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Erklärung der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba - Hände weg von Venezuela

von Michael Beltzam 13.02.20191128 mal gelesen2 Kommentare
Gießen | Keine Einmischung in das Selbstbestimmungsrecht der Bolivarischen Republik Venezuela!
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba weist die Einmischungen der USA und ihrer Verbündeten, der Bundesregierung und des EU-Parlaments, in Venezuela entschieden zurück.

Nur wenige Minuten, nachdem sich der Oppositionspolitiker Guaidó selbst zum Interimspräsidenten Venezuelas erklärt hatte, erfolgte bereits seine Anerkennung durch US-Präsident Donald Trump, wie auch durch Brasilien unter Bolsonaro. Ein offensichtlich abgekartetes Spiel. Mit diedem Schritt stachelt die USA die traditionell gewaltbereiten Rechtskräfte im Land weiter an. Trump drohte im selben Atemzugmit mit einer "militärischen Option" seitens der USA.

Guiadó und seine nationalen und internationalen Unterstützer berufen sich auf Artikel 233 der Verfassung, der sich auf die Situation bezieht, wenn es keinen amtierenden Präsidenten gibt. Damit stellen sie das Ergebnis einer Präsidentenwahl in Frage, die Teile der Opposition 2018 angesichts ihrer eigenen Schwäche weitgehend boykottiert hatten.

Die USA arbeiten weiter an einem Putsch in Venezuela. Dahinein passt, dass das EU-Parlament und die Bundesregierung den selbsternannten Putschpräsidenten Guaidó anerkennen und dem verfassungsgemäß wiedergewählten Präsidenten Maduro in völkerrechtswidriger Anmaßung die Legitimität absprechen.

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Dies ist kein Zufall. Venezuela ist das Land mit den größten Erdölreserven, die USA der größte Erdölverbraucher der Welt. Zudem liegt Venezuela inmitten des lateinamerikanischen "Hinterhofes", auf den die USA traditionelleinen imperialen Führungsanspruch erheben.

Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba weist diese Position als einen undemokratischen Akt und einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht zurück.
Als Organisation, die sich der Völkerfreundschaft zwischen der BRD und Kuba verschrieben hat, haben wir eine lange Erfahrung mit der anmaßend-kolonialen Haltung, mit der die führenden kapitalistischen Staaten eine angebliche Besorgnis um Demokratiemängel in Staaten der Dritten Welt einsetzen, um ihre handfesten politischen und wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen.

Auch das sozialistische Kuba, einer der engsten Verbündeten des bolivarischen Venezuelas, ist seit sechs Jahrzehnten politischen, medialen und terroristischen Angriffen dieser Art ausgesetzt. Ähnlich wie im Falle Venezuelas handelt es sich auch in Kuba bei den Kräften, die von interessierte Seite als Heilsbringer aufgebaut werden, um reaktionäre, gewaltbereite und korrupte Figuren.

Die derzeitig zu beobachtende Vorgehensweise unterstreicht die Berechtigung derjahrelangen Kämpfe in Venezuela, Kuba und anderen Ländern der Region umSouveränität und Selbstbestimmung.

Hände weg von Venezuela!

Kommentare zum Beitrag

Bernt Nehmer
1.778
Bernt Nehmer aus Hungen schrieb am 14.02.2019 um 18:03 Uhr
Der Beitrag gefällt mir, weil keine Spanischkenntnisse gebraucht werden, um etwas über Venezuela zu erfahren.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Michael Beltz

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