen eingeteilt.

Weitere Informationen zum Special Olympic-Team der Lebenshilfe Gießen erhalten Sie bei Herrn Ralf Wohlfeil (E-Mail: abd2@lebenshilfe-giessen.de / Telefon: 06404-804-167).

Das Team der Lebenshilfe Gießen: Andreas Claus, Christopher Dudenhöfer, Boris Jäger, Christian-Kim Schmidt, Jan Müller und Philipp Koch.

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Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
7.391
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 14.02.2019 um 19:32 Uhr
Gratulation allen Teilnehmern!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Lebenshilfe Gießen

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