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Schneestruktur auf der Wasserkuppe

von Kurt Wirtham 05.02.2019605 mal gelesen11 Kommentare
eingescanntes Dia aus 1992
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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
27.970
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 05.02.2019 um 19:26 Uhr
Schön. Hier 2 plus und kein Schnee
Kurt Wirth
2.062
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.02.2019 um 19:44 Uhr
In Skifahrerkreisen nennt man so etwas "Windharsch"
Friedel Steinmueller
3.518
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 05.02.2019 um 20:45 Uhr
Wo genau entstand diese Aufnahme? Man sieht ja weder Gebäude noch Bäume!
Das Foto könnte auch aus der Arktis stammen. Das sind sehr interessante Winderosionen!
Kurt Wirth
2.062
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.02.2019 um 21:55 Uhr
Das Foto entstand südlich des Fliegerdenkmals, im Gelände zwischen dem seinerzeit noch für die Allgemeinheit unzugänglichen Abhörzentrums und dem Pferdskopf. Ich zumindest bin ja nicht in der Lage, in Kommentaren Fotos einzufügen, aber ich habe in dem Zusammenhang noch etliche Aufnahmen gemacht, die zwar die technischen Anlagen auf der Wasserkuppe nicht enthalten, aber Ausblicke nach verschiedenen Richtungen.
Kurt Wirth
2.062
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 05.02.2019 um 22:37 Uhr
Ich habe noch zwei weitere Fotos vom gleichen Nachmittag eingestellt.
Friedel Steinmueller
3.518
Friedel Steinmueller aus Heuchelheim schrieb am 06.02.2019 um 06:40 Uhr
Danke für die zusätzlichen Infos, Herr Wirth!
Zur Zeit liegt auf der Wasserkuppe sehr viel Schnee.
Ich könnte mir vorstellen, das dort oben auch gegenwärtig ähnliche Strukturen zu finden sind. Möglicherweise aber dürften solche Winderosionen aber eher nur dann auftreten, wenn die Schneedecke schon lange Bestand hat. Das ist in diesem Jahr allerdings nicht der Fall.
Und ab Ende der Woche geht es dem Schnee dort an den Kragen.
Bis Anfang kommender Woche dürfte nicht mehr viel davon übrig bleiben.
Aber noch ist Winter.
Wir haben ja letztes Jahr erlebt, was sogar Mitte März noch möglich ist.
H. Peter Herold
27.970
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 06.02.2019 um 17:43 Uhr
Die Formation erinnert an Dünen- und Wüstenlandschaften
Kurt Wirth
2.062
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 06.02.2019 um 18:00 Uhr
Das hat durchaus Verwandtschaft. Dieser tage las ich von einer Kunstfotografin namens Margarete Uhlich alias Peggy, die beides zu ihrem ständigen Thema gewählt hat. Man sollte allerdings im Auge haben: Ich habe mich zu der Aufnahme in die Hocke begeben und als Entfernung 2m-5m eigegeben. Die Höhendifferenzen betragen maximal 50 cm.
Kurt Wirth
2.062
Kurt Wirth aus Gießen schrieb am 07.02.2019 um 11:09 Uhr
@Herr Steinmüller: Ich bin da kein Experte. Aber mir wurde mal erklärt, dass diese Gebilde etwa so entstehen: Schneefall mit starkem Wind führen dazu, daß erste Schneeflocken an irgendwelchen Hindernissen wie Steinen oder Grasbüschel oder Bodenwellen hängen bleiben und nach und nach immer mehr dazu kommen. Bei starkem Wind wird das zusammengepresst und es wachsen so nach und nach "Zungen". Es handelt sich um eine Form von "Pressschnee". Es wird also "hinzugefügt" und nicht "abgetragen". Ums genau zu wissen, müßte man bei entsprechendem Wetter auf die Wasserkuppe :-)
H. Peter Herold
27.970
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 07.02.2019 um 11:21 Uhr
Gulivers Reisen ;-)
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von:  Kurt Wirth

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Kurt Wirth
2.062
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