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Beobachtungen und Ergebnisse zur ,,Stunde der Wintervögel"

Die Goldammer im Kirschbaum, bei der Wasseraufnahme, sprich Schnee!
Die Goldammer im Kirschbaum, bei der Wasseraufnahme, sprich Schnee!
Gießen | Nachdem ich schon eine ganze Zeit dieses Geschehen an den Futterplätzen beobachtet habe, möchte ich darüber einige Zeilen schreiben. Insgesamt war es zur Zählung sehr ruhig, erst im Moment, zu den letzten Frosttagen, kommen immer mehr Wildvögel an den Futterplatz!
Gerade die Goldammern sind inzwischen sehr zahlreich an meinem Futterplätzen vertreten. Es war bis jetzt anders wie in den vorhergehenden Jahren, die Meisenknödel werden fast überhaupt nicht angenommen. Das gemischte Streufutter an den Bodenplätzen wird von den Sperlingen und Goldammer sehr gerne angenommen. Zumindest ist es an meinem Futterplatz so, das kann an anderen Plätzen ganz anders sein!

Vom NABU wurde geschrieben, es sind weniger Amseln und auch andere Fakten vom Vogelzug spielten eine Rolle. Die Wildvögel finden insgesamt in der Natur im Moment noch genügend Nahrung. Das konnte ich auch bei den Wacholderdrosseln in der letzten Zeit so feststellen. Gerade die großen Mengen von Äpfeln aus dem letzten Jahr, welche nicht geerntet wurde, dienen im Moment noch als gute Nahrungsquelle!

In Hessen wurden in 5284 Gärten von 7340 Zählern an die 180476 Wildvögel gezählt. Der Haussperling wurde an der ersten Stelle geführt, gefolgt von der Kohlmeise und Blaumeise, Feldsperling, Amsel, Star, Elster, Buchfink und Rabenkrähe. Diese Zahlen lassen sich sehr gut beim NABU nachlesen, die Statistik kann bis auf die Landkreise runter gebrochen werden!

Im Landkreis Gießen wurden in 252 Gärten von 359 Zählern an die 8256 Wildvögel gezählt. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf waren es 277 Gärten von 355 Zählern, dort wurden an die 11299 Wildvögel gezählt! Stand am 22. Januar 2019 unter der NABU Homepage.

Ich habe inzwischen den ein oder anderen Garten gesehen und beobachtet. Dabei konnte ich feststellen, das die Wildvögel unterschiedlich die Futterplätze in Anspruch nehmen. Bei mir speziell sind die Goldammern und Erlenzeisige, woanders sind es die Finken oder Sperlinge, es fällt eben so auf! Vielfach kommt es auf die Umgebung des Futterplatzes an, ob es viele Bäume oder Büsche hat.

Die Goldammer im Kirschbaum, bei der Wasseraufnahme, sprich Schnee!
Die Goldammer im... 
So sind sie im Moment des öfteren im Kirschbaum zu sehen!
So sind sie im Moment... 
Da gehen die Goldammern sehr gerne dran
Da gehen die Goldammern... 
Der Haussperling geht auch schon mal an solche Äpfel
Der Haussperling geht... 
Die Haussperlinge an dem Fallobst
Die Haussperlinge an dem... 
Der Amsel schmecken solche Falläpfel auch sehr gut
Der Amsel schmecken... 
Die Wacholderdrossel im Schnee und am Fallobst
Die Wacholderdrossel im... 
In der Januarsonne wärmt sie sich, diese Wacholderdrossel
In der Januarsonne wärmt... 
Ein junger Buchfink an meinem Futterplatz
Ein junger Buchfink an... 

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Sie kennen ihre Futterplätze, diese Goldammern, pünktlich zur ,,Stunde der Wintervögel", vom 4. bis zum 6. Januar, sind sie wieder da, aber auch noch andere!
Pünktlich zur ,,Stunde der Wintervögel" sind sie wieder da!
Spatzenbande
Fütterung der Raubtiere

Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.351
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 23.01.2019 um 10:47 Uhr
Ich kann meine Wintergäste nach wie vor an einer Hand abzählen. Kohlmeisen und ein Grünfink. Jetzt sitze ich auf 200 Meisenknödeln und 25 kg Sonnenblumenkernen. Im letzten Jahr hatte ich, bzw. die Vögel 36 kg Sonenblumenkerne verbraucht.
Wolfgang Heuser
7.661
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 23.01.2019 um 11:00 Uhr
Hallo Jutta, Danke zur Information und Kommentar!

Es ist ein Thema welches mich schon die ganze Zeit beschäftigt, deswegen habe ich auch darüber was geschrieben. Leider konnte ich zu der Veranstaltung vom HGON und NABU am letzten Wochenende nicht nach Wetzlar fahren. Da hätte ich vielleicht die eine oder andere Information mehr gehabt, so sammle ich es aus meiner näheren Umgebung! Das mit den Meisenknödeln ist mir schon seit dem Herbst aufgefallen, sie werden nicht mehr so angenommen, warum auch immer?
Jutta Skroch
13.351
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 23.01.2019 um 13:08 Uhr
Bei mir liegt es daran, dass es zur Zeit keine Rückzugsmöglichkeit für die Vögel gibt. Rund um den Baum ist alles kahl, die Neubepflanzung kommt erst im Frühjahr. Eine Erdnussstange ist völlig unberührt. Da hat sich auch meistens der Buntspecht dran gütlich getan. Ich habe die Meisenknödel schon in meinen rechteckigen Futterkasten gedrückt, da mache ich sonst immer mein selbstgemachtes Futter rein. Sie gehen zwar dran, aber halt selten. Die Futtersäule und das Futterhaus mit den schwarzen Sonnenblumenkernen wird angenommen, aber bei 6 Vögeln dauert das, bis es leer ist.
Wolfgang Heuser
7.661
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 24.01.2019 um 10:04 Uhr
Bei dieser momentanen Frostperiode habe ich sehr viele Goldammern (20-30 Vögel) an den Boden-Futterplätzen. Das konnte ich aber in jedem Jahr so beobachten, das Streufutter wird im Moment am besten angenommen! Ich hatte da schon Bedenken, dass ich auf meinem Futtervorrat sitzen bleibe ;-)
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von:  Wolfgang Heuser

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Wolfgang Heuser
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